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Basketball: Routiniert zum Erfolg

Der VfB Gießen stürmte mit dem 95:93 im Topspiel gegen die SG Lützel-Post Koblenz II an die Tabellenspitze der Zweiten Regionalliga. Platz drei verteidigte Eintracht Frankfurt mit dem Sieg gegen die SKG Roßdorf. Und auch der TuS Makkabi siegte.
Zweikampf: Eintrachts Alvin Onyia versucht am Roßdorfer Danny Sittig vorbeizukommen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Zweikampf: Eintrachts Alvin Onyia versucht am Roßdorfer Danny Sittig vorbeizukommen.
Frankfurt. 

Chancen im Aufstiegsrennen haben die Basketballer von Eintracht Frankfurt nicht mehr, der dritte Tabellenplatz in der Zweiten Regionalliga Südwest/Nord aber gehört weiter ihnen. Titelanwärter Nummer eins bleibt die Zweite Mannschaft von Lützel-Post Koblenz trotz der Niederlage gegen den neuen Spitzenreiter Gießen. Denn zum einen hat Koblenz zwei Spiele weniger absolviert und noch dazu in der Summe aus Hin- und Rückspiel den direkten Vergleich gewonnen.

Die Eintracht zeigte beim 88:61 (51:36) dem Tabellenneunten aus Roßdorf relativ unspektakulär die Grenzen auf. Bei ihrer elften Niederlage rannten die „Torros“ den Adlern von Beginn an hinterher. Die Frankfurter verteidigten diszipliniert und mit hoher Intensität und hatten vorne reichlich Optionen, was die Gäste immer wieder anerkennen mussten. Und auch wenn Roßdorf phasenweise ganz gut verteidigte, waren die Unterschiede doch zu groß. Man habe gesehen, wer mit professionellem Background fünf Mal die Woche trainiere, meinte Gästetrainer David Heinrich. Sein Team bremste sich auch in seinen besseren Minuten immer wieder durch Fehlwürfe und ließ im Gegenzug zu viele einfache Würfe der Eintracht zu.

Im dritten Viertel stemmten sich die Roßdorfer noch einmal gegen die drohende Niederlage. In sechs Minuten ließen sie nur drei Frankfurter Punkte zu – kamen selbst aber auch nicht zu den erhofften Treffern. Und auch im Schlussabschnitt waren die Gäste einfach zu harmlos, um die Eintracht zu gefährden. Die Gastgeber spulten mit ihrer jungen Mannschaft ganz routiniert ihr Spiel herunter und gewannen ungefährdet.

Für die Eintracht trafen Nicolas Lagerman (14 Punkte/ 3 Dreier), Cosmo Grühn (12/2), Maximilian Begue, Cem Akbayir (je 10/1), Felix Hecker (9/1), Oliver Babitsch (8/1), Calvin Schaum (5), Beat Weichsler, Len Adam Schoormann, Alvin Onyia, Dennis Machlab und Fabian Bender (je 4).

Erwischt es Horchheim?

Einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machte der TuS Makkabi Frankfurt mit dem 73:59 (27:32) über den BBC Horchheim. Schon das 85:66 der Koblenzer im Hinspiel war ja nachträglich mit 20:0 für die Frankfurter gewertet worden. Horchheim hatte wie bei den Niederlagen gegen Roßdorf und Eintracht Frankfurt einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt – zwischenzeitlich hatte der BBC deshalb sogar Minuspunkte auf dem Konto. Nach Rückzieher SC Bergstraße droht Horchheim also der zweite Absteiger zu werden. Makkabi dagegen hat inzwischen beste Aussichten auf den Klassenerhalt – und wäre bei einem Abstieg der Koblenzer alleiniges dienstältestes Ligamitglied.

Für Makkabi trafen Emeka Erege (17), Sebastian Köhnert (14/2 Dreier), Cedric Quarshie (14), Michael Kora (9/1), Thorsten Schneider (6), Dubravko Prusina (5), Bruno Hoffmann (3/1), Mark Appiah, Leon Bresler (je 2) und Jan Dolejsi (1).

(rst)

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