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Bezirks-Oberliga Wiesbaden/Frankfurt: SG Nied scheitert in den Aufstiegsspielen

Der Traum vom Aufstieg ist ausgeträumt. Die Handballerinnen der SG Nied haben den Sprung in die Landesliga Mitte nach zwei Niederlagen gegen die FSG Gettenau/Florstadt verpasst.
Kein Durchkommen für Nied: Sandra Adamcevic wird unsanft von Gettenaus Julia Glaub gestoppt. Foto: Marcel Lorenz Kein Durchkommen für Nied: Sandra Adamcevic wird unsanft von Gettenaus Julia Glaub gestoppt.
Frankfurt. 

In der abgelaufenen Runde hatten sie in der Bezirks-Oberliga Wiesbaden/Frankfurt nach 26 Spieltagen nur Meister TV Idstein den Vortritt lassen müssen. Lohn für den zweiten Tabellenplatz: Die zweite Chance in den Aufstiegsspielen gegen den Vizemeister der Bezirks-Oberliga Gießen. Gegen den es dann in zwei Spielen am Freitag- und Sonntagabend (siege Extra) dann aber nicht gereicht hat. „Diese Niederlage wird noch zwei, drei Tage wehtun“, sagt Trainer Jens Schulz, „dann werden wir aber auf eine gute Saison zurückschauen können, in der wir mehr erreicht haben, als wir selbst erwartet hätten.“

Mit ihrem Teamgeist hatten die Niederinnen in den vergangenen Monaten manche spielerischere Schwäche kompensiert. „Wir haben in allen Begegnungen nie aufgegeben und bis zur letzten Minute gekämpft. Die Spielerinnen sind als Einheit zusammengewachsen. Sie sehen sich nicht nur im Training, sondern sie unternehmen auch in ihrer Freizeit etwas zusammen“, erzählt Schulz. Von daher waren auch die Siege gegen den späteren Meister Idstein und den TuS Kriftel, Konkurrent im Kampf um Platz zwei, kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis eines mannschaftlich geschlossenen Auftrittes.

Leistungshemmende Nachricht

SG Nied – FSG Gettenau/Florstadt 16:20 (5:7). – 150 Zuschauer wollten in der Niddahalle das zweite Aufstiegsduell sehen, das für die Gastgeberinnen unter

clearing

In den vergangenen Wochen der Saison wurde es für Nied jedoch immer schwieriger, die verletzungsbedingten Ausfälle zu kompensieren. Schmerzhaft waren die Niederlagen gegen die Frankfurter Rivalen HSG Goldstein/Schwanheim und HSG Sindlingen/Zeilsheim. „An der Durchschlagskraft im Angriff und an der Konstanz müssen wir weiter arbeiten“, nennt Schulz zwei wichtige Punkte auf seiner Aufgabenliste neben der Suche nach weiteren Spielerinnen.

Drei Wochen Pause

Vor acht Wochen feierte die zugezogene Rebecca Bachner ihren Einstand im SG-Trikot und kam Kreisläuferin Lena Bauer aus dem Rheinland nach Nied. Mit weiteren Akteurinnen sei man in Verhandlungen, erzählt der Nieder Handball-Lehrer, der sich und seinem Team jetzt jedoch erst einmal eine dreiwöchige Pause gönnt. Danach geht es in die erste Vorbereitungsphase mit den Schwerpunkten Koordination und Krafttraining, bevor der Feinschliff mit Testspielen und einem Trainingslager auf die nächste Saison erfolgen soll. Diese beginnt im September und dann werden die Niederinnen den Aufstieg mit Sicherheit ein weiteres Mal ins Visier nehmen.

(vk)
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