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Saisonende für die Juniors

In sieben von acht Erstrunden-Duellen in den ProB-Play-offs setzte sich letztlich das in der Hauptrunde besser platzierte Team durch – so auch im Vergleich zwischen den Frankfurt Skyliners Juniors und dem VfL Bochum.
Konstantin Schubert (links) und seine Frankfurter Teamkollegen streckten sich vergeblich: Im entscheidenden Spiel in Bochum gab es nichts mehr zu holen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Konstantin Schubert (links) und seine Frankfurter Teamkollegen streckten sich vergeblich: Im entscheidenden Spiel in Bochum gab es nichts mehr zu holen.
Frankfurt. 

Mit dem Sieg im ersten Play-off-Spiel beim VfL Bochum hatten die Fraport Skyliners Juniors die Tür zum Play-off-Viertelfinale der Dritten Basketball-Bundesliga (ProB) schon aufgestoßen, doch nun verloren sie nach dem Heimspiel auch die dritte und entscheidende Partie, die wieder in Bochum stattfand. Der Favorit machte beim 82:60 (47:37) kurzen Prozess mit den Frankfurtern.

Ganze sieben Mann konnte Trainer Sebastian Gleim mit an die Ruhr nehmen. Schließlich ist bei den Skyliners alles dem Erreichen der Bundesliga-Play-offs durch die Erste Mannschaft untergeordnet, das zehn Spieltage vor dem Saisonende als Tabellen-Achter am seidenen Faden hängt. In Spiel eins hatte ein Rumpf-Ensemble noch für einen gefeierten Auftritt gereicht, diesmal war für die Juniors aber nichts drin. „Wir hatten nach einer ordentlichen Halbzeit nicht mehr viel entgegenzusetzen“, musste Gleim zugeben.

Mit der Startformation Tobias Jahn, Michael Fuss, Garai Zeeb, Richard Freudenberg und Jules Dang Akodo hielten die Juniors die Partie in den ersten zehn Minuten relativ offen und kamen am Ende durch Freudenberg und Schubert noch auf 16:18 heran. Zu Beginn des zweiten Viertel gelang den Skyliners sogar zweimal die Führung, doch dann liefen die Bochumer in der Offensive heiß. 29 Punkte packten die Gastgeber in diesen zehn Minuten auf ihr Konto und so hatten sie bei Halbzeit schon eine recht komfortable Zehn-Punkte-Führung vorzuweisen.

Nach der Pause gab es auf beiden Seiten erst einmal viele Ballverluste und Fehlwürfe zu sehen – und viele Fouls. Bochum holte sich aber auch diesen Abschnitt mit 15:11, so waren die knapp 1000 Zuschauer versöhnt und bereit für den Schlussakkord. Und der klang aus Frankfurter Sicht auch nicht fröhlicher, denn Bochum spielte die Sache konzentriert zu Ende und baute seinen Vorsprung sogar noch aus.

Gute Hauptrunde

Sebastian Gleim trug das Saisonende mit Fassung. „Wir haben insgesamt eine gute Hauptrunde mit einigen herausragenden Leistungen gespielt. Auch das erste Spiel gegen Bochum war sehr stark. Das zweite Spiel hatten wir bis zur Halbzeit in der Hand, ehe es doch noch verdient an Bochum ging. Das war der Knackpunkt“, resümierte er.

Die letzten Punkte für die Juniors in dieser Spielzeit erzielten Dang Akodo (21/3 Dreier), Schubert (14), Freudenberg (12), Zeeb (7/1) und Jahn (6), Felix Hecker und Fuss gelang kein Treffer.

(rst)
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