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Fußball-Gruppenliga Frankfurt West: Sandzak vor dem Titelgewinn

Zwei Spieltage vor dem Rundenende in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West spitzt sich der Kampf um die Meisterschaft und gegen den Abstieg weiter zu.
Das Fernduell im Titelkampf zwischen Rot-Weiss II (mit Ertugrul Erdogan/links) und Spitzenreiter SV FC Sandzak (mit Murat Sejdovic/Mitte und Semir Sadovic) geht am Sonntag in die vorletzte Runde. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Das Fernduell im Titelkampf zwischen Rot-Weiss II (mit Ertugrul Erdogan/links) und Spitzenreiter SV FC Sandzak (mit Murat Sejdovic/Mitte und Semir Sadovic) geht am Sonntag in die vorletzte Runde.
Frankfurt. 

Spitzenreiter SV FC Sandzak reicht aus den letzten beiden Partien beim Türkischen SV Bad Nauheim (alle Spiele beginnen am Sonntag um 15 Uhr) und gegen den 1. FC-TSG Königstein aufgrund des gewonnenen Direktvergleichs mit Verfolger Rot-Weiss Frankfurt II schon ein Sieg zum Titelgewinn. „Den wollen wir uns schon in Bad Nauheim holen“, betont Vorstandsmitglied Anwar Naamnih, „wir wollen am letzten Spieltag eine Aufstiegsfeier veranstalten, zu der wir uns nicht zittern wollen.“ Allerdings fallen jetzt Aleksandar Mastilovic (Knieverletzung) und der Rot-gesperrte Almir Derdemez aus. Dessen ungeachtet versichert Naamnih: „Bei allem Respekt vor dem Gegner fahren wir nicht 50 Kilometer nach Bad Nauheim, um dort die Punkte zu lassen.“

Rot-Weiss Frankfurt II , lange Zeit Tabellenführer, muss mittlerweile auch um Platz zwei bangen, der zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Verbandsliga berechtigt. Der SC Dortelweil ist mittlerweile bis auf drei Punkte an die Frankfurter herangerückt und hat zudem den direkten Vergleich gewonnen. Umso wichtiger ist es für Trainer Hicham Tahrioui und sein Team, nun drei Punkte gegen Absteiger SG Ober-Erlenbach einzufahren. Ungeachtet der jüngsten Misserfolge bleibt Tahrioui ruhig: „Es hat nur an Kleinigkeiten gelegen. Ich setze daher die Spieler nicht unter Druck, sie sollen einfach nur ihren normalen Fußball spielen, dann wird sich auch der Erfolg wieder einstellen.“

Der Tabellenfünfte FG Seckbach bestreitet morgen bei Olympia Fauerbach schon sein letztes Punktspiel. Und zum Abschluss hat der nach drei Jahren scheidende Trainer Nico De Rinaldis noch ein Ziel gesetzt: „Mit einem Sieg wollen wir die 50-Punkt-Marke erreichen, das wäre ein sensationelles Ergebnis.“ Und er betont, das Feld gut bestellt zu haben: „Ich habe dem Verein sportliches Leben eingehaucht und das Fundament für meine Nachfolger Jonas Scheitza und Thorsten Spahn gesetzt.“ Besonders stolz ist De Rinaldis auf den verstärkten Einbau des eigenen Nachwuchses: „In der Ersten Mannschaft spielen mit Julen Herrero, Florian Brenner, Julian Horvatinovic, Niklas Beyer und Kevin Samik Akteure, die aus der eigenen A-Jugend stammen. Zudem haben wir Kai Rothenburger und Kaan Bilgic aus der Zweiten Mannschaft zu Gruppenliga-tauglichen Spielern geformt.“ Im Gastspiel bei den stark abstiegsbedrohten Fauerbachern setzt der Coach auch auf Stanley Ike, der die eigenen Konter verwerten soll.

Gesunde Rivalität

„Das letzte Heimspiel der Saison gegen Bornheim wollen wir natürlich gewinnen“, verkündet Germania Enkheims Trainer Tihomir Tomic. „Dieses Derby hat immer seinen besonderen Reiz, da sich viele Spieler beider Mannschaften gut kennen. Auf dem Platz herrscht dann aber immer eine gesunde Rivalität.“ Das Ende der Enkheimer Serie von vier Siegen in Folge mit dem 1:6 beim FC Neu-Anspach hat Tomic abgehakt: „Gegen Neu-Anspach haben wir noch nie etwas geholt, da waren wir schon froh über unseren Treffer. Wir freuen uns jetzt auf Bornheim.“ Auf Tino Cestonaro (Bänderdehnung) muss Tomic aber noch einmal verzichten.

Die SG Bornheim/Grün-Weiß war zuletzt spielfrei. Nach der verkorksten Hinrunde stehen die Bornheimer jetzt immerhin auf Tabellenrang sieben. „Jetzt haben wir uns Platz fünf als Ziel gesetzt“, verrät Co-Trainer Daniel Krieg-Lieberich, „es wäre der Wahnsinn, wenn wir das noch erreichen könnten. Auch wenn die Luft jetzt ein wenig raus ist, wollen wir die Saison nicht im Derby in Enkheim austrudeln lassen.“ Vielmehr, erzählt Krieg-Lieberich, „wollen wir noch einmal richtig guten Fußball zeigen“.

Raimondi „rotiert“

Der TSG Nieder-Erlenbach wurde bei der jüngsten 1:2-Niederlage gegen Spitzeneiter SV FC Sandzak eine starke Leistung bescheinigt. „Daran wollen wir im letzten Heimspiel gegen den VfB Friedberg anknüpfen und uns mit schönem Fußball und einem Sieg von unseren Anhängern verabschieden“, formuliert der Spielertrainer Vito Raimondi, der in den letzten Begegnungen rotieren lässt: „Jetzt kommen in Hinblick auf die kommende Saison auch die Akteure aus der zweiten Reihe zum Zug.“

Durchbeißen

Der SV BKC Bosnien ist noch nicht aus dem Schneider und darf eigentlich beim punktgleichen FC Oberstedten nicht verlieren, um nicht auf die Abstiegsplätze zurückzufallen. „Wir wollen uns in den beiden letzten Begegnungen durchbeißen“, unterstreicht Vorstandsmitglied Admir Malohodzic und setzt auf die Tugenden der Mannschaft, die sich zuletzt beim 1:1 gegen Merzhausen den Punkt in Unterzahl erkämpfte. Neben Adis Pita, der in Oberstedten letztmalig gesperrt ist, fällt auch noch der Abwehrspieler Esmir Omerovic nach seiner umstrittenen Roten Karte gegen Merzhausen aus. Malahodzic ist aber überzeugt: „Unser Trainer Senad Mujakic wird sicherlich eine gute Lösung finden, um das zu kompensieren.“

(ehr)
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