E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 18°C

Fußball: SV Zeilsheim: Früher oder später in die Hessenliga

Von Die Fußballer des SV Zeilsheim mischen auch in dieser Verbandsliga-Saison oben mit. Doch seit die Konkurrenz sie auf dem Zettel hat, machen sie eine neue Erfahrung.
Wieder ein „Grüner“ Kaan Köksal spielte bereits Anfang der Runde für Zeilsheim. Nun ist er aus Hanau zurückgekehrt. Foto: Marcel Lorenz Wieder ein „Grüner“ Kaan Köksal spielte bereits Anfang der Runde für Zeilsheim. Nun ist er aus Hanau zurückgekehrt.
Frankfurt. 

Die Mannschaft von der Lenzenbergstraße gewann im Januar den im Fußball-Kreis Main-Taunus prestigeträchtigen Offensiv-Cup, zog im Frühjahr als Tabellenzweiter in die Aufstiegsrunde zur Hessenliga ein und scheiterte dort nur denkbar knapp.

Dieses Wechselbad der Gefühle setzte sich für die Spieler von Trainer Sascha Amstätter, die Vereins-Verantwortlichen und auch für die Fans der „Grünen“ dann weiter fort. Auch in der ersten Hälfte der neuen Spielzeit gab es für die Zeilsheimer viele Höhen und Tiefen. „Wir sind sehr gut ins Jahr gestartet“, erinnert sich André Becher an das gute Hallen-Vorbereitungsturnier in Sulzbach und den folgenden großen Coup. Nach einer 13-jährigen Durststrecke durfte der Sportliche Leiter den Titelgewinn beim Offensiv-Cup zugunsten der Leberecht-Stiftung dieser Zeitung in Kriftel bejubeln. „Das war für die Mannschaft und den Verein eine tolle Sache.“

Stark war auch die Leistung in der Rückrunde 2016/17 in der Verbandsliga Mitte. „Waldgirmes war sehr, sehr solide. Die haben nicht viel liegen gelassen“, blickt Becher auf den Zweikampf um die Meisterschaft zurück, „für uns ging es eher darum, Platz zwei zu sichern.“ Dies gelang der Amstätter-Elf gut, so dass nach der Runde noch die Aufstiegsspiele gegen die Spvgg. Neu-Isenburg und den SC Sand anstanden. „Die Hypothek aus dem Spiel Neu-Isenburg gegen Sand (5:1; Anmerkung der Redaktion) war zu hoch“, sagt Becher und kann nach dem Remis gegen Neu-Isenburg und dem 3:1 in Sand nicht meckern. „Die Jungs haben sich nicht schlecht verkauft. Vor allem nicht als Aufsteiger“, gibt er zu bedenken. „Dass wir wegen des schlechteren Torverhältnisses auf der Strecke blieben, tat mir für die Mannschaft leid.“

Anstatt Hessenliga gingen Amstätter und seine Spieler also wieder in der Verbandsliga ins Rennen. Mit einem veränderten und nochmals verstärkten Kader sollte in der Spielzeit 2017/18 ein neuer Anlauf genommen werden. Der Kaderplaner ist in Zeilsheim nun Tom Balser und nicht mehr Volker Wagner. „Das zweite Jahr ist als Aufsteiger aber immer das schwerste“, meint Becher. Weil die Konkurrenz den SV Zeilsheim nun auf dem Zettel hat, muss dieser „immer das Spiel machen“. Dies gelang in den ersten fünf Spielen mit 13 Punkten auch. Dann gab es beim 0:3 gegen den Klassenprimus FC Eddersheim den ersten Dämpfer.

„Nicht mit aller Gewalt“

Aus den folgenden acht Partien holte Zeilsheim nur elf Punkte und verlor den Anschluss an die Spitze. Spätestens nach dem 0:2 im Nachholspiel bei den SF/BG Marburg kurz vor Weihnachten war klar, dass Becher mit seiner Behauptung über das zweite Jahr eines Aufsteigers recht haben könnte. „Der Zug ist aber noch nicht abgefahren“, glaubt der Sportliche Leiter.

Mit neuen Stürmern und einem neuen Geist möchte das Amstätter-Team 2018 wieder angreifen. „Schon vor dem Offensiv-Cup haben wir unseren Auftakt“, verrät Becher, „die Vorbereitung mit hochkarätigen Testspielgegnern startet dann kurz nach dem Hallenturnier in Kriftel.“

Positiv wirkt sich auch die Verlängerung des Vertrags von Sascha Amstätter aus. Der Trainer sagte den Verantwortlichen um Becher, Tom Balser und dem Vorsitzenden Peter Strauch früh im Dezember für die Saison 2018/19 zu.

„Wir sind glücklich, dass wir so auf einer Wellenlänge mit unserem Trainer liegen“, sagt Kaderplaner Balser. Vor allem Amstätters ehrliche Arbeit mit routinierten, aber auch jungen, entwicklungsfähigen Spielern sowie dessen großes Fußball-Netzwerk im Rhein-Main-Gebiet gaben den Ausschlag für eine weitere Saison an der Lenzenbergstraße. „Wir müssen nicht mit aller Gewalt aufsteigen“, stellt Balser klar, „früher oder später soll es für uns aber schon die Hessenliga sein. So planen wir auch mit unserem Trainer.“ Langweilig scheint es in Zeilsheim auch in 2018 nicht zu werden.

Ein Rückkehrer und ein Talent: Zwei stürmende Neuzugänge

Nachdem die Verbandsliga-Fußballer des SV Zeilsheim mit dem 0:2 bei den Sportfreunden/Blau-Gelb Marburg einen Dämpfer zum Jahresabschluss hinnehmen mussten, schlug der Verein auf dem Winter-Transfermarkt

clearing
Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen