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Fußball-Hessenliga: Rot-Weiss peilt Direktaufstieg an: "Eine gewisse Drucksituation"

Eigentlich müssten sie dem FSC Lohfelden bei Rot-Weiss Frankfurt den roten Teppich ausrollen. Schließlich verhalfen die Nordhessen den „Roten“ am vergangenen Samstag mit dem 2:1 gegen Stadtallendorf in die Pole-Position, was den Aufstieg in die Regionalliga angeht.
Gut gebrüllt, Löwe: Torjäger Varol Akgöz und Innenverteidiger Anil Mus (im Hintergrund) gehören bei Rot-Weiss Frankfurt zu den Alphatieren. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Gut gebrüllt, Löwe: Torjäger Varol Akgöz und Innenverteidiger Anil Mus (im Hintergrund) gehören bei Rot-Weiss Frankfurt zu den Alphatieren.
Frankfurt. 

Zweimal muss Rot-Weiss Frankfurt in der Fußball-Hessenliga noch gewinnen, dann ist der Aufstieg in die Regionalliga Südwest sportlich geschafft. Was man auch ein bisschen dem FSC Lohfelden zu verdanken hat, der am vergangenen Samstag den direkten Konkurrenten der „Roten“ Eintracht Stadtallendorf besiegte. Und der am morgigen Samstag (15 Uhr, Stadion am Brentanobad) „trotzdem“ von den Frankfurtern bezwungen werden sollte, weil es sonst unter Umständen doch „nur“ für die Aufstiegsspiele reicht.

Es geht nämlich darum, vor Stadtallendorf ins Ziel zu kommen. Das würde dann den Sprung in die Regionalliga bedeuten, weil ja Tabellenführer Dreieich auf den Aufstieg verzichtet. Den Titel des Hessenmeisters aber können die Frankfurter nur noch gewinnen, wenn Dreieich noch einmal patzt.

„Wir wissen natürlich um die Konstellation, aber wir wollen uns nicht weiter damit beschäftigen, sondern die letzte Gelegenheit nutzen, unsere tolle Heimbilanz auszubauen. Wie es in der Tabelle nach dem Abpfiff aussieht, werden wir dann sehen“, sagt Trainer Daniyel Cimen, der mit dieser Herangehensweise bisher gut gefahren ist. Die Situation für sein Team sei nun ganz ähnlich wie vor dem Spiel bei Hessen Dreieich vergangene Woche, als ein Sieg her musste: „Es ist eine gewisse Drucksituation, deshalb wollen wir uns darauf konzentrieren und in den 90 plus x Minuten gegen Lohfelden alles daran setzen, die drei Punkte zu holen.“ Ob Verteidiger Damir Topcagic wieder zur Verfügung steht, werde sich kurzfristig entscheiden.

Bommer ist gewarnt

Nach dem glücklichen 2:1 bei Viktoria Griesheim – der Siegtreffer fiel erst in der Nachspielzeit – führt Hessen Dreieich wieder alleine die Tabelle der Hessenliga an. Zwei Spieltage vor Rundenende liegen die Dreieicher einen Punkt vor Rot-Weiss Frankfurt sowie drei Zähler vor Eintracht Stadtallendorf und haben es damit in den verbleibenden Begegnungen gegen Absteiger Rot-Weiß Darmstadt am heutigen Freitag (19.30 Uhr) und eine Woche später beim FSC Lohfelden in der eigenen Hand, die Meisterschaft zu gewinnen.

„In Griesheim haben wir nicht so gut gespielt. Das Spiel gegen Rot-Weiss Frankfurt unter der Woche hatte viel Kraft gekostet, zumal wir eine Hälfte in Unterzahl gespielt haben. Wir müssen zusehen, dass wir nun unsere Gedanken beieinander haben“, sagt Dreieichs Trainer Rudi Bommer: „Die Mannschaft hat gut trainiert, ich bin zuversichtlich. Wenn wir nicht Meister werden, dann haben wir es auch nicht verdient.“

Personell wird sich beim Spitzenreiter nur wenig ändern. Youssef Mokhtari und auch Khaibar Amani fallen weiter verletzt aus, einzig Danny Klein kehrt nach abgelaufener „Gelb-Rot“-Sperre wieder in den Kader zurück. Mittelfeldspieler Stephan Damm (ein Einsatz in dieser Saison) wird sich die Partie ganz genau anschauen: Der 20-Jährige verlässt Dreieich nach einem Jahr wieder, schließt sich den Rot-Weißen an und soll helfen, den Neuaufbau unter dem neuen Trainer Dominik Lohrer voranzutreiben.

Rot-Weiß Darmstadt (in der Hinrunde gewannen die Dreieicher mit 5:1) und Lohfelden (aktuell Tabellenzehnter), das sollten für den SC Hessen zwei lösbare Aufgaben sein. Aber Rudi Bommer warnt: „Was in Lohfelden passieren kann, haben wir zuletzt bei Stadtallendorf gesehen.“ Die Eintracht, als Spitzenreiter nach Nordhessen gefahren, verlor nach 1:0-Führung in der Nachspielzeit noch mit 1:2 und gab damit die Tabellenführung wieder ab. Dreieich ist also gewarnt. (rst, leo)

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