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Fußball-Verbandsliga: Sechs Punkte sind weg

Der FV Bad Vilbel war bereits gestern Abend bei Eintracht Wald-Michelbach im Einsatz (siehe Extratext), alle übrigen Spiele in der Fußball-Verbandsliga Süd finden am Sonntag (15 Uhr) statt.
Spieler mit Vorwärtsdrang: Aleksandar Mastilovic (links) erzielte für Sandzak am vergangenen Sonntag beim 2:2 in Ober-Roden den Ausgleich zum 1:1. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Spieler mit Vorwärtsdrang: Aleksandar Mastilovic (links) erzielte für Sandzak am vergangenen Sonntag beim 2:2 in Ober-Roden den Ausgleich zum 1:1.
Frankfurt. 

Der SV FC Sandzak , der sportlich in der Verbandsliga Süd durchaus konkurrenzfähig ist, schenkt die Punkte auf anderen Wegen her. Das vom Aufsteiger kurzfristig abgesagte Auftaktspiel gegen Bensheim wurde vom Sportgericht der Verbandsligen als verloren gewertet – was nun rechtskräftig ist, weil die Frankfurter gegen das Urteil keine Rechtsmittel eingelegt haben, wie Klassenleiter Thorsten Bastian (Rockenberg) mitteilte.

Und damit nicht genug: Weil es bei Sandzak weder Jugendarbeit noch eine Zweite Mannschaft gibt, wurde der Verein nun nach Paragraf 27 der Spielordnung des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) mit dem Abzug von sechs Punkten und einer Geldstrafe belegt. Dagegen könnte der Verein noch Einspruch einlegen, was aber praktisch nichts bringen wird. Als nächstes darf man darauf gespannt sein, wie es um das Schiedsrichtersoll bestellt ist. Hier gibt es bekanntlich bei Nichterfüllung Punktabzüge.

Die sportlichen Sorgen nehmen sich bei so viel Ärger relativ bescheiden aus. „Es wird langsam besser, aber es gibt immer noch viel Arbeit“, sagt Trainer Aleksandar Pajic – und meint damit vor allem die Ausdauer seiner Spieler. Die hätten im Sommer viel Zeit im Heimaturlaub verbracht und deshalb noch Nachholbedarf, was die Grundlagen angehe.

„In den letzten Jahren waren sie qualitativ in der Lage, konditionelle Defizite auszugleichen, in der Verbandsliga aber reichen fußballerische Stärken alleine nicht aus. Hier können alle kicken und laufen können sie auch“, hat der Coach festgestellt. Das gelte natürlich auch und im Besonderen für den Hessenliga-Absteiger Rot-Weiß Darmstadt, der am Sonntag in Bonames aufschlägt und die Punkte aus dem Frankfurter Norden entführen will.

Rot-Weiss Frankfurt II muss bei Mitaufsteiger Viktoria Nidda ran und da werden Erinnerungen an die gemeinsame Aufstiegsfeier im Stadion am Brentanobad wach. Nach dem 2:1 der „Roten“ gegen die SG Unter-Absteinach im letzten Spiel der Dreier-Aufstiegsrunde waren Mannschaft und Betreuer aus Nidda auf den Rasen gestürmt und hatten Seite an Seite mit den Frankfurtern getanzt, gesungen und sich gegenseitig Bier-Duschen verabreicht.

Noch lange nicht in Feierlaune ist Mustafa Fil, der Trainer von Türk Gücü Friedberg , der von seinem Team erwartet, dass es nun – als Tabellenführer – auch auswärts etwas reißt. Tatsächlich ist der Klassenprimus mit einem Sieg und zwei Niederlagen in der (noch nicht besonders aussagekräftigen) Auswärtstabelle nur auf Platz 13 zu finden. Andererseits hat der gastgebende FC Bensheim mit nur einem Sieg auch zu Hause noch nicht gerade Angst und Schrecken verbreitet. Die Chancen dürften also zumindest ausgeglichen sein.

(rst)
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