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Hessenliga: SC Hessen Dreieich sichert sich den ersten Tabellenplatz

Hessen Dreieich erfüllte gegen den Tabellenletzten die Pflicht und zeigte dabei den Gästen aus Nordhessen auch noch die Grenzen auf.
Loris Weiss hat im Strafraum abgezogen, Vellmars Marc Bautista Angel bleibt nur die Zuschauerrolle. Weiss traf gleich drei Mal für Dreieich. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Loris Weiss hat im Strafraum abgezogen, Vellmars Marc Bautista Angel bleibt nur die Zuschauerrolle. Weiss traf gleich drei Mal für Dreieich.
Dreieich. 

Mit einem 5:0 (2:0)-Sieg gegen Schlusslicht OSC Vellmar festigte der SC Hessen Dreieich am vorletzten Spieltag in diesem Jahr den ersten Tabellenplatz in der Fußball-Hessenliga. Da die Partie des ärgsten Verfolgers TSV Lehnerz in Ederbergland ausfiel und die Osthessen am kommenden Wochenende spielfrei sind, wird Dreieich auch als Spitzenreiter überwintern. Die „Hessen“ sind am Samstag bei Regionalliga-Absteiger Teutonia Watzenborn-Steinberg noch einmal gefordert.

„Wir haben sehr konzentriert gespielt und zur richtigen Zeit getroffen. Das wichtigste Tor war das 2:0 kurz vor der Pause. In der zweiten Hälfte haben wir dann wieder viel Spielfreude gezeigt“, meinte Dreieichs Trainer Rudi Bommer. Sein Gegenüber Mario Deppe hakte die Partie schnell ab: „Wenn man hier etwas erreichen will, muss man mutiger und aggressiver auftreten, das haben wir nicht hinbekommen. Dass wir hier fußballerisch nicht mithalten können, war klar. In der zweiten Hälfte haben wir die Grenzen aufgezeigt bekommen.“ Die Nordhessen konnten sich bei ihrem Torhüter Tobias Schlöffel bedanken, dass sich nicht höher verloren.

Drei Vorlagen von Lagator

Die Gastgeber begannen engagiert, André Fließ traf nach 20 Minuten mit einer Direktabnahme zum 1:0. Vellmar spielte nun aber gut mit und hatte sogar optische Feldvorteile. Die besseren Chancen erspielten sich jedoch weiterhin die Dreieicher, die in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Loris Weiss auf Vorarbeit von Tino Lagator auf 2:0 erhöhten.

Nach der Pause mühte sich Vellmar, mit Kampf dagegenzuhalten, geriet gegen die munter kombinierenden Hausherren aber zunehmend immer stärker unter Druck. Erneut André Fließ (55.) sowie Weiss (68/87.) nutzten nur drei der vielen guten Möglichkeiten zu weiteren Treffern. Dagegen klebte Stürmer Tino Lagator das Schusspech an den Füßen. Zweimal scheiterte er mit Fallrückziehern knapp, zudem traf er mit einem gefühlvollen Schlenzer nur den Pfosten (86.). Dafür glänze der Torjäger dieses Mal als dreifacher Vorbereiter.

„Nach dem 1:0 haben wir aufgehört Fußball zu spielen, aber dann genau zum richtigen Zeitpunkt das 2:0 erzielt“, meinte Dreieichs Kapitän Niko Opper, „auf dem schwer bespielbaren Platz haben wir es gerade in der zweiten Hälfte gut ausgespielt.“ Zufrieden zeigte sich Opper auch mit der aktuellen Entwicklung beim Spitzenreiter, bei dem die Verantwortlichen darüber nachdenken, im Falles des Regionalliga-Aufstiegs nach Frankfurt in das FSV-Stadion am Bornheimer Hang auszuweichen: „Das ist ein deutliches Zeichen auch für uns Spieler, dass wir – wenn wir es sportlich schaffen – auch aufsteigen. Das gibt jedem Spieler für künftige Aufgaben nochmals neues Selbstvertrauen“, unterstrich Dreieichs Spielführer.

(leo)

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