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Fußball-Hessenliga: Spvgg. Neu-Isenburg erwartet Rot-Weiss Frankfurt zu einem "besonderen Spiel"

Was wird nun aus dem „Mario Basler-Effekt“ bei Rot-Weiss Frankfurt? Das erste Spiel unter dem Bundesliga-Torschützenkönig von 1995 ging beim FC Ederbergland mit 0:1 verloren, und so stehen die „Roten“ knapp zwei Wochen später in der heutigen Partie bei der Spvgg. Neu-Isenburg (19.30 Uhr) schon wieder unter gehörigem Druck.
Daniel Sachs bejubelt seinen Treffer zum 1:1-Endstand im letzten Heimspiel gegen Hadamar. Ob der Neu-Isenburger und seine Teamkollegen heute auch wieder jubeln können? Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Daniel Sachs bejubelt seinen Treffer zum 1:1-Endstand im letzten Heimspiel gegen Hadamar. Ob der Neu-Isenburger und seine Teamkollegen heute auch wieder jubeln können?
Frankfurt. 

Um ernsthaft an den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga denken zu können, muss das Team von Mario Basler im Grunde beim Aufsteiger gewinnen. Immerhin hat Neu-Isenburg mit einem Spiel weniger schon elf Punkte mehr eingefahren und wäre bei einem Sieg im direkten Duell wohl endgültig außer Reichweite.

Ein Trainer, der schon mal Übungseinheiten wegen Fernsehterminen verschieben muss, gehört derzeit ebenso zur Realität von Rot-Weiss Frankfurt wie eine ausweglos erscheinende sportliche Situation. Aber noch hofft man am Brentanobad auf eine Kehrtwende. „Die Mannschaft gibt weiter Gas im Training und ist voll bei der Sache. Aber das war ja auch vor Mario Basler nicht das Problem. Wir haben es nur noch nicht geschafft, das ganze Engagement in Punkte umzumünzen“, sagt der Sportliche Leiter Yüksel Ekiz. Seiner Meinung nach sei besonders wichtig, „bei all dem Trubel um den neuen Trainer die eigentliche Sache nicht aus den Augen zu verlieren“, sondern „schnellstmöglich die Kurve zu kriegen“.

Ob die neu verpflichteten niederländischen Profis Cerezo Hilgen und Prince Rajcomar (wir berichteten) rechtzeitig eine Spielgenehmigung erhalten, vermochte Ekiz gestern nicht zu sagen. „Wenn ja, werden sie bestimmt in der Startelf stehen“, vermutet er.

Nicht der Favorit

Für Peter Hoffmann von der Spvgg. Neu-Isenburg ist die heutige Partie „ein besonderes Spiel, weil es ein Hessenliga-Spiel ist, nicht, weil Mario Basler beim Gegner auf der Bank sitzt“. Nichtsdestotrotz glaubt der Trainer an ein gewisses Zuschauerinteresse am prominenten Kollegen. „Und es wäre ja auch für alle Beteiligten gut, wenn viele Leute kämen“, findet er.

Wenig hält Hofmann von Stimmen aus dem Umfeld der Spielvereinigung, die gegen den Tabellenvorletzten einen klaren Sieg voraussagen. „Ich habe gehört, dass man da sowieso gewinnen müsste, aber das ist Quatsch, weil Rot-Weiss durchaus Qualität hat, auch wenn es da zuletzt nicht so gut gelaufen ist. Wir werden nicht den Fehler machen, uns als Favorit zu sehen“, stellt er klar. Ein Punkt sei erst einmal das Ziel: „Auch wenn uns ein Dreier gut tun würde.“

Außer den verletzten Stürmern Aljoscha Atzberger und Jan Gebhardt hat Neu-Isenburg inzwischen wieder alle Mann an Bord, also auch Paul Schellhorn und den Woche für Woche fitter werdenden Matthias Buschmann. „Die tun uns gut und wir können wieder etwas variieren und taktieren. Außerdem ist die Mannschaft wieder bei Kräften nach den vielen Spielen zu Monatsbeginn – und top motiviert“, berichtet Hoffmann.

(rst)
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