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Hallenhockey: SC 80 hat große Lust auf die Halle

Von Es ist wieder Hallenhockey-Zeit! Und da darf man sich in der Stadt ganz besonders auf die Herren des SC 80 Frankfurt freuen, die in den vergangenen Jahren für manches Spektakel gut waren – zuletzt allerdings auch für den Abstieg in die Zweite Liga.
Frankfurt. 

Ungern erinnert man sich beim SC 80 Frankfurt an das Ende der vergangenen Hallenhockey-Saison, die nach einem wahren Herzschlagfinale mit dem Abschied aus der Erstklassigkeit endete (siehe Extra). Vor fünf Jahren, im November 2011, war das Team unter Trainer Erik Koppenhöfer auf dem Höhepunkt, hatte den großen Favoriten UHC Hamburg im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft am Rande einer Niederlage und musste sich nach Siebenmeterschießen doch noch mit 7:8 geschlagen geben.

In der nun beginnenden Zweitligasaison geht es also unter Umständen um die Rückkehr in die Erste Liga. Die „80er“ sind als Absteiger mehr oder weniger automatisch Favorit in der Südgruppe der viergeteilten Zweiten Liga. Der Dürkheimer HC und die HG Nürnberg gelten als härteste Widersacher, Rüsselsheim, Bad Kreuznach und Aufsteiger Limburg komplettieren das Sechserfeld. Weil nach nur zehn Spielen alles schon wieder vorbei ist, muss man von Anfang an hellwach sein und Punkte sammeln, wenn man etwas erreichen will. So mancher Favorit fand sich nach einem verkorksten Start schon im Abstiegskampf wieder.

„Oben mitspielen“

Ein bisschen umgewöhnen müssen sich diejenigen Zuschauer, in deren Gunst Hockey vor allem in der kalten Jahreszeit weit oben steht, wenn die Freiluftsportarten Pause haben. Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit fehlen beim SC 80 Leistungsträger wie Paul Zmyslony (jetzt Mannheimer HC) und Dominik Heller (betreibt mit knapp 32 keinen Leistungssport mehr), die durchaus zu den spektakuläreren Hallenspielern gehörten. „Dazu kommt dann noch Bartek Szmidt, es fehlt also im Prinzip der gesamte Sturm der vergangenen Hallensaison“, merkt Trainer Niklas Benecke an, der mit einem nahezu unveränderten Kader im Vergleich zur Hinrunde auf dem Feld in die Halle geht. Sein Team habe sich zumindest vorgenommen, „oben mitzuspielen“, verrät er – und dass er selbst große Lust auf die Halle habe: „Das ist ja auf gewisse Weise spektakulärer als eine Feldsaison.“ Wie sehr die „80er“ schon in Wettkampfform sind, da muss sich der Coach etwas überraschen lassen: „Ich glaube, die Truppe braucht noch ein wenig, um sich in der Halle zu finden, so richtig gut eingespielt sind wir noch nicht. Aber die Erfahrung und die Qualität, die wir haben, stimmt mich positiv.“

Extra: Die Erinnerung verblasst – zum Glück

Die Erinnerung an den dramatischen Abstieg des SC 80 Frankfurt aus der Hallenhockey-Bundesliga ist nach mehr als zehn Monaten schon etwas verblasst.

clearing

Ein Faustpfand soll Torhüter Tobias Müller sein. Die „klare Nummer eins“, wie Benecke betont: „Er wird hoffentlich der Rückhalt, den wir brauchen, um oben mitzuspielen.“ Ansonsten sind seit dem Abstieg im Januar einige Spieler über die Zweite Mannschaft aufgerückt, andere haben den Sprung direkt aus der Jugend geschafft. Angeführt wird das Team in jedem Fall von Anton und Moritz Schmidt-Opper, die nun mit ihrem jüngeren Bruder Johann ein weiteres Familienmitglied auch erstmals im Hallenteam begrüßen. Ihr Vater Ekkhard Schmidt-Opper ist übrigens Trainer beim Ligarivalen Limburg. Gegen den geht es aber erst im Januar – ein harmonisches Weihnachtsfest bei der Familie Schmidt-Opper ist also nicht gefährdet.

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