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Aufstiegsrunde in die Fußball-Verbandsliga Damen: SV Niederursel zwischen Hoffen und Bangen

Gefeiert haben die Fußballerinnen des SV Niederursel noch nicht, Trainer Ivan Susak blieb die obligatorische Bierdusche erspart.
Symbolbild Symbolbild
Hofheim. 

Gefeiert haben die Fußballerinnen des SV Niederursel noch nicht, Trainer Ivan Susak blieb die obligatorische Bierdusche erspart. Mit dem 2:1 (1:0) im zweiten Aufstiegsspiel bei der SGN Diedenbergen, dem Vizemeister der Gruppenliga Wiesbaden, hat sich die Tür zur Verbandsliga für die Frankfurterinnen aber weit geöffnet. Niederursel war mit einem 1:5 gegen Opel Rüsselsheim II gestartet, das allerdings mit acht Akteurinnen aus dem Kader der in der Hessenliga spielenden Ersten Mannschaft angetreten war.

In der zweiten Begegnung der Aufstiegsrunde war dem Abschlusszweiten der Gruppenliga Frankfurt der Druck des Gewinnenmüssen anzumerken. Nach fünf Minuten hatten die Gäste Glück, als Jennifer Wichmann nur das Aluminium des Niederurseler Gehäuses traf. In der Folgezeit kamen die Gäste aber besser ins Spiel und Maja Störmer traf per Freistoß aus 25 Metern zur Führung (41.). Charlotte Bartl vergab noch kurz vor der Pause das mögliche 0:2. Nach Wiederbeginn nutzte Wichmann dann einen Ballverlust zum Ausgleich (68.). Die restlichen gut 20 Minuten gehörten aber den Gästen. Zwei Minuten vor dem Ende landete die Kugel nach einem Freistoß von Lorena Conforti zunächst bei Charlotte Bartl und fiel danach Leoni Koch vor die Füße, die zum viel umjubelten Siegtreffer einnetzte.

„Bei den Spielerinnen, bei mir und auch bei unseren zahlreich mitgereisten Anhängern wurde es dann unglaublich emotional“, berichtete Susak, der noch ausführte: „Unser Sieg geht in Ordnung, auch wenn ein Remis möglich gewesen war. Leider hat der Gegner ziemlich unsauber gespielt. Vivienne Thiel musste nach einem Ellbogencheck wegen einer Blutung behandelt werden.“ Mit Spannung werden Susak und sein Team nun am morgigen Mittwoch in Rüsselsheim-Königstädten (19.30 Uhr, Nauheimer Straße) die Partie gegen Diedenbergen verfolgen. Nachdem sich die SG Ueberau als Tabellenzweiter der Verbandsliga Süd in den Aufstiegsspielen zur Hessenliga durchgesetzt hat, steigen jetzt zwei Teams in die Verbandsliga Süd auf. Schon bei einem Remis in Rüsselsheim kann in Niederursel gefeiert werden.

(ehr)
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