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Tennis-Hessenliga: Spannung im Auf- und Abstiegskampf

Von Am Samstag wird in der Tennis-Hessenliga wieder um Punkte gespielt. Bei den Männern haben wohl die beiden Wiesbadener Vereine sowie der TC Bad Vilbel die größten Titelchancen. Auch der Abstiegskampf verspricht ausgeglichen und somit hart zu werden.
Tennis (Symbolbild: dpa) Tennis (Symbolbild: dpa)
Frankfurt. 

Wie groß die Ambitionen des Neulings TC Bad Vilbel sind, macht der Kader deutlich. Die vorderen Positionen wurden neu besetzt. Die Brasilianer Daniel Dutra Da Silva und Jose Pereira standen in der Weltrangliste schon um Platz 200. An Position drei spielt der 19-jährige Jochen Bertsch, der auf der deutschen Rangliste drittbeste Hessenligaspieler nach Marc Sieber (Blau-Weiß Wiesbaden) und Sebastian Fanselow (Eintracht Frankfurt). Zugang Tim Büttner hatte 2016 bei der Eintracht eine 5:3-Siegbilanz als „Dreier“. Mit Caio Claudino und André Stenger, den in der Verbandsliga unbesiegten Schülern der Tennis-Academy von Ex-Davis-Cup-Spieler Alexander Waske, ist Bad Vilbel auch im hinteren Bereich stark besetzt. Im Team stehen noch der Deutsche U14-Meister Max Wiskandt sowie Routinier Tobias Schade. „Wir wollen um den Titel mitspielen“, bekräftigt Coach Larry Cooper.

Dies galt bis vor kurzem auch für Eintracht Frankfurt . Die Adlerträger hat es nun aber knüppeldick getroffen. Der viele Turniere spielende Franzose Gleb Sakharov steht nur noch sporadisch zur Verfügung, und Fanselow kämpft noch mit den Auswirkungen einer bei der Hessischen Meisterschaft erlittenen Verletzung. Der als große Verstärkung geholte Björn Petersen wird verletzungsbedingt gar nicht spielen können. „Wir hoffen, dass die erprobten Spieler Lukas Storck, Hendrik Bertrams und Lorenz Heide hinten die Punkte holen“, sagt Abteilungsleiter Michael Otto. Einziger Neuzugang ist der Pole Piotr Lomacki, der 2016 als „Zweier“ in Lorsch eine 7:1-Bilanz aufwies.

Nur geringfügig verändert hat sich das Team des FTC Palmengarten . Die beiden Argentinier Franco Agamenone und Matias Zukas spielen erneut durchgehend, an Position drei tritt der talentierte Oliver Tobisch an. Einzige Verstärkung ist Routinier Philipp Marx, der vor allem im Doppel eine Bank ist.

Peter Becker
„Wir machen uns ständig Gedanken, wie wir das ...

„Kurze Wege, viele Derbys, attraktives Tennis“, fasst Peter Becker die Vorteile der am Samstag beginnenden Hessenliga kurz und knapp zusammen.

clearing

An der Kennedyallee wurde der Weggang von Marx durch die Verpflichtung eines Trios kompensiert. Kai Stetzer soll „an zwei“ spielen, von Benjamin Schweizer und Jan Lukas Kern erhofft man sich beim SC SAFO Frankfurt viele Punkte auf den hinteren Positionen. Angeführt wird das Team vom exzellenten Doppelspieler Sirirambalaji Narayanaswamy aus Indien. Als Nummer drei wird sich das 17-jährige Talent Patrick Zahraj versuchen.

Wenig Fluktuation gab es beim TK Langen . Das Team wird von dem Brasilianer Fernando Romboli angeführt, der in der vergangenen Saison bei Eintracht Frankfurt im Doppel ungeschlagen geblieben ist. Ansonsten werden in der Berliner Allee nur vertraute Gesichter aufschlagen. Die letztjährige Nummer eins, der Chilene Guillermo Rivera-Aranguiz, wird es nun hinter Romboli etwas leichter haben. „Wir setzen auf Erfahrung“, sagt Mannschaftskapitän Andreas Ainalides, der gern wie im Vorjahr einen Mittelfeldplatz erreichen möchte.

Keinen Illusionen gibt man sich beim TC Diedenbergen hin. „Unser einziges Ziel ist der Klassenerhalt“, sagt Mannschaftsführer Philip Gerhard. An den beiden ersten Wochenenden will der Neuling gegen die vermeintlichen Favoriten ohne ausländische Kräfte antreten, um Geld zu sparen. Danach soll mit Hilfe des US-Amerikaners Marcos Giron und des Brasilianers Fabiano de Paula der Klassenerhalt realisiert werden.

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