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Hallenhockey: SC 80 Frankfurt macht den Bundesliga-Klassenerhalt perfekt

Von Am Ende eines doch noch einmal nervenzehrenden Wochenendes durften Trainer Nicklas Benecke und seine Männer jubeln – sie bleiben erstklassig.
Flugeinlage: Frankfurts Jan Werner haut  gegen Münchens Nikolai Duda voll rein – einen Verlierer hatte dieses Duell nicht. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Flugeinlage: Frankfurts Jan Werner haut gegen Münchens Nikolai Duda voll rein – einen Verlierer hatte dieses Duell nicht.
Frankfurt. 

Nach drei Siegen in fünf Vorrundenspielen der Hallenhockey-Bundesliga Süd wähnte sich der SC 80 Frankfurt schon nach der Vorrunde einigermaßen sicher, nach dem Jahreswechsel aber gelang dem Aufsteiger heute kein Sieg mehr. Und so musste nach der samstäglichen Niederlage gegen Schlusslicht Ludwigsburg am Sonntag gegen den Münchner SC noch ein Punkt her.

HC Ludwigsburg – SC 80 Frankfurt 6:4 (3:2). – Nach den guten Auftritten gegen die beiden Mannheimer Viertelfinalisten vor einer Woche gab es sogar noch eine kleine Chance auf Rang zwei, doch die ließen die „80er“ vor allem bei den Ecken liegen – nur einer von acht Versuchen wurde verwandelt. „Auch sonst haben wir vor dem Tor oft die falsche Entscheidung getroffen, während Ludwigsburg alles reingeworfen hat – die haben gekämpft wie die Löwen“, räumte SC 80-Trainer Nicklas Benecke ein. Und so kam das Schlusslicht zu seinem ersten Saisonsieg und wahrte die Möglichkeit auf den Klassenerhalt, braucht dafür aber noch einen Sieg gegen den Mannheimer HC und Schützenhilfe von Spitzenreiter TSV Mannheim.

Ludwigsburg ging durch Arne Huber per Siebenmeter in Führung (7.), die Gäste schlugen durch Moritz Schmidt-Opper zurück (16./26., Ecke) und kassierten prompt den Ausgleich durch Raphael Schmidt (26., Ecke). David Hanel sorgte vor lautstarker Kulisse für die erneute Führung des Schlusslichts (29.). Im zweiten Abschnitt wurden die „80er“ binnen einer Minute zwei Mal erwischt, Matthias Schurig und Huber mit seinem zweiten Siebenmeter stellten auf 5:2 (38.). Leonhard Mann (58.) und Jakob Cyrus (59.) sorgten dann zwar noch einmal für Spannung, aber Manuel Baitis traf am Ende zum 6:4 ins leere Frankfurter Tor (59.).

SC 80 Frankfurt – Münchner SC 5:5 (2:1). – Wie beim Abstieg der „80er“ in allerletzter Sekunde vor zwei Jahren gab es im Heimspiel gegen München wieder ein 5:5. Diesmal allerdings reichte das den Frankfurtern zum Klassenerhalt, während die Bayern weiter zittern müssen. „Es war schon eine positive Anspannung da“, gab Nicklas Benecke nach der Partie zu, die einen durchaus spannenden Verlauf nahm. Zunächst kontrollierten die Gastgeber das Geschehen und gingen durch Marc-Andre Sawall auch in Führung (11.). Mit dem 1:1 durch eine Ecke von Nikolai Duda war die Souveränität der Frankfurter aber dahin, auch wenn sie durch Max Flößer noch einmal in Führung gingen, der nach einem Rückhandschlenzer von Jakob Cyrus zur Stelle war (25.). Ein Münchner brummte da eine Zeitstrafe ab.

Im zweiten Abschnitt drehten die Gäste auf. Allerdings kam Maternus Burgmer vor dem 2:2 auch allzu frei an den Ball, den er per Rückhand gekonnt unter die Latte bugsierte (33.). Keine zwei Minuten später war Michael Rostek rechts durch und brachte München in Führung (35.). Und dann versenkte Burgmer noch eine Ecke mittig gegen Frankfurts herausstürmenden Keeper Tobias Müller (44.). Nun sah es sehr nach einer Niederlage des SC 80 aus, dem minutenlang nicht viel einzufallen schien und der dann doch noch einmal richtig Gas gab: Plötzlich spielte Moritz Schmidt-Opper Cyrus frei und der jagte den Ball zum 3:4 ins Tor (54.). Dann besorgte Anton Schmidt-Opper mit der dritten Ecke in Folge das 4:4 (55.), ehe Sawall auf der rechten Seite in den Sprintmodus schaltete, allen davon zog und zum 5:4 traf (55.). München nahm am Ende den Torhüter vom Feld und kam durch Burgmer noch zu einem Punkt (58.).

Für Benecke gab es keinen Grund mehr, sich zu grämen: „Ich bin mega zufrieden mit der Hallensaison, jetzt schauen wir mal, wie es auf dem Feld weitergeht.“

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