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Rot-Weiss bekommt schnelle Alzenauer nicht in den Griff

Alzenau. 

Im Frühjahr zitterte sich Bayern Alzenau zum Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga, Rot-Weiss Frankfurt wurde Zweiter und verpasste in der Aufstiegsrunde knapp den Sprung in die Regionalliga. Doch schon beim 5:0 der „Roten“ im Hinspiel am Brentanobad konnte man, wenn man genau hinschaute, einen Wandel erkennen. Deutlich unter Wert wurden die Bayern da besiegt, und das bestätigte sich im bisherigen Saisonverlauf auch – sie sind Tabellendritter. Und wenn es noch eines Beweises bedurft hätte für die neue Stärke der Alzenauer, dann war das 5:2 (1:0) im Rückspiel gegen die Frankfurter am Samstag ganz sicher einer.

Rot-Weiss wurde eiskalt erwischt. Alzenaus Abwehrspieler Rico Kaiser traf in der fünften Minute zum 1:0 und ließ Frankfurts Schlussmann Ioannis Takidis nicht besonders gut aussehen. Der Rückstand machte sich in der Folgezeit bemerkbar. Den „Roten“ fehlte bei allem Engagement die nötige Sicherheit, viel Energie verpuffte in der vielbeinigen Alzenauer Abwehr. Ein Kopfball von Innenverteidiger Anil Mus war noch die beste Gelegenheit zum Ausgleich.

Frankfurts Trainer Daniyel Cimen hatte ausdrücklich vor einem Rückstand gewarnt, weil bei Alzenau ein gewisser Salvatore Bari mit seiner überragenden Geschwindigkeit gegen das Risiko erhöhende Mannschaften eine gefährliche Waffe sei. Und Cimen sollte recht behalten: In der 53. Minute bekam Bari an der Mittellinie den Ball und zog auf und davon und schloss von der Strafraumgrenze mit einem trockenen Schuss zum 2:0 ab.

Sechs Minuten später spielte Bari erst Takidis aus und schob dann zum 3:0 ein, weshalb die Gastgeber den Kopfballtreffer von Frankfurts Varol Akgöz (60.) problemlos wegstecken konnten. Mit dem 4:1 durch den eingewechselten Fabian Bäcker war die Sache endgültig geklärt (74.), auch wenn Akgöz noch einmal traf (81.). Für den Schlusspunkt sorgte Bäcker (90.).

Zweimal muss Rot-Weiss Frankfurt nun vor der Winterpause noch ran und gegen die Abstiegskandidaten Kelsterbach und Urberach schon die optimale Punktzahl einfahren, um im Rennen um Platz zwei dranzubleiben. Doch daran verschwendet der Trainer kaum einen Gedanken – ihm geht es zuerst einmal um die Einstellung seiner Mannschaft, also um „die Art und Weise“, wie Cimen das nennt. Und die war in Alzenau nicht zufriedenstellend. „Wir wussten, dass sie schnelle Spieler haben, und es war schon enttäuschend, wie wir das verteidigt haben“, so der Coach.

(rst)
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