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Fußball-Gruppenliga: SG Bornheim/GW in der Verbandsliga

Einen Spieltag vor dem Saisonende bringt der FC Kalbach die Meisterschaft unter Dach und Fach – und die SG Bornheim/Grün-Weiß macht den Aufstieg perfekt.
Der Moment der Erlösung und Glückseligkeit: Abpfiff in Dortelweil, Aufstieg Bornheim. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Der Moment der Erlösung und Glückseligkeit: Abpfiff in Dortelweil, Aufstieg Bornheim.
Frankfurt. 

Nach dem erklärten Aufstiegsverzicht des FC Kalbach reichte der SG Bornheim/Grün-Weiß das 2:2 im Verfolgerduell in Dortelweil (siehe Extratext), um Tabellenrang zwei und den damit verbundenen direkten Aufstieg in die Verbandsliga Süd zu sichern.

Der FFV Sportfreunde hat nach dem 5:0 gegen den FC Neu-Anspach die besten Aussichten auf Platz drei und die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

Absteiger Spvgg. Griesheim kassierte mit dem desaströsen 1:22 gegen FG Seckbach die höchste Niederlage seit Bestehen der Gruppenliga. Mit dem VfB Friedberg steht nun auch der zweite Absteiger fest. Bei drei Absteigern in die Kreisoberligen müssen der SV BKC Bosnien und der FV Hausen am letzten Spieltag punkten, um den FV Stierstadt hinter sich zu lassen.

TSG Nieder-Erlenbach – FC Kalbach 2:5 (1:3). – „Wir wollten ein gutes Spiel machen, haben es dem Gegner aber zu leicht gemacht“, monierte Nieder-Erlenbachs Spielertrainer Vito Raimondi, „dass soll aber die starke Leistung der Kalbacher nicht schmälern, denen ich zur Meisterschaft gratuliere.“ Sein Kollege Elton da Costa freute sich über „die gute Leistung meiner ersatzgeschwächten Mannschaft, die alles gegeben hat und auf die ich stolz bin.“ Allerdings hätte er sich vom Verein mehr Wertschätzung gewünscht: „Der Vorstand hat uns zwar begleitet, aber keiner von ihnen hat uns nach dem Spiel gratuliert.“ Die Torfolge: 0:1 Kister (9.), 1:1 Paradzik (17.), 1:2 Chiriloae (22.), 1:3 Bouzarzar (32.), 1:4 Pekgüzelyigit (46.), 1:5 da Costa (57.), 2:5 Calla (80.).

Spvgg. Oberrad – TuS Merzhausen 1:2 (0:1). – Die Gastgeber begannen verheißungsvoll, doch nach den Tormöglichkeiten von Becker, Best und Cevik in der Anfangsphase verpufften die weiteren Bemühungen. „Es fehlte uns auch ein Quäntchen Glück“, befand Oberrads Sportlicher Leiter Mario Di Falco. „Ich mache unserer Mannschaft aber keinen Vorwurf, sie hat alles versucht, aber ihre Torchancen leider nicht genutzt.“ Demasi legte vor (24.), Banchetto (54.) erhöhte, ehe der eingewechselte Ike noch verkürzte (86.). Danach eröffneten sich für die Gäste nach Kontern noch einige Tormöglichkeiten, die Oberrads Keeper Schmidt aber zunichte machte.

FFV Sportfreunde – FC Neu-Anspach 5:0 (4:0). – Beim Führungstreffer durch Tekin nach Zuspiel von Brajanac hob der Schiedsrichterassistent zwar die Fahne, doch der Unparteiische hatte kein Abseits gesehen (10.). Nach weiteren Treffern von Bosnak (28.), Tekin (35.) und Ilkiz (42.) „nahm meine Mannschaft gefühlte zwei Gänge raus“, schilderte FFV-Coach Mehmet Somun, der insgesamt aber zufrieden war: „Im ersten Abschnitt haben wir sehr guten Fußball gezeigt. Zudem sind wir, was die Ergebnisse betrifft, der Gewinner des Tages.“ Ilkiz setzte den Schlusspunkt, nachdem er uneigennützig von Kohns bedient worden war (84.).

SV BKC Bosnien – SKV Beienheim 1:4 (0:1). – Admir Malohodzic, der Sportliche Leiter der Gastgeber, ärgerte sich: „Unsere Offensivleistung war eine Frechheit, aus zehn Chancen machen wir nichts. Wir hatten alles in der Hand, haben das Spiel gemacht und sind dann einfach ausgekontert worden.“ Beienheims Pressesprecher Stefan Raab fand den Erfolg seines Teams zwar verdient, räumte aber auch ein: „Insgesamt ist unser Sieg etwas zu hoch ausgefallen. Der Gegner hat zwar Dampf gemacht, aber wir waren effektiv und hatten zudem in unserem Keeper Jonas Mösser einen starken Rückhalt.“. Glück hatte seine Mannschaft, als Alibasic beim Stand von 1:2 nur den Pfosten des Beienheimer Gehäuses traf. Die Tore: 0:1 Pllana (31., Foulelfmeter), 0:2 Michalak (81.), 1:2 Adis Pita (82.), 1:3 Michalak (84.), 1:4 Michalak (86.).

Spvgg. Griesheim – FG Seckbach 1:22 (0:14). – Die Gastgeber verabschiedeten sich auf eigenem Platz mit einem Ergebnis, das man ansonsten eigentlich nur von den unteren Jugendjahrgängen kennt. Zwar hatten die Gastgeber 17 Akteure im Aufgebot, aber darunter auch einige Fußballer aus der „Reserve“ sowie der A-Jugend und auch den Vereinsvorsitzen Zdenko Dzebic. Seckbachs Trainer erklärte das unglaubliche Resultat so: „Die Griesheimer sind nach ihren Offensivbemühungen nicht zurückgelaufen, so dass wir immer Räume hatten. Sie sind aber immer fair geblieben. Wir hatten Bock, Tore zu machen.“ Auf Torjagd gingen Ali Wardak (3./21./44./63.), Kotarac (12.), Milad Wardak (15./20./28./51., Foulelfmeter), Hendrik Horvatinovic (17.), Herrero (25./65.), May (26./31.), Tschakert (30.), Sawo (37./40./58.), Fustero (53./85.), Brenner (60.) und Münzel (68.). Am Ende traf Petos noch für die Gastgeber (87.).

VfB Friedberg – FV Hausen 0:3 (0:0). – Anedam (31.), Bouhout (35.) und Hayashi (37.) vergaben zunächst die Gästeführung. Doch nach der Pause zeigten sich die Frankfurter dann treffsicherer: Anedam (49./64.) und Bouhout (53.) sicherten dem FV Hausen wichtige Punkte im Abstiegskampf. Nach der klaren Führung passierte allerdings nicht mehr viel. Hausens Pressesprecher Robert Andresen lobte: „Wir waren über die gesamten 90 Minuten klar besser, haben eine konzentrierte Leistung gezeigt und dabei nichts zugelassen.“

FV Stierstadt – FSV Friedrichsdorf 0:4 (0:2). – Die Tore erzielten Celikci (15./47./80.) und Zymolka (32.).

(ehr)

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