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Volleyball: Spitzenteams eine Nummer zu groß für Volleyball-Internat

Mit großen Ambitionen waren die Akteure des VIF nicht nach Franken gefahren. Die Gegenwehr hielt sich auch in Grenzen.
Robert Werner (re.) vom Volleyball-Internat zeigte in den beiden Wochenendpartien keine konstante Leistung. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Robert Werner (re.) vom Volleyball-Internat zeigte in den beiden Wochenendpartien keine konstante Leistung.
Frankfurt. 

In beiden Partien konnte der Tabellenzwölfte der Zweiten Bundesliga Süd nur wenige Akzente setzen: Sowohl beim Spitzenreiter SV Schwaig als auch beim Vierten VC Eltmann blieb das Volleyball-Internat Frankfurt ohne Satzgewinn. „Wir hatten auch gute Szenen, doch das war zu wenig“, bemängelte Trainer Matus Kalny.

In Schwaig dauerten die drei Sätze (21:25, 15:25, 21:25) lediglich 62 Minuten. Der mit vielen ausländischen Assen angetretene Topclub war in allen Belangen überlegen, stellte mit dem kroatischen Außenangreifer Perica Stanic den besten Punktesammler (17), mit dem polnischen Mittelblocker Mariusz Wacek den effizientesten Angreifer (9 von 10/90 Prozent) und mit dem rumänischen Zuspieler Laurentiu Vinatoru den besten Spieler des Matches (MVP). Der einzige, der aufseiten der Internatler mithalten konnte, war Eric Niederlücke (13 Punkte/71 Prozent Erfolgsquote im Angriff und starke Annahme/59 Prozent in Position). Teamkapitän Robert Werner kam hingegen überhaupt nicht durch (5 von 24/21 Prozent). Die Partie war nur im ersten Satz bis zum 17:16 ausgeglichen.

Nur sieben Minuten länger blieben die Frankfurter in Eltmann auf dem Platz. Dann stand die 15:25, 20:25, 20:25-Niederlage fest. Da Ivan Batanov erkrankt war, agierte Ben Stoverink als Libero. 52 der 65 Aufschläge gingen auf ihn, der sich seiner Aufgabe in 56 Prozent der Fälle gut, bei jedem dritten Ball hervorragend entledigte. Aus der guten Annahme stellte Hannes Krochmann fast immer für die Außenangreifer über Robert Werner und Eric Niederlücke. Doch während sich der Kapitän (13 Punkte) der Aufgabe gewachsen zeigte (50 Prozent Erfolgsquote), kam Niederlücke diesmal nur selten durch. Fünfmal blieb er im Block hängen, sechsmal verschlug er, nur 31 Prozent seiner Schmetterschläge führten zu Punkten.

Bei Eltmann lief alles über Mircea Peta. Der rumänische Diagonalspieler wurde 29 Mal eingesetzt und war mit 15 Punkten (52 Prozent Erfolgsquote) bester Scorer der Begegnung. MVP beim VIF war Krochmann. 47 Prozent der Angriffe nach schlechter Annahme führten noch zu Punkten – ein guter Wert, aber zu wenig, um mindestens einen Satz zu gewinnen.

Das nächste Match der Frankfurter findet am 1. März in der Rüsselsheimer Großsporthalle bei der TGR II statt. „Die Voraussetzungen sind nicht gut. Unsere älteren Spieler bereiten sich weiterhin intensiv auf ihr Abitur vor. Dass sie nur zwei-, dreimal wöchentlich mit dem Ball trainieren, machte sich im Spiel deutlich bemerkbar. Und daran wird sich auch in der nächsten Zeit nichts ändern“, sagt der Coach. Doch die Schule genießt aktuell natürlich Vorrang.

(löf )

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