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Fußball: Rot-Weiss: Nicht ärgern lassen

Von Drei Tage nach der grandiosen ersten Halbzeit und dem 4:2 bei Tabellenführer Hessen Dreieich steht für Rot-Weiss Frankfurt am heutigen Samstag (15 Uhr) der Gang zu Rot-Weiß Darmstadt an.
Foto: © berc - Fotolia.com
Frankfurt. 

In der Fußball-Hessenliga beginnt der Schlussspurt, und vor dem drittletzten Spieltag gibt es tatsächlich noch vier Titelkandidaten und drei Aufstiegsanwärter – auch Bayern Alzenau hat noch eine theoretische Chance, aber wirklich nur noch theoretisch. Rot-Weiss Frankfurt und Eintracht Stadtallendorf werden den Direktaufstieg und den Aufstiegsrundenplatz unter sich ausmachen, wobei bei Punktgleichheit ja bekanntlich der direkte Vergleich zählt. Den haben im übrigen die Frankfurter gewonnen. Aber: In Sachen Hessenmeisterschaft bieten auch noch die nicht aufstiegswilligen Dreieicher mit. Sind am Ende alle Drei punktgleich, wird eine „Dreier-Tabelle“ mit den Spielen untereinander erstellt. Hier hat Stadtallendorf die Nase vorn.

Halten wir es also einfach mit Daniyel Cimen, dem Trainer von Rot-Weiss Frankfurt, und wenden uns den sportlichen Aufgaben seines Teams zu. Rot-Weiß Darmstadt, FSC Lohfelden und TSV Lehnerz heißen die letzten Gegner, die es zu besiegen gilt. Dann ist der Platz in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga wie in der Vorsaison erreicht. Alles andere haben die „Roten“ nicht mehr selbst in der Hand, was nach neun Siegen und zwei Unentschieden seit der Winterpause auch für die Konkurrenz spricht. Die um einen Punkt besseren Stadtallendorfer haben in diesem Jahr acht Siege vorzuweisen und ein Unentschieden gegen Dreieich, die einzige Niederlage setzte es am Frankfurter Brentanobad.

Der Ärger über eine zweite Halbzeit in Dreieich, in der sein Team dem schon fast besiegten Gegner doch noch „zu viele Chancen gelassen“ habe, war laut Cimen schon auf der Heimfahrt wieder verraucht: „Der Stolz über die Leistung in der ersten Halbzeit war doch größer.“ Jetzt erwartet der Coach „ein ganz anderes Spiel und einen ganz anderen Gegner, der bis zuletzt bewiesen hat, dass er jede Mannschaft ärgern kann“.

Da mit allergrößter Wahrscheinlichkeit vier Teams absteigen, bei einem möglichen Rückzug der Sportfreunde Seligenstadt immer noch drei, kann in Darmstadt für die Verbandsliga geplant werden. Fest steht bei den Gastgebern schon, dass Dominik Lohrer den scheidenden Trainer Kelvin King beerbt. Und auch in Sachen Aufstellung hat man sich an der Winkelschneise der Zukunft zugewandt, wie auch Frankfurts Trainer mitbekommen hat: „Ich habe gehört, dass da vermehrt auch A-Jugendspieler zum Einsatz kommen. Die werden also unbeschwert und total motiviert sein und haben ja auch nichts zu verlieren.“ Sein Team muss Cimen zumindest auf einer Position verändern, Innenverteidiger Damir Topcagic hat bei der letzten Aktion des Spiels in Dreieich einen Stich im Knie verspürt und pausiert.

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