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Squash: Sinclair erfüllt die Erwartungen

Die Favoriten setzen sich beim Ranglistenturnier in Dreieich-Sprendlingen durch – und fahren nun gemeinsam in den Urlaub.
So sehen Sieger aus: Sharon Sinclair und Tim Weber. So sehen Sieger aus: Sharon Sinclair und Tim Weber.
Dreieich. 

Beim „Hooschebaa Cup“ in Dreieich-Sprendlingen siegten die beiden topgesetzten Spieler, Sharon Sinclair (SC Monopol Frankfurt) und Tim Weber (RC Worms). Ihre Ranglistenposition – Sharon ist Zweite, Tim Vierter – konnten die beiden Lebensgefährten beim letzten deutschen Wertungs-Ranglistenturnier der Saison nicht verbessern, ihre Urlaubskasse hingegen schon. Für den Sieg bei den Herren gab es 600 Euro, der Damen-Triumph wurde mit 450 Euro honoriert. „Ein schönes Taschengeld. Wir fliegen bald in den Urlaub, da kommt uns das Geld sehr gelegen“, sagte Sharon Sinclair.

Der Ehrenpreis wird aber nicht in den Urlaub mitgenommen. „Vielleicht würde jemand Zoll verlangen“, lachte Sharon. Denn der Preis bei diesem in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts entstandenen Turnier in Dreieich-Sprendlingen ist originell. Eine individuell angefertigte hölzerne Hooscheebaa-Figur. Hooscheebaa ist ein gewiefter Junge in etwas zu kurzen Hosen, eine Sprendlinger Symbolfigur, der ein Denkmal auf dem Lindenplatz gesetzt wurde.

Bei der traditionellen Veranstaltung, die seit 2013 als Ranglistenwertungsturnier des Deutschen Squash Verbandes durchgeführt wird, war diesmal viel Masse am Start, aber nur bedingt viel Klasse vertreten. Bei den Herren wartete auf die beiden Finalisten aus Worms ernsthafte Gegner erst im Halbfinale. Während Tim Weber gegen Ben Petzold vom Finalisten der Deutschen Mannschafts-Meisterschaft Sport-Insel Stuttgart erst gegen Ende der Partie dominierte (11:6, 11:13, 10:12, 11:2, 11:5), hatte Carsten Schoor mit Kai Wetzstein keinerlei Probleme. Der auf Rang neun der Deutschen Rangliste geführte Spielführer des Bundesligisten SC Monopol Frankfurt kam nicht richtig ins Spiel, verlor 5:11, 5:11, 7:11.

Im Finale standen sich die Freunde, Trainingsgefährten und Ranglisten-Nachbarn (Schoor ist Fünfter) gefühlt zum 100. Mal gegenüber. Meistens sind es enge Matches mit einem glücklicheren Ende für Weber. Der war diesmal läuferisch sehr gut drauf und überließ seinem Gegner vor den aufmerksamen Augen seiner Lebensgefährtin beim 11:9, 14:12, 11:7 keinen Satz.

In Abwesenheit der Spitzenspielerinnen aus Paderborn war eigentlich von vornherein klar, dass Sharon Sinclair bei den Damen gewinnen würde. Ihr härtestes Match war das Halbfinale gegen Aylin Günsav von den Squash Devils Gerlingen. Die Ranglisten-Neunte konnte der Favoritin zwar keinen Satz abjagen, sie aber beim 11:9, 11:7, 15:13 immerhin fordern. Im zweiten Halbfinale besiegte die Ranglistenvierte Saskia Beinhard (SC Monopol Frankfurt) die um zwei Plätze dahinter stehende Mareike Omlor (SC Yellow Dot Maintal) 12:10, 11:9, 11:6. Das Finalduell der beiden Frankfurter Nationalspieler verlief dann überraschend einseitig. „Ich habe gegen Saskia noch nie verloren. Aber auch noch nie so klar gewonnen wie diesmal. Vor einem Monat habe ich sie im Finale der Heilbronn Open noch 3:1 besiegt, jetzt 3:0. Ich war einfach gut drauf, Saskia weniger“, beschrieb Sharon Sinclair das Final-Match, das 11:4, 11:5 und 11:3 endete.

(löf)

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