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Herren 30-Bundesliga: SAFO schlägt erfolgreich auf

Tennis (Symbolbild: dpa) Tennis (Symbolbild: dpa)
Frankfurt. 

Mit zwei Siegen aus drei Spielen haben die Tenniscracks des SC SAFO Frankfurt in der Herren 30-Bundesliga einen guten Start hingelegt. Die nächste Partie ist ein Schlüsselspiel: Ein Heimsieg über den TC Thyrnau-Kellberg würde schon den Klassenerhalt bringen.

Mit der Frage, ob die Erfolge erwartet oder unerwartet kamen, tut sich Mannschaftsführer Markus Kämpfer schwer. Für die Spiele in München hatte man mit einem Sieg gegen den TC Großhesselohe und mit einer Niederlage gegen den MTTC Iphitos gerechnet. Doch erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt.

Die Frankfurter haben nur einen Neuzugang. Der mit Kämpfer in den USA studierende Lette Oskars Vaskis ist eine Verstärkung. Zudem dürfen nun der Franzose Charles Roche und Kämpfer zwei Positionen tiefer als in der vergangenen Saison spielen und sind gegen etwas leichtere Gegner daher noch ungeschlagen. Auf Position drei hochgerückt ist Florian Halb, der 2016 viele Turniere bestritten und entsprechend Wertungspunkte gesammelt hat. Obwohl die Einstufung für ihn recht hoch ist, hat er schon zwei wichtige Siege geholt.

Beim TC Großhesselohe sollte eigentlich mit der denkbar stärksten Aufstellung gepunktet werden. Mitspieler Jakub Herm-Zahlava wollte mit dem Zug aus Stuttgart anreisen. Doch dann kam von ihm die Info: „Habe den Zug verpasst.“ Seitdem haben die Teamkollegen von ihm nichts mehr gehört.

Nach dem 3:6 – ein Sieg wäre mit etwas mehr Spielglück durchaus möglich gewesen – standen die Frankfurter im Heimspiel gegen den TC Bietigheim schon unter Druck. Aber der Gegner trat ohne seine etatmäßige Nummer eins und zwei an, was die Gastgeber zu einem souveränen 8:1-Erfolg nutzten.

Als Nächstes stand das Gastspiel beim anscheinend übermächtigen MTTC Iphitos an. In der Vergangenheit hatten sich die Hessen die Kosten für ausländische Spieler angesichts der ohnehin vorhandenen Unterlegenheit gespart. Da sich aber der Münchner Spitzenspieler Kristian Pless verletzt hatte und es absehbar war, dass Lars Uebel sowie Benedikt Dorsch als Coaches bei den French Open weilen würden, wollte es das SAFO-Team wissen. Und siehe da: Der erste Triumph gegen Iphitos gelang. Entscheidend war, dass Halb nach einer 6:3 und 3:0-Führung den Angriff seines erstarkten Gegners abwehrte und im Match-Tiebreak noch gewann. Am Ende hieß es gar 7:2 für SAFO.

(löf )
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