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Sandzak ist „erwachsen“ geworden

Der SV FC Sandzak möchte als Tabellenführer der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West in die Winterpause gehen.
Frankfurt. 

In die Winterpause „retten“ will sich die SG Bornheim/Grün-Weiß, die im neuen Jahr dann wieder von einem „alten“ Bekannten trainiert werden wird: Maik Rudolf, der nach der abgelaufenen Saison aufgehört hatte, kehrt an die Berger Straße zurück.

Will er den Spitzenplatz in der Liga halten, kann sich der SV FC Sandzak wohl keine Punktverluste in den beiden restlichen Partien erlauben. „Wir wollen das Jahr auf jeden Fall mit zwei Siegen abschließen“, betont Vorstandsmitglied Anwar Naamnih und meint: „Eigentlich können wir uns nur selbst schlagen.“ Eine Lanze brechen will Naamnih für das in der Vergangenheit manchmal als hitzig aufgefallene Team, dass inzwischen „erwachsen geworden“ sei. „Die Spieler akzeptieren jetzt alle Schiedsrichterentscheidungen und wer auf die Fairnesstabelle der Liga schaut, wird feststellen, dass wir auf Rang vier stehen“, erklärt er. Bis auf den angeschlagenen Elhan Bejtovic sind derzeit alle Mann an Bord.

Nach dem überzeugenden 4:1 der TSG Nieder-Erlenbach beim VfB Friedberg möchte Spielertrainer Vito Raimondi nachlegen. Vor der Winterpause stehen noch die beiden Heimpartien gegen die SG Ober-Erlenbach und den SV Bosnien an: „Wir wollen gegen diese Gegner natürlich punkten. Das sind richtungsweisende Spiele, die darüber entscheiden werden, ob wir uns im oberen Tabellendrittel festsetzen können.“ Gegen den abstiegsgefährdeten Bad Homburger Stadtteilverein erwartet Raimondi keinen leichten Gang: „Die werden uns alles abverlangen, wir müssen wieder top motiviert sein. Ich habe jetzt zwei, drei Spiele mit der gleichen Mannschaft antreten können und möchte das gegen Ober-Erlenbach gerne fortsetzen.“

„Wir haben mit großer Intensität trainiert“, erzählt Philipp Halbow. Der Interimstrainer von Germania Enkheim kündigt zudem an: „Die Mannschaft ist für die Partie gegen Griesheim voll motiviert und wird alles tun, um im letzten Spiel dieses Jahres zum Erfolg zu kommen.“ Bei den abstiegsbedrohten Enkheimern fallen allerdings Hashim Ahmed (krank) und Johannes Schmidt (Leistenprobleme) aus.

Bei der Spvgg. Griesheim hat nach der Freistellung von Trainer Paul Petrina Vereinsvorstand Christian Kossack die Mannschaft übernommen (wir berichteten). Nachdem die Griesheimer zuletzt spielfrei waren, geht es am Sonntag zu Germania Enkheim, dessen Trainer Andreas Pelka kürzlich zurückgetreten ist. „Bei den Enkheimern sieht es momentan noch düsterer als bei uns aus“, findet Kossack, weiß aber auch: „Wir sind auch nur vier Punkte vom ersten möglichen Abstiegsplatz entfernt.“ Im Training legt Kossack Wert auf die taktische Schulung: „Konditionell ist die Mannschaft im guten Zustand, aber ich habe auch einige Mängel festgestellt, die sich nicht in drei Trainingseinheiten beheben lassen.“ In Enkheim, so Kossack, „werde ich trotzdem eine gute Mannschaft aufstellen, die dort drei Punkte holen soll. Alles andere als ein Sieg wäre eine große Enttäuschung für mich.“

Bei der SG Bornheim/Grün-Weiß war am Dienstag das 4:1 gegen Germania Enkheim noch ein Thema. „Die Spieler haben noch Anekdoten über die Gespräche mit den befreundeten Enkheimern erzählt“, verrät Interimstrainer Ulrich Fließ. Ungeachtet zweier Siege in Folge fahren die Bornheimer nun als Außenseiter zum Meisterschaftsaspiranten nach Merzhausen. „Wir wollen uns dort so teuer wie möglich verkaufen“, verspricht Fließ, der sich der Schwere der Aufgabe bewusst ist: „Das ist ein ganz dickes Brett für uns.“ Verzichten muss er am Sonntag auf die beruflich verhinderten Daniel Tewelde, Dennis Borchardt und Karim Laaroubi. Mittlerweile ist in Bornheim übrigens auch die Trainerfrage geklärt. Fließ, der unlängst Agmal Azami abgelöst hatte, steht ja nur vorübergehend zur Verfügung. Ab Januar übernimmt Maik Rudolf nach seiner familiären Auszeit wieder das Zepter auf dem Sportplatz an der Seckbacher Landstraße. Als Co-Trainer kehrt Daniel Krieg zurück.

Verfolger Rot-Weiss Frankfurt II empfängt nach dem Pflichtsieg bei der SG Ober-Erlenbach den Stadtrivalen SV Bosnien. Beide Mannschaften stiegen im Sommer gemeinsam in die Gruppenliga auf. Da die Bosnier damals eine Partie in der Kreisoberliga gewannen und die andere unentschieden ausging, steht noch eine Revanche für die „Roten“ an. „Wir werden den Gegner keinesfalls unterschätzen, wollen aber natürlich unser Spiel durchziehen und die Punkte holen“, versichert Trainer Hicham Tahrioui und ergänzt: „Wir werden wohl in ähnlicher Formation antreten wie zuletzt.“ Dabei hat er die Qual der Wahl, denn „im Training bieten sich alle an“. Ausfallen wird nur Hasan Demir, der Probleme im Adduktorenbereich hat.

Beim SV BKC Bosnien lief zuletzt beim 2:6 gegen den FC Oberstedten nichts zusammen. „Bei uns war auch aufgrund der vielen Ausfälle die Luft etwas raus“, räumt Vorstandsmitglied Admir Malohodzic ein, betont aber: „Wir werden bei Rot-Weiss noch einmal alle Kräfte bündeln.“

(ehr)
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