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Frankfurter GC: Spannende Runde

So spannend war die Golf-Bundesliga selten. Die Sieger von gestern sind die Tabellenletzten von morgen und umgekehrt. Für die Frankfurter Spieler ist noch alles drin: Die Endrunde ebenso wie der Abstieg.
Der Frankfurter Lukas Euler zeigte in Hamburg im Einzel wie auch im Vierer mit Tim Mayer eine ansprechende Leistung. Foto: STEBL Der Frankfurter Lukas Euler zeigte in Hamburg im Einzel wie auch im Vierer mit Tim Mayer eine ansprechende Leistung.
Frankfurt. 

Das bisherige Schlusslicht Hamburg nutzte seinen Heimvorteil und damit die genaue Kenntnis der anspruchsvollen Anlage Falkenstein, die als ein Meisterwerk englischer Golf-Architektur gilt, zu einer Leistungsexplosion. Mit sechs Schlägen unter Par und einem Riesenvorsprung holte sich der letztjährige Endrundenteilnehmer den Tagessieg und machte im Klassement einen gewaltigen Sprung nach vorne. Titelverteidiger und Spitzenreiter Düsseldorf-Hubbelrath konnte froh sein, nicht als Letzter des Spieltages nach Hause fahren zu müssen. Neuling Bremen, überraschender Auftaktsieger auf der eigenen Anlage, belegte zum zweiten Mal in Folge den letzter Rang. Den Frankfurtern fehlte am Ende ein Schlag für Platz zwei, den der GLC Berlin-Wannsee holte.

Die Hessen schwebten den ganzen Tag zwischen Himmel und Hölle. „Es war einiges möglich. Wir haben ordentliche Einzel gespielt, ohne richtig tiefe Ergebnisse“, meinte Trainer Jan Förster. So blieben die beiden besten Frankfurter, Lukas Euler und Tim Mayer, die mit je 69 Schlägen zwei unter Par geblieben waren, um drei Schläge hinter den Tagesbesten Dean Berninger (Berlin) und Maximilian Mehler (Düsseldorf) sowie zwei hinter dem Hamburger Brian Schnoor, der als einziger eine Runde ohne einen Bogey (ein Schlag mehr, als für das Loch vorgegeben) absolvierte. Für das meiste Aufsehen sorgte übrigens der Berliner Kurt Willwock. Der Youngster feuerte auf den ersten sieben Bahnen fünf Birdies in Serie ab und hätte einen fabelhaften Score erzielen können, doch die zweiten neun Löcher gingen fast komplett daneben. Das Par (den Platzstandard von 72 Schlägen) um einen Schlag unterspielte der Frankfurter Profi Maximilian Röhrig, knapp darüber blieben Maximilian Hirsch und Ben Bradley (beide 73).

Nach den Einzeln hatte Berlin 721 Schläge (+11) auf dem Konto, Frankfurt 722, Düsseldorf 724 und Bremen 726. „In den Vierern haben wir es leider nicht zu Ende gespielt. Jetzt heißt es bei der Konstellation in der Liga Vollgas in Richtung vierter Spieltag zu geben“, so Förster. Den besten Vierer des Tages spielten die Hamburger Lukas Kahl/Brian Schnoor und die Düsseldorfer Maximilian Mehles/Tim Bombosch mit je 66 Schlägen (–5). Bei Frankfurt absolvierten Lukas Euler/Tim Mayer (71) wie auch Max Röhrig/Sebastian von den Hoff (72) eine ordentliche Runde.

In der Tabelle rangiert der FGC nun auf Platz vier, mit einem Punkt Vorsprung auf Bremen und einem Punkt Rückstand gegenüber den Berlinern. Sogar das Final Four ist noch in Reichweite, denn der Rückstand auf den neuen Tabellenzweiten Hamburg beträgt nur zwei Punkte bei zwei noch ausstehenden Spieltagen. Der nächste findet am 23. Juli in Düsseldorf beim GC Hubbelrath statt.

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