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Fußball-Kreisoberliga: Souverän zum Titelgewinn

Der FFV Sportfreunde erweitert in der kommenden Saison den Kreis der Frankfurter Fußball-Gruppenligisten.
Die „Speuzer“ jubeln, der Gegner ist am Boden. Okan Ilkiz (Zweiter von rechts) hat gerade wieder getroffen. Insgesamt gelang dies dem Torjäger 36 Mal in den 32 Spielen der Kreisoberliga-Runde. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Die „Speuzer“ jubeln, der Gegner ist am Boden. Okan Ilkiz (Zweiter von rechts) hat gerade wieder getroffen. Insgesamt gelang dies dem Torjäger 36 Mal in den 32 Spielen der Kreisoberliga-Runde.
Frankfurt. 

Sehr souverän ist der FFV Sportfreunde 04 Meister der Kreisoberliga Frankfurt geworden. Sieben Punkte Vorsprung, die meisten Tore geschossen (101), die wenigsten bekommen (43) – die Zahlen sprechen für sich. Schon Anfang Mai, nachdem der ärgste Verfolger FV Hausen bei der Reserve des FC Kalbach mit 2:8 böse unter die Räder kam, konnte die Meisterschaft gefeiert werden – vier Spieltage vor Saisonende. Da dies aber an einem Donnerstagabend geschah, waren die Männer von Trainer Mehmet Somun gerade beim Training. „Das war etwas komisch“, erzählt Somun, „aber wir haben dann eine kleine Spontanfeier in einer Shisha-Bar gemacht.“

Ausschlaggebend für die sehr starke Saisonleistung, lediglich an fünf Spieltagen waren die „Speuzer“ nicht an der Tabellenspitze, sei die Homogenität im Team gewesen, erläutert der 36-jährige Trainer: „Wir hatten einen großen Zusammenhalt, niemand hat für Unruhe gesorgt. Die Jungs haben persönliche Interessen dem Gemeinwohl untergeordnet.“

Den Grundstein für den Aufstieg habe man aber schon in der vorhergehenden Spielzeit gelegt. „Wir haben den Kader gezielt geformt und die richtigen Spieler geholt“, meint Somun, dazu kamen im vergangenen Sommer dann noch Safer Sancak und Torjäger Okan Ilkiz. Der Goalgetter erzielte mit seinen 36 Treffern mehr als ein Drittel aller Tore des Meisters. „Er hat hervorragende Arbeit geleistet und großen Anteil am Erfolg“, so Somun, betont aber, dass der Schlüssel zum Erfolg der „Teamgeist“ gewesen sei.

Auch wenn die Sportfreunde nach 20 Spieltagen als Tabellenführer in die Winterpause gingen, blieb Somun zurückhaltend: „Wir wollten oben bleiben, klar, aber immer nur von Spiel zu Spiel denken.“ Als seine Mannschaft die erste Begegnung nach der Winterpause bei der SG Westend einen 0:1-Rückstand zur Halbzeit in einen 2:1-Sieg drehte – Fatih Bosnak traf erst in der Nachspielzeit zum Sieg – , „begann ich ernsthaft an die Meisterschaft zu glauben“, so Somun. Dabei betont der Bankangestellte, dass es vor allem die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Spielausschuss-Boss Udo Felder war, die ausschlaggebend war: „Ich hatte immer die Rückendeckung der Sportlichen Leitung, um meine Ideen zu verwirklichen.“

Auch in der Gruppenliga West wird Coach Somun auf seine bewährten Kräfte setzen können: „Unsere Stammspieler haben für die neue Runde zugesagt. Einige Jungs aus dem zweiten Glied verlassen den Verein.“ Als Neuzugänge aus der Verbandsliga stehen schon Danyal Tekin (Germania Schwanheim) und Emre Kadimli (Türk Gücü Friedberg) fest. „Der Kader wird punktuell verstärkt, wir wollen unsere Hausaufgaben machen“, unterstreicht Somun. Die Zielsetzung in der neuen Klasse ist laut Somun klar: „So früh wie möglich den Klassenerhalt sichern.“

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