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Tennis: SC 80 und SAFO gehen optimistisch in den finalen Doppelspieltag

Von Beide Frankfurter Teams können aus eigener Kraft den Klassenerhalt perfekt machen.
Foto: Hikmet Temizer Foto: Hikmet Temizer Foto: Hikmet Temizer
Frankfurt. 

Für die Tennis-Damen des SC 80 Frankfurt und des SC SAFO Frankfurt geht es nun um alles oder nichts. Um das rettende Ufer in der Regionalliga Südwest zu erreichen, benötigen die punktgleichen hessischen Vertreter noch mindestens einen Sieg, eventuell sogar zwei.

Der Terminplan sorgte dafür, dass die Spannung in der dritthöchsten deutschen Klasse bis zum Schluss erhalten bleibt. Nur die ersten drei der acht Protagonisten können bereits vor dem abschließenden Wochenende sicher sein, nicht zu den (voraussichtlich) zwei Absteigern zu zählen. Die gefährdeten Frankfurter Vertreter treffen dabei ausschließlich auf direkte Konkurrenten.

Zweimal zu Hause

Der SC 80 Frankfurt (4:6 Punkte) hat, das könnte sich positiv auswirken, in beiden Partien Heimrecht. Am Samstag (11 Uhr) empfängt der Neuling den TC BASF Ludwigshafen II (2:8), am Sonntag stellt sich auf der Anlage an der Feldgerichtstraße um die gleiche Zeit der TC Blau-Weiß Villingen (2:8) vor.

„Am liebsten wäre es mir, der SC SAFO und wir würden am Samstag gewinnen. Dann wäre alles entschieden – und wir könnten am Sonntag entspannt das Match genießen und den Klassenerhalt feiern“, umschreibt Trainer Dominik Metzger seine Wunschvorstellung.

Personell sind die „80er“ jedenfalls gewappnet. „Wir können aus dem Vollen schöpfen“, verkündet Metzger, der in erster Linie auf die Stärke seiner Doppel baut. Natalie Pröse/Aymet Uzcategui sind ungeschlagen, die Tesar-Schwestern Katharina und Jana mussten sich lediglich in dieser Liga dem starken Doppel Shapatava/Pinto (TC Ludwigshafen-Oppau) beugen. Ungeschlagen im Doppel ist auch Valerie Karl, die mit verschiedenen Partnerinnen antrat. Gute Resultate erzielte auch Carolin Menzen.

Frankfurter Rivalen unter Zugzwang

In der Regionalliga Südwest Damen 30 ist am Wochenende noch nicht Schluss, dennoch könnten einige relevante Entscheidungen fallen. Aktuell stehen auf den Abstiegsrängen die Frankfurter Teams vom SC SAFO und TC Palmengarten.

clearing

Im Einzel ist die Venezolanerin Uzcategui eine Bank. Eine recht ausgeglichene Bilanz weisen Spitzenspielerin Pröse und Katharina Tesar auf. Bei Clara Kühnle, Jana Tesar, Valerie Karl und Carolin Menzen ist – sportlich gesehen – noch Luft nach oben.

Preis ist zuversichtlich

Das Team aus Sachsenhausen (4:6) muss hingegen zweimal reisen. Am Samstag nach Schwenningen zum BW Villingen (2:8) und am Schlusstag dann zum SSC Karlsruhe (4:6). „Ich bin zuversichtlich. Sollte der Gegner nicht plötzlich einen Kracher aus dem Ärmel schütteln, sehe ich uns in der Favoritenrolle“, sagt SAFO-Trainer Yves Preis.

Die Griechin Eleni Kordolaimi verzichtete für dieses Wochenende auf eine Turnierteilnahme, um dem Verein zur Verfügung zu stehen. Angelica Moratelli trat wie in der vorigen Woche im portugiesischen Obidos bei einem 25 000-Dollar-Turnier an, diesmal aber nur im Einzel. In Portugal schied sie nun bereits in der ersten Runde gegen die an Position acht gesetzte Schweizerin Lisa Sabino aus – trotz einer 4:1-Führung im Entscheidungssatz. Ärgerlich für die Italienerin, erfreulich aus Sicht des Vereins, der sie nun in den wichtigen Matches einsetzen kann.

Am Samstag werden ferner Kathleen Kanev, Noemi Hemmerich, Lea Schneider und Alina Hölzel die Mannschaft ergänzen, alternativ könnte noch Leora Hemmerich mitfahren. In Karlsruhe kommen dann Cora Barber und Maxima Ellenberg hinzu, die am Samstag zuvor in der Juniorinnen-Hessenliga gegen den TC Bad Vilbel eingesetzt werden.

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