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Fußball: SV BKC Bosnien hat Klassenerhalt im Visier

Die Frankfurter gehen mit komplettem Kader und voller Zuversicht in den zweiten Saisonabschnitt der Gruppenliga West.
Foto: Christian Klein (FotoKlein)
Frankfurt. 

Der SV BKC Bosnien ging als Tabellenvorletzter der Gruppenliga Frankfurt West in die Winterpause, hat momentan fünf Punkte Rückstand auf einen sicheren Nichtabstiegsrang. Trotzdem ist man an der Ackermannwiese guter Dinge. „Wir hatten Riesenpech mit den vielen Verletzten“, erklärt nämlich Vorstandsmitglied Admir Malohodzic, der sich sicher ist: „So schlimm wird es uns bestimmt nicht wieder treffen.“

Für Zuversicht sorgt auch die Tatsache, dass der Kader im Winter verbreitert werden konnte. Bis auf den langzeitverletzten Abwehrspieler Semir Kurtovic, der in der laufenden Runde gar nicht zum Einsatz kam und den Verein inzwischen verlassen hat, stehen Trainer Rasim Grabovica jetzt wieder alle Akteure zur Verfügung. Hinzu kommen noch die Neuzugänge Benjamin Arnautovic (zuletzt Vatanspor Bad Homburg), der die Abwehr verstärken soll, sowie Offensivspieler Branislav Glamocanin, der für den Kreisoberligisten TuS Makkabi in dieser Runde immerhin schon 16 Treffer erzielt hat. Dabei soll es laut Malohodzic aber nicht bleiben: „Ein oder zwei Spieler sollen noch dazu kommen.“

Trainiert wird auf dem Hartplatz an der Herxheimer Straße schon seit dem 9. Januar wieder. „Bei sehr guter Beteiligung und ungeachtet des schlechten Tabellenplatzes auch bei guter Stimmung“, betont Malohodzic. Der langjährige Funktionär ist seit 20 Jahren Vereinsmitglied, spielte schon mit 17 bei der damaligen KSG Bosnien-Herzegowina, der er bis auf einen kurzen Abstecher zum SV Kriftel bis heute treu geblieben ist.

Er unterstreicht den Wert der Fairness für die Mannschaft und den Verein: „Wir achten schon seit geraumer Zeit darauf, dass sich unsere Spieler und Anhänger gut benehmen, denn wir wollen uns als Verein weiterentwickeln. Zudem haben wir auch die Pflicht, die Fußballer aus unserer Heimat sowie die anderen Spieler aus weiteren Ländern in die Gesellschaft zu integrieren. Jetzt sind wir in der aktuellen Tabelle zwar der Vorletzte, stehen in der Fairnesstabelle aber auf Platz zwei hinter Bornheim. Das trägt auch dazu bei, dass der Verein jetzt in der Fußball-Öffentlichkeit anders wahrgenommen wird als in der Vergangenheit, als es reichlich Gelbe und Rote Karten gegen uns gab. Darauf sind wir stolz, und es hilft natürlich auch, neue Spieler für uns zu gewinnen.“

Nach den geplanten Testspielen gegen Griesheim Tarik, BSC Schwalbach, Union Niederrad, SG Diedenbergen und die A-Junioren des FV Bad Vilbel, die allesamt auswärts ausgetragen werden sollen, wird es dann am 18. Februar ernst für den Club, der im vergangenen Jahr das 25. Jubiläum seiner Vereinsgründung feierte. Dann gastiert nämlich mit der SG Bornheim/Grün-Weiß ein Meisterschaftskandidat auf dem heimischen Gelände. „Wir haben zwar gehörigen Respekt, aber keine Angst“, betont Malohodzic, „wir setzen auf eine gute Vorbereitung und einen breiteren Kader und gehen aus unserer Sicht nicht chancenlos in diese Partie.“

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