E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 22°C

Rugby: SC 80 kann nach sechs Jahren wieder mal den Heidelberger RK bezwingen

Von Auch am vierten Spieltag holten die „80er“ die maximale Punktzahl. Trotz anfangs mäßiger Leistung hatten die Frankfurter den Meister Heidelberger RK stets im Griff.
Nicht mit dem Kopf durch die Wand, aber energisch im Vorwärtsdrang: „80er“ Samy Füchsel (links). Foto: Keßler Foto: Juergen Kessler (Kessler-Sportfotografie) Nicht mit dem Kopf durch die Wand, aber energisch im Vorwärtsdrang: „80er“ Samy Füchsel (links). Foto: Keßler
Frankfurt. 

Fast sechseinhalb Jahre liegt das Ereignis zurück. Damals, im Mai 2012 besiegte der Rugby-Bundesligist SC 80 Frankfurt den Heidelberger RK. Es gab auch noch den North Sea Cup, und eben im Endspiel dieses Wettbewerbs waren die Schwarz-Roten mit 26:19 erfolgreich. Danach mussten sie teils niederschmetternde Niederlagen einstecken (2015 etwa ein 0:148), ehe ihnen nun an einem sonnigen Samstagnachmittag erstmals wieder ein Erfolg über die Kurpfälzer gelang. Vor allerdings nur 250 Zuschauern behauptete sich die Mannschaft von der Feldgerichtstraße mit 30:12 (12:5).

Samy Füchsel profitiert von der Fortbildung in London

„Wir haben gezeigt, dass wir gut spielen und unser System umsetzen können. Aber wir müssen uns noch kontinuierlich verbessern“, resümierte Lukas Deichmann. Zu einem Punkt wollte sich der Frankfurter Verbinder nicht wirklich äußern, doch die Probleme waren unübersehbar. Das Gassenspiel funktionierte nur ansatzweise, da wartet noch viel Arbeit aufs Trainerteam des Südafrikaners Byron Schmidt. Auch kam die Hintermannschaft zunächst nicht in Schwung. Bezeichnenderweise fielen die beiden Versuche in der ersten Halbzeit im offenen Gedränge und nach Interception. „Zu hektisch“, sagte Deichmann, wurde agiert.

Erst nach Pause spielten die „80er“ ihre Überlegenheit auch effektiver über die Dreiviertelreihe aus. Vor allem Edoardo Stella brillierte und legte seinen Versuch. Auch der andere Außenspieler legte den Ball zweimal im Malfeld ab. Während der Italiener Stella mit Schnelligkeit und Fintenreichtum herausragt, besticht der US-Amerikaner Christian Holmes durch seine physische Stärke; er braucht kein Tackle zu fürchten.

Zu diesem Zeitpunkt klappte freilich auch das (Kurz-)Passspiel besser. Die Anzahl von Handling-Fehlern reduzierte sich entsprechend auch. Darauf kann man aufbauen, um zunächst einmal das Zwischenziel zu erreichen, nämlich die Play-offs. Der Heidelberger RK hat nach dem Verlust vieler wichtiger Kräfte (siehe Extratext) nicht das Format, den ersten oder zweiten Rang der Bundesliga Süd/West zu erreichen.

Der Kreis der Kandidaten hat sich um den bisherigen Seriensieger RGH reduziert: Neben Frankfurt kommen dafür nur noch die RG Heidelberg und der stark aufgepeppte TSV Handschuhsheim infrage. Am nächsten Spieltag (Samstag, 13. Oktober, 14 Uhr) steht daher das erste Gipfeltreffen der Saison an: Dann empfängt der SC 80 die RG Heidelberg.

SC 80: Losada (5), Becker, Moloi – Poppmeier, Rayan – Haase, Henn, Du Plessis – Ketels – Deichmann – Stella (15), Sztyndera, Mazare, Lange – Ewald (Max Grimm, Füchsel, Colbin Schmidt, Listmann, Rupf, Schröter, Holmes 10).

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen