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Fußball-Kreisoberliga: SV Blau-Gelb wird „böse zerlegt“

In der Partie der bis dahin sieglosen Teams FC Kalbach II und SC Weiss-Blau holten die Gastgeber den ersten Dreier.
„Niederräder“ Derby-Zweikampf: TSG-Akteur Oktay Sen (rechts) versucht die Kugel gegen Unions Kyrill Durchholz zu behaupten. Foto: Christian Klein (FotoKlein) „Niederräder“ Derby-Zweikampf: TSG-Akteur Oktay Sen (rechts) versucht die Kugel gegen Unions Kyrill Durchholz zu behaupten.
Frankfurt. 

Der Spitzenreiter der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt Viktoria Preußen ließ dem SV Blau-Gelb auf dessen Platz keine Chance. Verfolger TSG Niederrad behielt im Niederräder Derby die Oberhand (siehe Extratext).

FC Kalbach II – SC Weiss-Blau 5:1 (3:1). – Trainer-Urgestein Manfred Meyer vertrat den im Urlaub weilenden Sven Janssen auf der Kalbacher Bank. Und sah zunächst nervöse Gastgeber, die aber mit dem 1:0 durch Aaru Nithiananthan (12.) ruhiger wurden. Auch wenn Georg Tushev kurz darauf den Ausgleich erzielte (17.), waren die Kalbacher weiterhin spielbestimmend. Wieder Nithiananthan (42.) und Japhet Makonnen (45.) erhöhten noch vor der Pause. Die Gäste kamen druckvoll aus der Kabine, aber mit dem 4:1 von Sadullah Erkmen (50.) verflog jeglicher Elan bei den Niederrädern. Marco Dittrich trug sich noch in die Torschützenliste ein (67.). Bei den Gästen sah ein Akteur noch die Gelb-Rote Karte (90.). Aushilfscoach Meyer war sehr zufrieden: „Die Mannschaft hat im Training viel investiert und sich dafür belohnt.“

FC Croatia – TuS Makkabi 3:2 (3:1). – In der 75. Minute fiel der vermeintliche Ausgleich durch Sulayman Drammeh, doch das „Wembley-Tor“ wurde vom Unparteiischen nicht anerkannt. Zuvor waren die Gastgeber das dominierende Team und führten durch die Treffer von Ivan Propadalo (17.), Ivan Hrskanovic (21.) und Vlademir Blazekovic (45.+1) bei einem Gegentor von Drammeh (27.) zurecht mit 3:1. Im zweiten Abschnitt kämpfte sich Makkabi in die Partie, konnte sich aber nur einmal entscheidend durchsetzen: Thilo Tanetschek gelang das 2:3 (70.). Croatias Sportlicher Leiter Stanislav Konta sah seine Mannschaft im Aufwärtstrend: „Das war viel besser als letzte Woche – die Taktik des Trainers wurde gut umgesetzt.“

FC Posavina – SV Heddernheim 3:3 (2:3). – Heddernheim legte einen Blitzstart hin: Den ersten Angriff schloss Deniz Yatci mit dem 1:0 ab (1.). Die Freude währte nicht lange: Goran Juric glich vier Minuten später aus. In der Folgezeit waren die Gastgeber in den Zweikämpfen das präsentere Team, die Gäste hatten fußballerische Vorteile. Toni Gagro brachte Posavina nach vorne (23.), doch Patrick Wüst (28.) und Oliver Solarz (41.) drehten mit ihren Toren das Spiel. Den Kroaten gelang es in der zweiten Halbzeit nur selten, das Heddernheimer Abwehrbollwerk zu überwinden. Ein 35-Meter-Freistoß von Stijepan Piljic fand schließlich doch noch den Weg ins Ziel (80.). Heddernheims Spielausschuss-Boss Klaus Schleicher war zufrieden: „Wir haben gegen einen physisch extrem starken Gegener gut dagegengehalten.“

Concordia Eschersheim – SV Griesheim Tarik 1:2 (0:0). – Concordia-Trainer Roland Stipp war frustriert: „Wir sind am Anfang sieben oder acht Mal in den Rücken der Abwehr gekommen, haben aber nichts daraus gemacht.“ Ein Ballverlust im Mittelfeld leitete dann das 0:1 ein: Samir Belouad setzte sich durch und konnte aus spitzem Winkel auch Torhüter Benjamin Kress düpieren (69.). Die Eschersheimer ließen sich nicht entmutigen und kamen durch Alexander Güldenring zum 1:1 (84.). Doch ein weiterer unnötiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung lud die Gäste noch einmal ein: Mohamed Zaatan erzielte den Siegtreffer (88.). „Wir hätten einen Punkt mitnehmen müssen, haben aber für unseren jugendlichen Leichtsinn bezahlt“, meinte Stipp.

SV Blau-Gelb – Viktoria Preußen 1:6 (1:3). – Vier-Tore-Mann Ibrahim Abbouz war für Blau-Gelbs Trainer Andreas Ludwig der „Mann des Tages“. „Er hat uns böse zerlegt“, sagt Ludwig. Doch die Gastgeber hatten dem Spitzenteam aus Eckenheim auch sonst wenig entgegenzusetzen. Das 1:0 von Can Schindler (9.) konnte Pablo Gonzalez Huerta noch ausgleichen (15.), danach wurde es einseitig. Abbouz (29./31./62./79.) und Lars Jung (89.) machten das halbe Dutzend voll. Für Ludwig war die Niederlage zu hoch ausgefallen: „Wir konnte den Ausfall einiger Stammkräfte nicht kompensieren.“

(omü)

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