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Tennis-Regionalliga der Damen: SAFO-Erfolg dank der richtigen Doppel-Strategie

In der Tennis-Regionalliga der Damen trennt sich bereits früh die Spreu vom Weizen. Der TSC Mainz sowie der TC Laufen untermauerten ihre Aufstiegsambitionen.
Symbolbild Symbolbild
Frankfurt. 

In der Tennis-Regionalliga der Damen trennt sich bereits früh die Spreu vom Weizen. Der TSC Mainz sowie der TC Laufen untermauerten ihre Aufstiegsambitionen. Weniger ambitionierte Vereine, die nur den Klassenerhalt anstreben, wie zum Beispiel Blau-Weiß Mannheim, fangen bereits an, Gelder einzusparen, nachdem sie zu Rundenbeginn mit gleich vier starken ausländischen Kräften schon den Grundstein für den Ligaerhalt gelegt haben. Dies kam nun dem SC SAFO Frankfurt zugute, der in Mannheim einen Gegner auf Augenhöhe vorfand und dank eines erfolgreichen „Aufstellungs-Poker“ in den Doppeln 5:4 gewann.

3:3 stand es nach den Einzeln. Die Gastgeber erwarteten nun bei SAFO die gleiche Doppelzusammenstellung wie am vorhergehenden Wochenende, also die beiden Ausländerinnen als erstes Paar und das eingespielte Duo Alina Hölzel/Noemi Hemmerich in der Mitte. Entsprechend stellte der Mannheimer Trainer seine besten Akteurinnen gegen die erwarteten starken SAFO-Duos. Frankfurts Coach Yves Preis nutzte jedoch die schwächere Besetzung der Kurpfälzer an den Positionen fünf und sechs, nahm Hemmerich ins dritte Doppel und vertraute der Spielstärke, die Eleni Kordolaimi/Alina Mikheeva schon eine Woche zuvor gegen Bad Vilbel demonstriert hatten. Der Plan ging auf, SAFO holte sich den ersten Saisonsieg und könnte mit einem erwarteten Erfolg gegen die bislang sieglose TGS Bieber aus dem benachbarten Offenbach schon die Grundlage für den Klassenerhalt schaffen.

Zwei klare Siege

In den Einzeln zuvor waren Kathleen Kanev und Hemmerich ihren Gegnerinnen klar überlegen gewesen. Den dritten Punkt steuerte Kordolaimi im Spitzenspiel gegen die Tschechin Katerina Vankova bei. Einen Satz lang agierte die Griechin taktisch klug, dann ließ sie sich durch einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen unnötig aus dem Rhythmus bringen. Im Champions-Tiebreak besann sie sich aber wieder auf ihre Stärke und spielte schnelle Topspinschläge durch die Mitte, mit denen die Gegnerin Probleme hatte.

Alina Hölzel fehlte etwas der Glaube an sich selbst. Mit Blick auf ihr spielerisches Können hätte sie die Partie gewinnen können. Der Russin Alina Mikheeva merkt man an, dass sie sich auf schnellem Belag besser als auf Sand fühlt. Unter Wert verkaufte sich Lea Schneider, die gegen die 17-jährige Nastasja Schunk nicht selbstbewusst genug wirkte.

Die Spiele: Katerina Vankova/Tschechien – Eleni Kordolaimi/Griechenland 2:6, 6:3, 7:10, Katerina Kramerova/Tschechien – Alina Hölzel 6:4, 6:4, Dominice Ripoll – Alina Mikheeva/Rusland 3:6, 6:1, 10:6, Sarah Scherf – Kathleen Kanev 0:6, 0:6, Caroline Brack – Noemi Hemmerich 1:6, 0:6, Vanková/Schunk – Kordolaimi/Mikheeva 3:6, 3:6, Kramerova/Ripoll – Hölzel/Schneider 6:2, 6:3, Scherf/Brack – Kanev/Hemmerich 0:6, 1:6.

(löf )
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