E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 16°C

Fußball: SV Zeilsheim nimmt mit hochkarätigen Verstärkungen den Aufstieg ins Visier

Viele Spieler sind gegangen, viele sind gekommen. An Qualität hat der SV Zeilsheim aber nicht verloren, sondern eher gewonnen.
Raffael Grigorian (links) gehört zu den etablierten Kräften des SV Zeilsheim. Foto: Marcel Lorenz Raffael Grigorian (links) gehört zu den etablierten Kräften des SV Zeilsheim.
Frankfurt. 

Alleine die drei jüngsten Neuzugänge unterstreichen die Ambitionen des SV Zeilsheim in der Fußball-Verbandsliga Mitte deutlich. Mit Selim Aljusevic und Sebastian Weigand (beide Türk Gücü Friedberg) und dem ehemaligen Stadtallendorfer Dorian Miric holte Kaderplaner Tom Balser Oberliga- oder sogar Regionalliga-erfahrene Spieler an die Lenzenbergstraße. „Wenn wir mit einer solchen Mannschaft erzählen würden, dass wir mit einem Mittelfeldplatz zufrieden sind, würde man uns wahrscheinlich auslachen“, sieht Balser sein Team als Aufstiegsfavorit.

Schließlich holte der letztjährige Sechste der Abschlusstabelle auch noch Moussa Ouattara (Rot-Weiss Frankfurt) für die Defensive sowie Kadir Fil und Konstantin Naoki (beide FC Kalbach), Roger Martinez (Viktoria Kelsterbach), Steffen Janke (SG Oberliederbach), Marcel Diaz-Aptiev (Germania Schwanheim), die Supuk-Zwillinge Sadin und Asmir (SG Rosenhöhe und Sportfreunde Siegen), Patrick Lieb (TuS Nordenstadt) und Imran Barkok (FV Bad Vilbel).

Dafür verließen Mirko Dimter (Viktoria Griesheim), Leonardo Bianco (FC Eddersheim), Raymond Aschenkewitz (Studium in Leipzig), Antonio Bianco (SG Hoechst), Hamza Bouchen, Fatih Turan (wohl beide zu DJK Flörsheim), Ertugrul Erdogan (Türk Gücü Friedberg), Serhan Karabas und Raisi Zalla (beide zurück zu Germania Schwanheim), Nikolai Pyatt (SG Hoechst) und Marco Kopilas (Ziel unbekannt) den Verein.

„Mit den bewährten Jungs wie Josef Sultani oder Raffael Grigorian haben wir eine relativ junge Mannschaft“, sagt Balser, „aber trotzdem genügend ältere, erfahrene Spieler, die die jungen Spieler an die Hand nehmen können und ihnen zur Seite stehen.“ Der Sportliche Leiter stellt fest, dass die Grün-Weißen in der vergangenen Saison vielleicht höhere individuelle Qualität hatten, der Teamgeist in der Sommervorbereitung auf die Runde 2018/19 aber ein anderer sei.

An einem Strang ziehen

„Wenn wir das kompensieren können und gleich im ersten Spiel in Biebrich am Sonntag ein Erfolgserlebnis feiern können, kann sich daraus eine tolle Dynamik entwickeln“, glaubt Balser. In der Vorbereitung achteten er und Trainer Sascha Amstätter darauf, dass sich im Training und auch abseits des Platzes alle voll reinhängten und an einem Strang zogen. „Diese Liga ist nicht viel schlechter als in der Vorsaison. Wenn man schaut, was Fernwald für Transfers getätigt hat, wäre es nicht verwunderlich, wenn sie den Platz an der Sonne von Eddersheim nahtlos übernehmen“, so Balser zur Konkurrenz. Aber auch den neuformierten Frankfurtern ist einiges zuzutrauen. „Wenn alle Jungs fit bleiben, traue ich uns schon zu, dass wir ganz vorne mitspielen können“, ist Balser zuversichtlich.

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen