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Frankfurter steigen nicht ab, wenn der Meister aufsteigt: SAFO hofft auf Wiesbadens Erfolg

Von Am Ende der Spielzeit in der Tennis-Hessenliga stehen viele knappe Ergebnisse, aber auch viele nicht gespielte Doppel – und mit dem Wiesbadener THC gibt es einen verdienten Meister. Auf den Abstiegsplätzen landeten mit den Herren des SC SAFO Frankfurt und des TC Diedenbergen die zwei schwächsten Teams.
Der Argentinier Matias Zukas spielte auch in seinem dritten Jahr beim FTC Palmengarten an Position zwei eine ansprechende Saison. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Der Argentinier Matias Zukas spielte auch in seinem dritten Jahr beim FTC Palmengarten an Position zwei eine ansprechende Saison.
Frankfurt. 

An der Kennedyallee darf man aber noch hoffen. Sollte der Wiesbadener THC am kommenden Samstag im Nerotal den Württemberg-Meister SV Leingarten bezwingen und damit in die Regionalliga Südwest aufsteigen, würde der SC SAFO in der Hessenliga verbleiben. Die Gäste, bei denen der Franzose Guillaume Rufin das Team anführt und an Position zwei Nils Brinkmann agiert, der im vergangene Jahr die Hessenliga als Spitzenspieler in Lorsch mit einer 2:6-Bilanz abschloss, haben sich erst am letzten Spielwochenende in den Duellen mit den Verfolgern TSG Backnang und TV Reutlingen II für das Aufstiegsspiel qualifiziert.

Ebenso erging es den Wiesbadenern in Hessen. Am letzten Spieltag trafen die bis dahin ungeschlagenen Teams Wiesbadener THC und TC Bad Vilbel in der Landeshauptstadt aufeinander. Am Ende war es eine klare Angelegenheit (7:2). Die Wiesbadener hatten sich für das Wochenende mit dem Franzosen Johan Tatlot verstärkt, der an Position drei eine Bank war. Pech hatte die in der gesamten Runde bis dahin ungeschlagene Nummer sechs der Bad Vilbeler André Stenger: Er muste verletzt aufgeben. Und Teamkollege Tim Büttner konnte nicht die Leistung vom Vortag, als er den bis dahin ungeschlagenen Langener Andreas Ainalides bezwungen hatte, wiederholen.

Gutes Tennis wurde vom Ukrainer Artem Smirnov (Wiesbaden) und dem allerdings unterlegenen Brasilianer Jose Pereira im Vergleich der „Zweier“ geboten. Marc Sieber und Bad Vilbels Daniel Dutra Da Silva lieferten sich dreieinhalb Stunden lang ein tolles Spitzenspiel mit langen und abwechslungsreichen Ballwechseln. Am Ende entschied wohl, dass Wiesbaden schon als Sieger feststand und der Brasilianer, der 36 Matches innerhalb von vier Wochen in den Beinen hatte, im Tiebreak des dritten Satzes der letzte Tick fehlte. „Wiesbaden war an diesem Tag einfach stärker“, bekannte Larry Cooper, der scheidende Chefcoach in Bad Vilbel, dessen Nachfolge Marcello Craca antritt.

Training zahlt sich aus

Was hat die Runde sonst gebracht? Bei der Mehrzahl der Vereine hat sich die Informationspolitik für die Fans verbessert. Was leider eine Unsitte blieb, war das Abschenken der Doppel bei bereits entschiedenen Partien. Neunmal fanden die Doppel gar nicht statt, in fünf weiteren Fällen wurden nicht alle drei Doppel ausgetragen.

FTC Palmengarten macht im Kellerduell den Klassenerhalt ...

Durch vier 4:5-Niederlagen brachte sich der FTC Palmengarten in arge Abstiegsgefahr. Die Entscheidung über den Klassenerhalt fiel im vorletzten Saisonspiel im Kellerduell in Diedenbergen.

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Dies war insofern auch schade, da in vielen Vereinen die Doppel endlich auch speziell trainiert wurden. Die Steigerung machte sich besonders beim FTC Palmengarten bezahlt. Zu Beginn noch viermal 4:5 unterlegen, trug das Doppel-Training von Philipp Marx Früchte. Er selbst blieb mit Matias Zukas in vier Begegnungen ungeschlagen, Franco Agamenone/Magnus Müller verzeichneten eine 4:1-Bilanz und selbst das Duo Jannis Köke/Philipp Müller, wahrlich keine Doppel-Spezialisten, verzeichneten mit 3:2-Siegen eine positive Bilanz.

Positive Überraschung

Gute Doppel spielte auch der TK Langen , der mit dem dritten Rang als die positive Überraschung der Saison bezeichnet werden kann. Eintracht Frankfurt musste aufgrund der Verletzungen zwischendurch ein wenig bangen, am Ende ist das Team mit Platz vier da, wo es hingehört. Leistungsträger war Sebastian Fanselow (6:2), die positivste Entwicklung nahm Sebastian Mortier. Der nur als Ersatz vorgesehene 20-Jährige schloss die Runde mit 4:1-Siegen ab, holte auch im Doppel an der Seite von Fanselow zwei für den Spielausgang entscheidende Siege.

Den Klassenerhalt perfekt machte die Eintracht mit dem klaren Sieg beim SC SAFO Frankfurt . Die Sachsenhäuser hatten mit dem Inder Srirambalaji Narayanaswamy (6:1) sowie dem Franzosen Francois Musitelli (5:1) zwei Trumpf-Asse, ansonsten war nur noch Tom Pütz (4:4) konkurrenzfähig. Mit Ausnahme des ersten Spielwochenendes trat der SC SAFO praktisch mit nur vier Spielern an, die auch imstande waren, ihr Match zu beenden. Sollte der Wiesbadener THC durch seinen Aufstieg SAFO noch den Klassenerhalt bescheren, muss sich an der Kennedyallee vieles ändern.

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