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Tennis: Spannendes Rundenfinale

Von In der spannendsten Hessenliga-Saison seit vielen Jahren kam bei den Herren am Ende schließlich alles wie erwartet.
Leistungsträger: Sebastian Fanselow erzielte für die Eintracht 7:1 Siege im Einzel. Foto: Hikmet Temizer Leistungsträger: Sebastian Fanselow erzielte für die Eintracht 7:1 Siege im Einzel.
Frankfurt. 

Als der letzte Ball geschlagen war, hatten sich dann doch alle Prognosen bewahrheitet. Der mit Aufstiegsambitionen angetretene FTC Palmengarten holte ungeschlagen den Titel (wir berichteten), Eintracht Frankfurt und der TC Bad Vilbel waren die härtesten Widersacher, Neuling TC Steinbach muss sofort wieder in die Verbandsliga weichen. Um dem vorletzten Platz zu entgehen, der beim Scheitern von Palmengarten im Aufstiegsspiel zur Regionalliga auch noch den Abstieg bedeutet, entspann sich bis zuletzt ein harter Vierkampf zwischen dem TK Langen, Rot-Weiß Sprendlingen, SAFO Frankfurt und dem TEC Darmstadt – mit dem schlechteren Ende für die Darmstädter (siehe Extratext).

Der FTC Palmengarten musste während der gesamten Runde um die Meisterschaft nicht mehr als drei Stunden zittern. Und zwar bei der Eintracht, als nach einer 4:2-Führung alle drei Doppel den ersten Satz verloren, bevor es doch noch ein 6:3 für den Favoriten gab. Und im letzten Match, als der TC Bad Vilbel 2:0 in Führung ging. Bald darauf machten die Frankfurter die drei Siege, die ihnen schon zum Titelgewinn reichten, perfekt. Die Meisterschaft ist verdient, weil der FTC über die ausgeglichenste Mannschaft verfügte, die während der Runde auch viel Zeit gemeinsam bei täglichem Training verbrachte. Dazu wurde die Zeit zu gezieltem Doppeltraining unter dem Spezialisten Philipp Marx genutzt. Außerdem konnten in die Doppel stets auch frische Kräfte geschickt werden. Mit Ausnahme des jungen Calvin Müller wiesen alle Akteure eine deutlich positive Bilanz auf (Hugo Dellien 6:1 im Einzel/4:0 im Doppel, Benjamin Hassan 7:1/6:0, Franco Agamenone 6:2/5:0, Oliver Tobisch 6:2 im Einzel, Jannis Köke 8:0/3:0, Philipp Marx 3:0 im Doppel, Niklas Zielen 1:0/5:1).

Dahinter folgen zwei Vereine, die ohne Aufstiegsambitionen, aber mit dem Ziel vordere Platzierung, angetreten waren. Eintracht Frankfurt hatte nach dem 5:4-Triumph in Bad Vilbel gegen Palmengarten alles versucht, um zu gewinnen, danach bekamen dann verstärkt die eigenen jungen Cracks eine Spielgelegenheit. Leistungsträger waren Sebastian Fanselow (7:1 im Einzel), der Franzose Hugo Nys (2:0/2:0), der Pole Piotr Lomacki (3:0/2:1), Björn Petersen (5:2/4:2) sowie Jan-Sören Hain (4:1/2:0). Der Franzose Glab Sakharov kam nur auf 2:2/3:1-Siege, sorgte aber auch bei den Niederlagen gegen Dellien und Bad Vilbels Brasilianer Daniel Dutra Da Silva für spektakuläre Szenen auf hohem Niveau.

Schell mit bester Bilanz

Sandplatzspezialist Dutra Da Silva war wiederum die zuverlässige Nummer eins des TC Bad Vilbel (6:2 im Einzel). Die gleiche Bilanz wiesen auch sein Landsmann Jose Pereira, Jochen Bertsch und der aufschlagstarke André Stenger auf. Der Spieler mit der besten Einzel-Bilanz war der gegenüber den früheren Jahren stark verbesserte Niklas Schell, der sich nach sieben Siegen erst gegen Palmengartens Argentinier Franco Agamenone geschlagen geben musste und auch die beste Doppelbilanz vorweist (4:1).

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