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HSG Goldstein/Schwanheim: Selbst ein „üblicher Verdächtiger“ werden

In der neuen Runde der Bezirks-Oberliga Wiesbaden/Frankfurt ist nur noch ein Handball-Team aus Frankfurt am Start.
Dicht gedrängt: Die HSG Goldstein/Schwanheim greift wieder in der Bezirks-Oberliga an. Dicht gedrängt: Die HSG Goldstein/Schwanheim greift wieder in der Bezirks-Oberliga an.
Frankfurt. 

Allzu gerne möchten die Handballer von der HSG Goldstein/Schwanheim die vergangene, in sportlicher Hinsicht ziemlich durchwachsene Saison vergessen machen. Trainer Abdel Bel Hassani, der die Mannschaft in der abgelaufenen Runde von Slobodan Jankovic übernahm, kann nun seinem neu formierten Team erstmals seinen Stempel von Beginn an aufdrücken. Besonderes Augenmerk legte der Trainer daher auf ein neues Spielsystem. „Mitten in der Saison war es schwer, daran etwas zu ändern. Da musste man nehmen, was man bekam“, erklärt der Coach.

Bel Hassani nutzte die letzten zweieinhalb Monate zu einer durchgehenden und umfangreichen Vorbereitung, mit der er sich sehr zufrieden zeigt: „Wir haben einige Testspiele bestritten, und ich habe einen sehr guten Eindruck von der Mannschaft. Natürlich ist die Entwicklung noch nicht abgeschlossen, das Team hat aber deutliches Potenzial.“ Das wurde auch beim 32:25-Testspielsieg gegen den starken Landesligaaufsteiger TSG Oberursel deutlich.

Es gibt eine ganze Reihe von Abstiegskandidaten

Die TSG Eddersheim als Meister der Saison 2016/17 sowie die zweitplatzierte TSG Eppstein qualifizierten sich für die Landesliga. Von dort stieg die TSG Ober-Eschbach als Vorletzter in die hiesige Bezirks-Oberliga ab.

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Nach zwei siebten Plätzen in der Schlussabrechnung möchte die HSG diesmal wieder oben mitspielen. Als ambitioniertes aber realistisches Ziel gibt Bel Hassani einen Platz im Spitzenquartett vor: „Wir wollen unter die ersten Vier. Solange wir von größeren Verletzungen verschont bleiben, habe ich keine Bedenken, dass wir das nicht schaffen könnten.“ Als Hauptkonkurrenten sieht der Trainer Landesligaabsteiger TSG Ober-Eschbach und die Reserve des TV Breckenheim, der immer wieder auf seine Landesligaspieler zurückgreifen könnte. Darüber hinaus rechnet er mit den „üblichen Verdächtigen“, etwa den ambitionierten Teams aus Langenhain und Niederhofheim/Sulzbach.

Auf einige vielversprechende „Neuzugänge“ kann Bel Hassani zählen, die wohl nur wenig Eingewöhnungszeit brauchen werden. So wird Kevin Sherlock nach drei Jahren wieder das Goldsteiner Trikot tragen, Patrick Tran nach seinem Studium ebenfalls. Auch Jonas Storck, der vom Oberligisten aus Münster zurückkehrt ist, ist in Goldstein ein bekanntes Gesicht. Daniel Praml aus der Reserve und Moritz Faust, der zuletzt im Mainzer Raum aktiv war, komplettieren den Kader. Alexander Lux, Marvin Wachendörfer, Danny Jackson, Stefan Friederich und Moritz Adler haben Goldstein verlassen.

Der Kader, Tor: Kevin Kießer, Celik Kaan, Christoph Stade, Marius May. – Außen: Nikola Vrodoljak, Kevin Sherlock, Niko Schroth, David Sherlock, Andreas Rode, Denis Landgrebe. – Rückraum: Christopher Seipp, Patrick Tran, Heiko Stade, Daniel Praml, Jonas Storck, Oliver Lange, Moritz Faust, Adrian Schwer. – Kreis: Jan Kleiber, Moritz Winter, Johannes Hohmann.

(ewa )
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