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Fußball: Slobodan Komljenovic bei Rot-Weiss Frankfurt vorgestellt

Wollen es bei Rot-Weiss Frankfurt zusammen angehen: Aufsichtsratsboss Jürgen Strödter, der künftige Trainer Slobodan Komljenovic und Präsident Ersan Dincer (von links). Foto: Stipp Wollen es bei Rot-Weiss Frankfurt zusammen angehen: Aufsichtsratsboss Jürgen Strödter, der künftige Trainer Slobodan Komljenovic und Präsident Ersan Dincer (von links).

Slobodan Komljenovic wird ab der kommenden Saison Trainer des Fußball-Hessenligisten Rot-Weiss Frankfurt. Präsident Ersan Dincer und Aufsichtsratsboss Jürgen Strödter stellten den ehemaligen Profi von Eintracht Frankfurt gestern am Rande des Hessenliga-Spiels gegen Borussia Fulda (1:4) vor. Der 47-Jährige, der noch bis zum Saisonende Trainer des bayrischen Verbandsligisten Alemannia Haibach ist, einigte sich mit den Verantwortlichen am Brentanobad zunächst auf eine Zusammenarbeit über zwei Jahre.

Der Schwiegersohn des ehemaligen Eintracht-Trainers Dragoslav „Stepi“ Stepanovic ist nach Mario Basler schon der zweite Ex-Profi, der diese Saison bei den „Roten“ als Trainer vorgestellt wird. Baslers kurzes Engagement hatte nicht den erhofften Aufschwung gebracht. Diesmal geht es den Machern weniger um den „Promi-Faktor“, wie Dincer erklärte: „Slobodan Komljenovic hat beim FSV Frankfurt schon gut und erfolgreich mit jungen Spielern gearbeitet und unsere Vorstellungen darüber, wie wir den vewrei8n künftig aufstellen wollen, decken sich. Es soll kein kurzes Intermezzo werden, sondern wir wollen zusammen eine junge Mannschaft aufbauen.“

Dass Komljenovic ein Neuanfang in der Verbandsliga bevorsteht, ist nach der Niederlage gegen Fulda noch wahrscheinlicher geworden. Auf sein Engagement hat das aber keinen Einfluss. „Ich weiß im die aktuelle Situation. Egal in welcher Liga: Wir wollen mit jungen Spielern etwas aufbauen. Zu dem in Frankfurt durch die „Affäre Kovac“ gerade besonders brisanten Thema, wann man eine Trainerverpflichtung bekannt geben sollte,  sagt Dincer: „Die Spieler brauchen Klarheit und wir müssen auch zügig für die neue Saison planen. In vier Wochen wäre es zu spät gewesen.“ Und mit seinem jetzigen Verein sei auch alles geklärt, so Komljenovic.

Geklärt ist laut Jürgen Strödter auch, wie die finanzielle Situation bei dem diesbezüglich arg gebeutelten Verein in der nächsten Saison aussieht: „Es werden zwar noch fast täglich kleinere Leichen im Keller gefunden, aber wir bemühen uns, alles schnellstmöglich abzuarbeiten. Für die neue Saison haben wir ein festes Budget, nachdem ein strikter Finanzplan erstellt worden ist. Wir werden uns da nicht mehr übernehmen.“

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