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Hockey: SC 80 Frankfurt: Bestens vorbereitet

Von Das letzte Testspiel ging beim Deutschen Meister Mannheimer HC zwar mit 1:3 verloren, die Leistung des Teams aber machte Mut. Der SC 80 Frankfurt wähnt sich also durchaus bereit für den Start in die Zweitliga-Saison.
Energisch: Leonhard Mann (rechts) und seine Teamkollegen vom SC 80 gehen mit viel Elan die neue Zweitliga-Spielzeit an. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Energisch: Leonhard Mann (rechts) und seine Teamkollegen vom SC 80 gehen mit viel Elan die neue Zweitliga-Spielzeit an.
Frankfurt. 

Mit dem Spiel beim Erzrivalen TG Frankenthal starten die Herren des SC 80 Frankfurt am morgigen Samstag (14 Uhr) in die neue Saison der Zweiten Hockey-Bundesliga Süd.

Auftaktgegner Frankenthal wurde unlängst noch testhalber mit 9:0 besiegt, was aber laut SC 80-Trainer Nicklas Benecke eher ein Muster ohne Wert war. „Die waren wegen Verletzungen und Urlauben nicht in Bestbesetzung, genau wie wir. Hier ist jedem klar, dass es sich nicht lohnt, dieses Ergebnis in irgendeiner Weise hochzuhängen“, sagt der Coach, der selbst bei diesem Spiel gar nicht anwesend war. Trotzdem: In den Tests mit wechselnden Ergebnissen gegen Erst- und Zweitligisten ließ sein Team einiges an Qualität erkennen. „Die Vorbereitung war gut, auch wenn die Resultate für mich nicht aussagekräftig sind“, stellt Benecke klar.

Als Anhaltspunkt für das Gelingen der Vorbereitung nimmt der langjährige Erst- und Zweitligaspiele also nicht so sehr die Ergebnisse der Testspiele, sondern vielmehr die eigene Erfahrung. „Ich habe als Spieler ja schon einige Vorbereitungen mitgemacht und als Trainer jetzt auch – diese war bislang die beste.“ Und zwar trotz der hohen körperlichen Anforderungen, wie er zu berichten weiß: „Wir haben die Jungs ordentlich rangenommen, denn wir wollten im athletischen Bereich noch etwas aufholen. Man hat gemerkt, dass die Spieler mitziehen und dass es ihnen Spaß gemacht hat. Ich hoffe mal, wir haben in allen Bereichen einen Schritt nach vorne gemacht.“

Bis auf Routinier Thorsten Küffner, der sein Studium abgeschlossen hat und ins Berufsleben eingestiegen ist, ist die Mannschaft der „80er“ zusammengeblieben. Und so ist Moritz Schmidt-Opper mit seinen 26 Jahren nun der älteste Spieler im Kader. „Das ist sogar für Hockey-Verhältnisse immer noch ein junges Team“, findet Benecke.

Drei externe Zugänge

Neu im Kader, zu dem auch vier Torhüter gehören, ist der in Mönchengladbach ausgebildete Abwehrspieler Tobias Samulowitz, der aus Krefeld an die Feldgerichtstraße wechselte, auch weil er nun in Frankfurt Jura studiert. Im Tausch mit Lukas Heckmann kam Verteidiger Timo Leichenich von Schwarz-Weiß Köln nach Frankfurt, der im „echten Leben“ in Mainz ein Medizinstudium beginnt.

Paul Gerstenhöfer wechselte nach Abschluss seines Studiums tatsächlich aus sportlichen Gründen vom Dürkheimer HC zu den „80ern“. Mit den Pfälzern war er im Sommer in die Zweite Liga aufgestiegen und hatte in der Halle schon in der Zweiten Liga gegen den SC 80 gespielt. „Er wollte sich sportlich verbessern und ist auf uns zugekommen“, bestätigt Benecke – ein üblicher Weg im Hockey, wo es zumindest hierzulande noch keine großen Aktivitäten von Spielerberatern gibt, wie der Frankfurter Trainer zu berichten weiß: „Bei den Niederländern gibt es auch in unserem Sport schon Berater, hier habe ich noch nichts derartiges gehört.“

Aus der eigenen Zweiten Mannschaft wurde Constantin Schneider zum Zweitligateam hochgezogen. Der Wiesbadener ist ebenfalls Abwehrspieler und schon eine ganze Weile beim SC 80 am Ball.

„Oben mitspielen“

Nach Platz vier in der vergangenen Saison erhofft sich Nicklas Benecke diesmal etwas mehr. „Wir wollen auf jeden Fall oben mitspielen“, sagt er. Die Konkurrenz sieht vornehmlich Blau-Weiß Berlin als Favorit, und der Verein aus dem Grunewald bekennt sich unter dem Motto „Alles für den Aufstieg!“ auch ohne Wenn und Aber zu diesem Ziel. Was laut Benecke aber natürlich nicht zwangsläufig heißen müsse, dass es auch so kommt: „Am Ende steigt die Mannschaft auf, die am konstantesten spielt. Man sagt ja, dass Konstanz einer jüngeren Mannschaft schwerer fällt, aber das werden wir sehen.“

Der Rest der Konkurrenten will erst einmal sicheren Boden unter die Füße bekommen. „Bei bis zu drei Absteigern kann es in einer Zehner-Liga schnell gehen, deswegen finde ich das vollkommen legitim“, stellt Benecke klar – und bleibt doch bei seiner vergleichsweise forschen Zielsetzung.

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