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Neuer Rundkurs: Sportlicher Jahresausklang im Frankfurter Stadtwald

Von Die Veranstalter rechnen mit 2000 Läufern. Vorjahressieger Tilahun Babsa und Aaron Bienenfeld sind die Favoriten, doch auch Triathlon-Weltmeister Patrick Lange läuft mit.
Frostiges Vergnügen: Diesmal wird der Silvesterlauf aber nicht im Schnee stattfinden. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Frostiges Vergnügen: Diesmal wird der Silvesterlauf aber nicht im Schnee stattfinden.
Frankfurt. 

So verträumt schön wie zuletzt wird die Strecke beim 39. Spiridon-Silvesterlauf nicht aussehen. Statt Schnee wie im Vorjahr verheißt die Prognose für Sonntag eher Regen sowie Temperaturen in zweistelligem Bereich.

Die zehn Kilometer lange Strecke wird unabhängig vom Wetter anders aussehen, denn sie ist neu. Wegen S-Bahn-Bauarbeiten musste ein vollkommen neuer Rundkurs durch den Frankfurter Stadtwald ausgetüftelt werden. Nach sechs Kilometern kommen die Läufer direkt am Start/Ziel vor der Wintersporthalle vorbei, so dass die neue Strecke für die Zuschauer sogar attraktiver ist. Um eine einmalige Panne wie im Vorjahr, als ein Streckenposten ein Blackout hatte und die Spitzengruppe irrtümlich in den Wald schickte, so dass der Lauf nachdem die Läufer auf den richtigen Pfad zurückgeführt werden konnten, um 300 Meter kürzer war, diesmal hundertprozentig auszuschließen, wurden ausführliche Schulungen mit den Ordnern durchgeführt. Damit dürften alle Zeiten, die gelaufen werden, Bestenlisten-fähig sein.

Diese inzwischen schon traditionelle Veranstaltung wird zum 24. Mal an Silvester durchgeführt. „Irgendwann hat es sich ergeben, in Jahren, in denen der letzte Sonntag nahe an Silvester liegt, den Lauf lieber an diesem Sonntag anstatt unter der Woche zu veranstalten“, erklärt Rennleiter Thomas Rautenberg. Aber in diesem Jahr fällt Silvester eben auf einen Sonntag, so dass der Startschuss am 31. Dezember um 12 Uhr gegeben wird. Zuvor werden ab 11 Uhr die Kinder- Schüler- und Jugendläufe über 2000 und 4000 Meter durchgeführt.

Die Beteiligung dürfte der aus dem letzten Jahr entsprechen. Rund 1800 Läuferinnen und Läufer haben sich bereits angemeldet. „Einige kommen nicht, viele melden am Lauftag nach, so dass ich von rund 2000 Menschen ausgehe, die am Ende die Ziellinie passieren werden“, sagt Rautenberg.

Für die meisten ist es trotz des sportlichen Ehrgeizes eher ein gesellschaftliches Event. Der Silvesterlauf wird quantitativ immer von den vielen fröhlichen Freizeitsportlern dominiert, die gemeinsam das Sportjahr ausklingen lassen wollen. Natürlich haben einige von ihnen auch sportliche Ziele. Die zu verwirklichen, helfen die „Pacemaker“, die mit Ballons ausgestattet sind, auf denen die von den Läufern gewünschte Zeit (39, 49, 59 Minuten) zu lesen ist. Folgt man dem erfahrenen Schrittmacher bis ins Ziel, wird die angestrebte Zeit erreicht.

Doch die Musik vorne machen die rund 30 Elite-Läufer. Normalerweise wäre der Äthiopien-Flüchtling Tilahun Babsa (Spiridon Frankfurt), Sieger von 2015 und 2016, kaum zu schlagen. Doch der schnelle Afrikaner soll nicht ganz fit sein, was Aaron Bienenfeld (SSC Hanau Rodenbach), dem deutschen U 23-Vizemeister im Halbmarathon, gewisse Siegchancen eröffnet. Der Darmstädter Ironman-Weltmeister Patrick Lange war um Weihnachten herum erkältet und will daher gemütlich im Pulk der Hauptlauf-Athleten laufen.

Bei den Frauen fehlen sowohl Vorjahressiegerin Sarah Kistner (MTV Kronberg) als auch die zuvor dreimal in Folge erfolgreiche Tinka Uphoff (Spiridon Frankfurt), die nach einem Ermüdungsbruch gerade erst mit dem Training anfängt. Allgemein wird ein einsames Rennen von Laura Philipp erwartet. Hinter der Deutschen Meisterin auf der Triathlon-Mitteldistanz könnte in Natascha Schmitt (LG Eintracht Frankfurt) eine weitere Triathletin ankommen. Vorne platzieren möchte sich auch die viermalige Siegerin Petra Wassiluk (ASC Darmstadt), die mit 48 Jahren immer noch schnell unterwegs ist.

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