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Hockey: SC 80 gewinnt sein letztes Heimspiel

Theoretisch hat der SC 80 noch eine kleine Aufstiegschance. Das Schiedsgericht tagt diese Woche.
(Symbolbild: dpa) (Symbolbild: dpa)
Frankfurt. 

Ihr letztes Heimspiel in der am 17. Juni endenden Saison in der Zweiten Bundesliga Süd haben die Herren des SC 80 Frankfurt mit 5:1 (2:0) gegen den Limburger HC gewonnen. Der erhoffte Erfolg beim Schiedsgericht des Deutschen Hockey-Bund (DHB) aber steht noch aus – sechs Punkte hätten die Frankfurter von dort gerne zurück. Die Entscheidung über den Einspruch gegen drei Spielwertungen zuungunsten des SC 80 steht noch nicht fest. „Wir erwarten noch die Stellungnahme eines Verfahrensbeteiligten und wollen dann im Schiedsgericht in dieser Woche beraten. Wenn möglich abschließend, hier möchte ich aber der Beratung und dem noch zu erwartenden Schriftsatz nicht vorgreifen“, so Dr. Dirk Monheim, der Vorsitzende des Bundesschiedsgericht.

Wegen des Einsatzes des möglicher Weise nicht spielberechtigten Belgiers Geoffroy Cosyny wurden drei Spiele der „80er“ nachträglich mit 0:3 gewertet, von denen sie zwei gewonnen hatten. Bekämen die „80er“ Recht und würden die sportlichen Siege gegen Frankenthal und Lichterfelde doch für sie gewertet, hätten sie einen Spieltag vor Rundenschluss plötzlich nur noch einen Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Blau-Weiß Berlin.

Gegen Limburg entwickelte sich vor 350 Zuschauern das von Trainer Nicklas Benecke erwartetet Spiel. Der Tabellendrittletzte verteidigte energisch und durchaus gekonnt und so brauchte es Geduld bei den sich ständig im Vorwärtsgang befindlichen Frankfurtern, die sich vorgenommen hatten, bloß in keinen Konter zu laufen.

Auf Ecken bauen

„Limburg ist hinten stark, es war klar, dass es etwas dauern kann, bis man da durchkommt“, erklärte Benecke. Was auch bedeutet, dass man möglichst versuchen musste, die eine oder andere Ecke herauszuholen. Das gelang den Gastgebern schließlich: Timo Leichenich (24.) und Johann Schmidt-Opper (27.) sorgten für die Pausenführung.

Zu Beginn des dritten Viertels ließen die Frankfurter etwas den Zug vermissen und kassierten prompt den Anschlusstreffer durch Lukas Schmitt (36.). Immerhin taugte der als Weckruf: Leo Mitai-Wells (41.) sowie Tim Dahm (43., Ecke) gaben die richtige Antwort, Jan Werner legte noch nach (51.) und so stand letztlich ein souveräner Sieg zu Buche.

Für Limburg wird es nun ganz schwer, die Klasse noch zu halten. Weil der TSV Mannheim und der Münchner SC aus der Ersten Liga absteigen, erwischt es in der Zweiten Liga Süd neben den als Absteiger feststehenden Dürkheimer HC und SC Charlottenburg ein weiteres Team. Limburg ist selbst bei einem Sieg gegen Frankenthal auf Schützenhilfe angewiesen.

(rst)

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