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Fußball: SV Niederursel: Dieser Aufstieg toppt alles

Nach drei Aufstiegen in fünf Jahren haben die Fußballerinnen des SV Niederursel jetzt die Verbandsliga Süd erreicht.
Es darf gefeiert werden: Die Fußballerinnen haben mit dem Aufstieg in die Verbandsliga ihr Ziel erreicht. Es darf gefeiert werden: Die Fußballerinnen haben mit dem Aufstieg in die Verbandsliga ihr Ziel erreicht.

Trainer Ivan Susak plant schon fleißig für die kommenden Saison. Er möchte die Spielerinnen in der Vorbereitungsphase möglichst oft gegen höherklassige Vereine antreten lassen: „Damit möchte ich erreichen, dass der Respekt vor den Mannschaften der neuen Liga nicht zu groß ist und wir uns als Ziel einen Platz im gesicherten Tabellenmittelfeld setzen.“ Mit Hessenligist SG Bornheim/GW wurde für den 5. August auch schon ein Testspiel vereinbart.

Da sich bisher keine Spielerin abgemeldet hat und zudem mit Bernarda Bechtel (SC Riedberg), Danayt Semere (Eintracht Frankfurt), Bethel Ghebreab (reaktiviert), Vanessa Schrodt, Angela Weber und Shira Keferstein (alle SG Westerfeld U16) als Neuzugänge feststehen, kann Susak auch in der neuen Runde aus dem Vollen schöpfen. Hinzu „kommen noch Anfragen von einigen Spielerinnen aus der Gruppen- und Verbandsliga. Auch aus dem eigenen Nachwuchs werden wieder einige Mädchen in die Erste Mannschaft aufrücken“, erzählt Susak.

Auch im Trainerteam gibt es Änderungen: Für Andreas Gansen, der die neue Männermannschaft in der B-Liga übernimmt, wird Marek Wiechula Co-Trainer. Neuer Torwarttrainer wird der frühere Niederurseler Keeper Mark Lüdtke, der zudem noch im Tor des Gruppenligisten FG Seckbach steht. Auch für den nötigen Unterbau wurde gesorgt. Für die kommende Runde wurde eine Zweite Frauenmannschaft zum Spielbetrieb in der Kreisliga A angemeldet.

Über die Schwere der anstehenden Aufgaben ist sich Susak natürlich bewusst: „Wir dürfen uns jetzt nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern müssen in der neuen Liga noch eine Schippe drauflegen und beweisen, dass wir es verdient haben, aufzusteigen. Immerhin haben wir gezeigt, dass auch ein kleiner Verein nach oben kommen kann.

Diesbezüglich erinnert sich Niederursels Jugendleiter Michael Mehrer: „Vor 30 Jahren ist unsere Herrenmannschaft in die damalige Bezirks-Oberliga aufgestiegen, aber das wird jetzt von den Frauen noch getoppt.“ Mehrer hat als langjähriger Vereinsfunktionär einen großen Anteil daran, dass der Verein jetzt wieder wesentlich besser aufgestellt ist. Denn neben den zwei Frauenteams und der Männer-B-Liga-Truppe gehen in der Spielzeit 2017/18 bei der weiblichen und männlichen Jugend diesmal alle Altersklassen an den Start.

Hoffen auf den Kunstrasen

Gedanken macht sich Mehrer, der gerade mit zwei Jugendteams von einem Turnier aus Holland zurückgekehrt ist, aber über die Platzverhältnisse bei Heimspielen in der Frauen-Verbandsliga ab Oktober: „Dann werden wir wegen des Flutlichts auf unseren Hartplatz ausweichen müssen. Für diese Spielklasse ist das natürlich unpassend, leider haben wir noch keinen Termin für den Umbau zum Kunstrasen. Unser Verein wird 2019 100 Jahre, dann hoffen wir auf ein Gastspiel des 1. FFC Frankfurt gegen unsere Frauenmannschaft zur Einweihung eines neuen Kunstrasens.“

Vom Ballast der Insolvenz konnte sich der Verein mittlerweile befreien. Dazu Mehrer: „Die Insolvenz ist schon seit dem 10. Januar beendet. Dem Verein ist jetzt auch wieder die Gemeinnützigkeit zuerkannt worden“.

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