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Bundesliga-Squash: SC Monopol steigert sich

Beim Paddle-Squash kommen paddelförmige Schläger zum Einsatz. Foto: Britta Pedersen Beim Paddle-Squash kommen paddelförmige Schläger zum Einsatz. Foto: Britta Pedersen
Frankfurt. 

Die Bundesliga-Squasher des SC Monopol Frankfurt nähern sich langsam den angestrebten Plätzen im ersten Tabellendrittel. Beim SC Güdingen (2:2) und gegen den 1. SC Kempten (3:1) holten die Frankfurter fünf Punkte. Was so nicht zwingend zu erwarten war, da beide Widersacher von der in dieser Saison neu eingeführten Regelung Gebrauch machen und mit zwei Ausländern antreten.

In Zweibrücken waren für den Zusatzpunkt beim Unentschieden (besseres Satzverhältnis) bereits die Matches auf den Positionen vier und drei ausschlaggebend. Der schwedische Racketlon-Weltmeister von 2012, Stefan Adamsson, lieferte bei seiner Premiere im Bundesliga-Team eine überzeugende Leistung. Auch Kai Wetzstein hatte seinen Gegner sicher im Griff.

Angesichts der beiden 3:0-Triumphe hätte jeder weitere Satzgewinn zu zwei Punkten gereicht. Dem war bereits Florian Silbernagl nahe, der im dritten Satz gegen den Belgier Jan Van den Herrewegen zwei Satzbälle hatte, keinen aber nutzen konnte. Und weil Johannes Voit die beiden ersten Durchgänge gegen den aus Griechenland stammenden Italiener Dimitri Diamadopoulos abgeben musste, wurde es noch einmal eng. Aber Voit konnte sich steigern, holte die beiden heiß umkämpften nächsten Durchgänge, so dass der SC Monopol kurz an drei Punkte für einen 3:1-Sieg schnupperte durfte. Dazu fehlte Voit im entscheidenden Durchgang aber die Kondition.

Dass er durchaus imstande ist, ein Fünf-Satz-Sieg zu landen, wenn es um die Wurst geht, bewies Voit tags drauf in der Squash-Insel. Da war der Spielverlauf gegen Kempten ähnlich. Adamsson und Wetzstein brachten ihr Team mit 2:0 in Front, wenn auch der Schwede diesmal hart kämpfen musste und gegen Jürgen Martin den dritten Durchgang verlor. Silbernagl war gegen den Weltranglisten-86. Jamie Haycocks chancenlos. Was er auch versuchte, der Engländer hatte die bessere Antwort parat. Im Durchgang drei setzte es für den entnervten „Flo“ die Höchststrafe (0:11).

Es stand also wieder 2:1. Die Entscheidung mussten die beiden Routiniers Voit und David Heath bringen. Der erste Satz war heiß umkämpft, im zweiten ließ Voit dem Schotten keine Chance. Damit war das mit dem Zusatzpunkt belohnte „gewonnene Unentschieden“ erreicht. Heath gab noch nicht auf, steigerte sich enorm und glich nach Sätzen aus. Bis zum 5:5 im fünften Satz war alles offen. Dann zeigte sich jedoch, dass Voit das hohe Niveau halten konnte, während sich bei dem Briten immer mehr Fehler einstellten. Das 11:6 bescherte den Hessen auch den nicht zwingend erwarteten dritten Punkt.

SC Güdingen – SC Monopol Frankfurt 2:2 (1:2 Punkte). – Jan Van den Herrewegen/Belgien – Florian Silbernagl 11:9, 11:8, 12:10, Dimitri Diamadopoulos/Italien – Johannes Voit 11:7, 11:8, 9:11, 9:11, 11:3, Nils Kempf – Kai Wetzstein 2:11, 5:11, 9:11, Jens Hennes – Stefan Adamsson/Schweden 2:11, 4:11, 4:11.

SC Monopol Frankfurt – 1. SC Kempten 3:1, (3:0). – Silbernagl – Jaymie Haycocks/England 3:11, 5:11, 0:11, Voit – David Heath/Schottland 12:10, 11:4, 3:11, 5:11, 11:6, Wetzstein – Pasquale Ruzicka 11:3, 11:8, 11:1, Adamsson/Schweden – Jürgen Martin 11:6, 11:4, 7:11, 11:8.

(löf)
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