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Hockey: SC 80 hat das Topspiel auf „krassem Niveau“ verloren

Die Herren des SC 80 Frankfurt haben das Spitzenspiel der Zweiten Liga Süd verloren. Nun können sie nur noch mit fremder Hilfe den Aufstieg packen.
Anton Schmidt-Opper (links) und der SC 80 wurden in ihrem Vorwärtsdrang am zweiten Tag in Berlin von Blau-Weiß gestoppt. Foto: Juergen Kessler (Kessler-Sportfotografie) Anton Schmidt-Opper (links) und der SC 80 wurden in ihrem Vorwärtsdrang am zweiten Tag in Berlin von Blau-Weiß gestoppt.
Frankfurt. 

Das Berliner Wochenende fing so gut an für die Hockey-Spieler SC 80 Frankfurt: Mit dem 7:2 beim TuS Lichterfelde zogen die „80er“ dank der besseren Tordifferenz am Aufstiegskonkurrenten Blau-Weiß Berlin vorbei an die Tabellenspitze der Zweiten Bundesliga Süd. Tags darauf im direkten Duell mussten sie sich aber geschlagen geben.

TuS Lichterfelde – SC 80 Frankfurt 2:7 (0:3). – Die Frankfurter starteten schwungvoll und gingen durch eine Ecke von Moritz Schmidt-Opper in der vierten Minute in Führung. Danach versuchte Lichterfelde durchaus mitzuspielen, die kleinen Qualitätsunterschiede aber zeigten große Wirkung. Jakob Cyrus (16.) und Leo Mitai-Wells (29.) legten im zweiten Viertel eine effektive Chancenverwertung an den Tag. Spätestens mit dem 4:0 durch Mats Philippsen (40.) war die Sache erledigt, auch wenn die Berliner direkt danach zu ihrem ersten Treffer durch Max Borrmann kamen (41., Ecke). Jan Werner (45.) und zweimal Timo Leichenich (47., Ecke und 58.) stellten in Überzahl auf 7:1, ehe die phasenweise aufgrund von Zeitstrafen gehandicapten Gastgeber durch Tim Starke auch noch einmal trafen (60.).

Blau-Weiß Berlin – SC 80 Frankfurt 2:0 (1:0). – Im schönen Grunewald endete die Berlin-Reise der „80er“ mit einer Enttäuschung. Zwar lieferten sie sich mit dem Titelkonkurrenten laut Trainer Nicklas Benecke ein „geiles Hockeyspiel auf krassem Niveau“, die Punkte aber blieben bei den Gastgebern. Deren Trainer Alexander Stahr bewertete den Auftritt beider Teams gar als „erstligatauglich“. Dabei waren die Frankfurter zunächst sogar die etwas gefährlichere und Mannschaft mit mehr Ballbesitz. Blau-Weiß aber nutzte seine einzige Ecke eiskalt zur Führung durch Timo Blobel (27.). „Wir haben vergessen, uns zu belohnen“, bedauerte Frankfurts Coach. Sein Team verfiel in Rückstand liegend zeitweise in Hektik und kam nicht mehr wirklich zu Torchancen aus dem Spiel heraus. Gefährlich wurde es aber bei den beiden Ecken von Moritz Schmidt-Opper, von denen eine knapp vorbei ging und die andere von Blau-Weiß-Schlussmann Matthias Rätscher mit dem Schläger pariert wurde. In der 52. Minute hebelte Thies Prinz dann die gesamte Frankfurter Abwehr mit seinem Pass zu Robert Vill aus, der das 2:0 markierte und anschließend im Jubel eines Großteils der 500 Besucher badete.

Ohne einen Treffer dem Ziel wieder nähergekommen

Während für den SC 80 das „Kapitel Berlin“ am Wochenende mit den Heimspielen gegen Zehlendorf (Samstag: 16 Uhr) und Charlottenburg (Sonntag: 12 Uhr) weitergeht, muss Blau-Weiß in die Provinz: In Bad Dürkheim und Frankenthal will der Spitzenreiter seinen kleinen Vorsprung verteidigen.

(rst)

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