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Fußball-Verbandsliga: Rot-Weiss-Reserve will gegen TS Ober-Roden die Negativserie beenden

Im Kellerduell mit der TS Ober-Roden wollen die Fußballer von Rot-Weiss Frankfurt II am heimischen Brentanobad ihre Negativserie nach vier Niederlagen stoppen und so den Anschluss ans hintere Tabellenmittelfeld der Verbandsliga Süd halten.
Elegant: Rot-Weiss-Akteur Batuhan Özyürek lässt gleich zwei Gegenspieler stehen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Elegant: Rot-Weiss-Akteur Batuhan Özyürek lässt gleich zwei Gegenspieler stehen.
Frankfurt. 

Wer als Tabellenführer der Verbandsliga Süd in die Winterpause geht, ist noch nicht geklärt, die Anzahl an Kandidaten aber schon: Nur der FV Bad Vilbel und Türk Gücü Friedberg kommen dafür in Frage. Beide müssen am Sonntag gegen Hessenliga-Absteiger ran (alle Spiele um 14.45 Uhr).

Für die meisten Mannschaften steht am Wochenende das vorletzte Spiel des Jahres an, Rot-Weiss Frankfurt II muss zusätzlich noch das Nachholspiel bei Germania Ober-Roden am 3. Dezember absolvieren und hat am nächsten Wochenende erst einmal das Vergnügen, bei Tabellenführer FV Bad Vilbel vorbeischauen zu dürfen. Und dann gilt für Trainer Hichaim Tahrioui genau wie an diesem Sonntag: „Ich will jedes Spiel gewinnen und ich traue es meiner Mannschaft auch immer zu, das zu schaffen.“ Daran hätten auch die jüngsten Misserfolge nichts geändert. „Es ist sicher nicht im Sinne der Spieler, sich noch einmal so abschießen zu lassen wir zuletzt“, vermutet der Coach. Allerdings muss er wohl zumindest wieder Ali Zaeteri und Filip Vlahov ans Hessenligateam abgeben. „Wir helfen natürlich gerne wo wir können, so lange es noch die Hoffnung gibt, dass bei der Ersten Mannschaft eine Trendwende gelingen kann“, sagt Tahrioui.

Nicht Herr im Hause

FC Bensheim, da war doch was? Richtig: Am ersten Spieltag konnte der SV FC Sandzak nicht gegen die Südhessen antreten, da auf der Sportanlage die sanitären Anlagen nicht genutzt werden konnten, und hatte die Punkte dann kampflos verloren. Und so ein bisschen ist es laut Trainer Aleksandar Pajic bis heute ein Problem, dass man nicht der Herr auf dem eigenen Platz ist. „Wir haben ein gutes Verhältnis zum SV Bonames, das ist es nicht. Aber man muss sich als Untermieter doch immer hinten anstellen zu Beispiel in Sachen Trainingszeit“, sagt er. Und so sei es kein Wunder, dass sein Team viele Tore in den Schlussphasen der Spiele kassiere. „Da fehlt uns die Luft“, so der Coach. Dabei sei seine Mannschaft durchaus gereift, was sich auch in der guten Trainingbeteiligung zeige: „Da zu stehen wo wir stehen, ist nach den Punktabzügen schon ein großer Schritt nach vorne. Aber wir wissen, dass es bis zuletzt ein harter Kampf werden kann, in der Liga zu bleiben.“ Letzteres gilt ja noch mehr für Gastgeber Bensheim, der am Sonntag gegen die Frankfurter eher Außenseiter ist.

Keiner lässt sich hängen

Gegen Rot-Weiß Darmstadt fing für den FV Bad Vilbel eine bislang äußerst erfolgreiche Saison mit einem Zittersieg nach 3:0-Führung an. „Das ist ein guter Gegner, der in der Tabelle deutlich schlechter dasteht als er eigentlich ist“, weiß Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic, der auch im morgigen Rückspiel in Darmstadt keinen Selbstläufer erwartet: „Aber wir sind gut drauf und wollen natürlich versuchen zu gewinnen.“ Ziemlich gut drauf, das hebt der Coach hervor, sind tatsächlich alle Spieler in seinem Kader. Zumindest ließe sich auch von denjenigen, die nicht ganz so häufig auf dem Platz stünden, keiner hängen: „Die Jungs, die ins Team wollen, arbeiten hart, um hineinzukommen. Und die anderen arbeiten hart, um ihren Platz zu verteidigen.“ Trotzdem könne es sein, dass er einem oder zwei Spielern in der Winterpause nahelegen wird, sich einen anderen Verein zu suchen, bei dem die Aussicht besteht, mehr Spielanteile zu bekommen. Andersherum sieht Mustafic im Grunde keinen Handlungsbedarf: „Wir brauchen keine Spieler zu suchen und werden nur aktiv, wenn sich zufällig etwas ergibt“, sagt er zu möglichen Winter-Neuzugängen.

Türk Gücü Friedberg hat einen Lauf, Viktoria Urberach aber auch. Zwei Siege und zwei Unentschieden verbuchten die Rödermarker zuletzt und so ist Türk Gücü-Trainer Mustafa Fil vor dem Heimspiel am Sonntag durchaus gewarnt. Und auch sein Urberacher Kollege Jochen Drewitz hat erkannt: „Der Ruck liegt bei Friedberg, die wollen ja oben dranbleiben.“ Sein Team war übrigens bisher neben das Türk Cücü das einzige, das Tabellenführer Bad Vilbel besiegen konnte.

(rst)

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