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Aufstiegsrunde zur Hessenliga: Schlau spielen ist gefragt

Am Sonntagnachmittag muss die Spvgg. Neu-Isenburg in der Aufstiegsrunde zur Hessenliga zum zweiten und letzten Mal ran.
Das tat weh: Der Zeilsheimer Ahmet Gök stoppte im ersten Aufstiegsspiel den Neu-Isenburger Patrick Albert recht unsanft. Morgen wollen die Isenburger aber nicht fallen, sondern am Ende obenauf sein. Foto: Marcel Lorenz Das tat weh: Der Zeilsheimer Ahmet Gök stoppte im ersten Aufstiegsspiel den Neu-Isenburger Patrick Albert recht unsanft. Morgen wollen die Isenburger aber nicht fallen, sondern am Ende obenauf sein.
Neu-Isenburg. 

Das 0:0 der Spvgg. Neu-Isenburg beim SV Zeilsheim im Bezug auf die Chancen in der Aufstiegsrunde zur Fußball-Hessenliga einzuordnen, fällt nicht leicht. Immerhin holte das Team von Trainer Peter Hoffmann am Donnerstagabend einen Auswärtspunkt, anderseits hat Zeilsheim den Vorteil, im zweiten Spiel der Dreierrunde auszusetzen und am Ende genau zu wissen, welches Ergebnis benötigt werden wird. Am besten sollte Neu-Isenburg am Sonntag (16 Uhr, Sportpark Alicestraße) wohl hoch gegen den SSV Sand gewinnen, der als Vizemeister die Verbandsliga Nord vertritt (siehe Extra-Text) und am kommenden Donnerstag zum Abschluss dann den Mitte-Zweiten Zeilsheim empfängt.

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Mit dem SSV Sand gastiert heute nicht nur der Vizemeister der Verbandsliga Nord im Neu-Isenburger Sportpark, sondern auch die Mannschaft, die gerade zum fünften Mal in Serie den Pokal im Fußballkreis

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„Aber den Fehler, mit Brachialgewalt gewinnen zu wollen und dem Gegner ins offene Messer zu laufen, darf man auch nicht begehen. Man muss schon schlau spielen“, weiß Peter Hoffmann, der sich erst nach der Partie in Zeilsheim intensiv mit dem SSV Sand auseinandersetzte – und so seine Schlüsse gezogen hat: „Das ist schon eine Mannschaft mit einer starken Offensive und sauschnellen Außen, die nicht umsonst mehr als 90 Tore geschossen hat. Und auch von 75 Punkten waren Zeilsheim und wir weit entfernt.“ Die Offensivleute Viktor Moskaltschuk und Daniel Wagner seien „richtige Maschinen“, Steffen Bernhardt und Steffen Klitsch stünden für die „Spielintelligenz“ der Nordhessen. „Ich hätte sie gerne erst gegen Zeilsheim gesehen, aber so muss reichen, was wir bisher von ihnen wissen“, sagt Hoffmann.

Ob Stammkeeper Lazar Kacarevic, Mourad Tariq und Mario Rhein, die beim Zeilsheim-Spiel allesamt wegen eines Magen-Darm-Infekts ausfielen, wieder einsatzbereit sind, wird sich kurzfristig entscheiden. So oder so traut Hoffman seiner Mannschaft einiges zu: „Es wird eine schwere Aufgabe, aber wir wollen schon versuchen, so ins Spiel zu kommen, dass wir besser sind.“

Zumal sich sein Team im Gegensatz zum Kunstrasenspiel in Zeilsheim nun im Sportpark wieder auf gewohntem Terrain bewege: „Wir spielen in Neu-Isenburg auf Rasen gegen Sand – das muss für uns ja eigentlich taugen.“

(rst)
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