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Handball: Seckach/Eintracht schließt zur Spitze auf

In der Bezirksliga A Wiesbaden/Frankfurt haben die Handballer der HSG Seckbach/Eintracht durch ein überraschend souveränes 34:23 bei der HSG BIK Wiesbaden wieder Anschluss an die Spitzenplätze hergestellt.
Rafael Werner steuerte vier Tore zum Sieg von Seckbach/Eintracht in Wiesbaden bei. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Rafael Werner steuerte vier Tore zum Sieg von Seckbach/Eintracht in Wiesbaden bei.
Frankfurt. 

Keine Schützenhilfe konnte allerdings die SG Nied leisten, die beim Tabellenführer HSG VfR/Eintracht Wiesbaden III deutlich unterlag. Nur für einen Punkt im Kellerduell reichte es für die TSG Nordwest gegen die MSG Niederhofheim/Sulzbach II.

HSG BIK Wiesbaden – HSG Seckbach/Eintracht 23:34 (11:16). – Mit dem für Seckbacher Verhältnisse kleinen Kader von nur elf Spielern agierten die Gäste konzentriert über die gesamte Dauer. Ass im Ärmel von Trainer Klemens Naß war der niederrheinische Verbandsligaspieler Stefan Triennekens mit Doppelspielrecht, der sowohl für seinen Heimatverein TS Grefrath als auch für die Frankfurter je acht Mal am vergangenen Spieltag einnetzte. Einer Fünf-Tore-Führung zur Pause folgte mit Wiederbeginn die frühe Entscheidung. Der starke Rafael Werner und Rechtsaußen Julian Merz erhöhten auf 20:11. „Dass Triennekens’ Mitwirken mit entscheidend war, ist bei diesem kleinen Kader nachvollziehbar. Der souveräne Sieg aber war ein Produkt von Konzentration und Engagement des ganzen Teams“, betonte Naß. Für Seckbach/Eintracht trafen: Schinzel (8), Triennekens (8/1), Werner, Merz, Gerspach, Austermann (je 4), Volkmann und Könze.

TSG Nordwest – MSG Niederhofheim/Sulzbach II 29:29 (13:12). – Am Ende war das Remis für Nordwest eine gefühlte Niederlage. Die TSG musste zunächst einem 2:5 hinterherlaufen. Tor um Tor wurde dann aufgeholt, Sekunden vor der Pause gelang die Führung. Diese gab die Mannschaft von Trainer Volker Seeharsch bis zum 29:29 nicht mehr ab, zwischenzeitlich führten sie sogar mit vier Toren. In den letzten zwei Minuten brachte aber keines der beiden Teams mehr den Ball über die Linie. Für Nordwest trafen: Jäger (7), Kallis (4), Euler (4/2), M. Apitz, Toepfer, Stüdemann (je 3), Born (2), Müller, Hennemeier und Burwitz.

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden III – SG Nied 31:22 (14:8). – Bis zum 8:8 (20.) waren die Nieder mit dem Tabellenführer auf Augenhöhe, dann jedoch ließen sie durch überhastet abgeschlossene Angriffe einige Chancen liegen, was die Hausherren mit sechs Treffern in Folge bestraften. Nach der Pause kämpften sich die Nieder noch mal auf 20:24 heran (51.), doch erneut versagten in der Folgezeit im Angriff die Nerven. „Man darf sich gegen eine erfahrene und abgezockte Mannschaft wie Wiesbaden nicht viele Fehler erlauben. Es war mehr drin und man hat gesehen, dass die junge Truppe über weite Strecken der Begegnung mithalten konnte, aber die Fehlerquote war einfach zu hoch“, erklärte Nieds Coach Roland Gehron. Für Nied trafen: Trubljanin (6 /3), Strubelt (5), Sturm (4), F. Kister (3), S. Kister und Kunz (je 2).

(ewa)
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