E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 30°C

Rugby: SC 80 hat kein Interesse

Favorit RG Heidelberg verteidigte den Titel. Gastgeber Heusenstamm musste sich mit dem sechsten Platz zufrieden geben – wegen einer Besonderheit bedeutete dies aber Rang vier bei der Siebener-DM.
Textilvergehen: Bei der 7er-Meisterschaft wird zugepackt. Foto: Juergen Kessler (imago sportfotodienst) Textilvergehen: Bei der 7er-Meisterschaft wird zugepackt.
Heusenstamm. 

Als der 29:22-Erfolg im Halbfinale über Germania List perfekt war, stand bereits fest, dass die RG Heidelberg deutscher Meister im Siebener-Rugby ist – und das zum vierten Mal in Serie. Der Grund: Im anderen Halbfinale trafen in den „All Star Lions“ und den „Wolfpack 7s“ zwei Gastteams aufeinander. Doch auch im Finale bewiesen die Kurpfälzer, dass sie das Maß aller Dinge sind. Wie schon in der Gruppenphase besiegten sie die Wolfpack 7s, das in Heusenstamm aus Stamm- und Perspektivspielern des DRV aus dem In- und Ausland bestand, mit 15:10 – tags zuvor hatte es im Turnier-Auftaktmatch ein 24:12 gegeben.

Der RK Heusenstamm musste sich mit dem sechsten Platz abfinden. Nach einer souveränen Vorrunde mit Siegen über StuSta München (55:0), München RFC (46:0) und Germania List (17:14) scheiterten die „Füchse“ am Einladungsteam All Star Lions (10:20). Die „Löwen“ bestehen aus Akteuren aus Südafrika. „Wir hätten das Spiel auch gewinnen können. Der Gegner hat unsere Fehler ausgenutzt“, konstatierte Trainer Markus Walger.

Im Spiel um den fünften Platz war beim RKH dann die Luft raus, es gab ein 0:25 gegen den DSV Hannover. Da Gastmannschaften wie die Wolfpack 7s und All Star Lions nicht in die DM-Wertung aufgenommen werden, wurde Heusenstamm somit als Vierter gewertet. Vor allem Nationalspieler Samuel Rainger ragte bei den Rot-Grünen diesmal heraus mit „guten Laufwegen und Tackles“, so Walger.

Dass die Nachbarn vom SC 80 Frankfurt und der TGS Hausen diesmal fehlten, sei „schade“, fand Walger. Während der ambitionierte Zweitligist Hausen sich zu spät um die Teilnahme gekümmert hatte, zeigte Erstligist Frankfurt erst gar kein Interesse. Der Fokus liegt an der Feldgerichtstraße auf dem 15er-Rugby, am Samstag beginnt dort in den Bundesligen die neue Saison 2018/19.

(fri)

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen