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Fußball: Rot-Weiss Frankfurt verliert gegen Alzenau mit 0:4

Symbolbild Fußball Foto: Klaus-Dieter Häring Symbolbild Fußball
Frankfurt. 

Die verspätete Hessenliga-Premiere in 2018 ging für Rot-Weiss Frankfurt daneben: Das Team des bisherigen Zweitmannschafts-Trainers Hicham Tahrioui unterlag gestern Abend am Brentanobad Bayern Alzenau mit 0:4 (0:2). Während die Rot-Weiss-Fußballer weiter tief im Abstiegssumpf stecken, verbesserten sich die Mainfranken auf Platz vier

Tahrioui sah sein Trainerdebüt in Liga fünf mit gemischten Gefühlen: Die Mannschaft habe alles gegeben, doch die zu Toren führenden Ballverluste seien „doppelt schmerzlich“ gewesen. „Es tut weh, das von außen zu sehen, weil das vorher angesprochen wurde. Wir haben den Gegner dazu eingeladen Tore zu schießen.“ Sein Kollege Angelo Barletta sprach nach dem Abpfiff von einem „harten Stück Arbeit“, das sein Team habe verrichten müssen. So sei die Führung zur Pause auch glücklich gewesen. Die Umstellungen zu Beginn des zweiten Abschnitts hätten dann aber gefruchtet.

Vor 150 Zuschauern versuchten die „Roten“ auf dem Kunstrasen die Initiative zu übernehmen, wobei das Plus an Ballbesitz allerdings keine wirklich gefährlichen Aktionen zur Folge hatte. Erst in der 16. Minute prüfte Mirkan Kara Alzenaus Torsteher Ioannis Takidis, der keine Probleme hatte. Bei der ersten richtigen guten Chance der Partie hatte dann Kristijan Bejic Pech, sein Kopfball sprang vom Innenpfosten zurück ins Feld. Aber nur eine Minute später war dies vergessen, als sein Teamkollege Can Özer aus 22 Metern zur Gästeführung traf (30.). In der 44. Minute verpasste Kara nach Vorarbeit von Nenok Teklab den Ausgleich, Ex-Rot-Weiss-Keeper Takidis hatte die Fingerspitzen noch dran. Kurz darauf nutzte Alzenau einen Ballverlust der Gastgeber und fuhr einen schnellen Gegenzug, den Francesco Calabrese erfolgreich abschloss (45.+1).

Nach Wiederbeginn hätte die Partie vielleicht noch mal einen anderen Verlauf genommen, wenn Georgios Nasios nicht den Pfosten, sondern ins Alzenauer Gehäuse getroffen hätte (54.). Stattdessen fiel kurz darauf – wieder nach einem Ballverlust der „Roten“ – das 3:0 durch Rico Kaiser (57.). Keanu Hagley setzte den Schlusspunkt (88.). Es hätte sogar noch höher ausgehen können, Kaiser traf aber nur den Pfosten (90.).

Frankfurt: Duschner – Scholten, Kara (46. Ladipo), Tahirovic, Teklab, Velemir (68. Mensah), Cigdem, Gürser (76. Wendnagel), Diack, Ouattara, Nasios. – Alzenau: Takidis – Kaiser, Wörner, Bejic, Calabrese (88. Sejdovic), Milosevic, Krause (66. Hagley), Kalata, Özer, Wilke, Sawaneh. – SR: Radl (Biebesheim). – Z.: 150. – Tore: 0:1 Özer (30.), 0:2 Calabrese (45.+1), 0:3 Kaiser (57.), Hagley 0:4 (88.).

(gie,wag)

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