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Schwacher Auftritt

Von Freude in Dreieichenhain, Enttäuschung bei Bockenheim: Der Neuling gewann das Zweitliga-Duell überaus deutlich.
Routinier Michael Zahn war mit 908 Holz noch der beste Bockenheimer. Foto: Christian Klein (Foto Klein) Routinier Michael Zahn war mit 908 Holz noch der beste Bockenheimer.
Dreieich. 

Die Bockenheimer sind in die neue Kegel-Saison mit drei Vergleichen gegen Nachbarn gestartet. „Das gewonnene Heimspiel gegen die SG Kelsterbach war noch o. k. Aber was wir auf den Bahnen in Hainhausen und jetzt in Dreieichenhain gespielt haben, das war desolat. Wir schlagen uns auswärts selbst“, erklärte der Club-Vorsitzende Hartmut Rauch nach der 5283:5460-Niederlage beim TV Dreieichenhain.

Dazu hatte Rauch selbst seinen Teil beigetragen, denn er (866 Holz) und der ehemalige Deutsche Senioren-Meister Hans-Jürgen Walther (845) waren die mit Abstand schwächsten Spieler des Tages. „Bei mir war schon die Luft raus. Torsten Depta und ich haben die Bahnen entschlossen betreten, wir wollten im Schlusspaar das Manko von 115 Kegel aufholen“, so Rauch. Nachdem auf der ersten Bahn trotz ordentlicher Leistungen der Rückstand um fünf Zähler anwuchs und dann Lars Tauer mit den zweiten Kugeln 252 Kegel fällte, „war es im Kopf für uns gelaufen. Die Motivation war dahin, die Leistungen entsprechend“, erklärte Rauch. Wann Torsten Depta (896), seit zwei Jahren stets bester Spieler der Liga, zuletzt unter 900 Holz gekegelt hat, weiß er wohl selbst nicht genau.

Dabei darf man die Leistung der siegreichen Gastgeber aber nicht schmälern. Die 5460 des TV Dreieichenhain lagen nur 27 Holz unter dem Bahnrekord. Als dieser aufgestellt wurde, am 21. September 2013, waren fünf Spieler aus dem aktuellen Sextett schon dabei. Sozusagen neu ist Lukas Hohmann, der auch als einziger TVD-Akteur die 900er-Grenze nicht übertraf (881). Tagesbester war Manuel Knecht (936), der seine Leistung aus dem Rekordspiel um 60 Kegel übertraf. Alexander Knecht (908) erzielte mit den zweiten 50 Kugeln dank einiger Handneuner mit 254 die beste Serie des Tages, René Schauer kam auf 911, Matthias Grögor auf 904 und Lars Tauer auf 920 Holz.

Eine solche geschlossene Mannschaftsleistung konnten die Gäste nicht vorweisen. „Wir kamen mit den anspruchsvollen Bahnen, die man genau lesen muss und die kein ungenaues Spiel verzeihen, irgendwie nicht zurecht“, meinte Rauch. Ausnahme war Michael Zahn. Der 59 Jahre junge Routinier legte das nötige Feingefühl für die anspruchsvolle Bahn an den Tag und war mit 908 Holz auch der einzige Bockenheimer, der sein direktes Duell nicht verlor. Aus der Kritik herausnehmen muss man Thomas Schreiber, dessen 890 angesichts der ständigen gesundheitlichen Probleme eher lobenswert sind. Aber Walther, Rauch, Depta und Alexander Axthelm (878) können mehr.

Das wollen sie nun am Samstag beim Titelaspiranten SG Lampertheim beweisen. Der TV Dreieichenhain genießt am Samstag hingegen erneut Heimrecht: Um 12.30 Uhr geht es für den Aufsteiger gegen die SG Hainhausen. Auch diesem Nachbarn soll möglichst ein Bein gestellt werden.

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