Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Fußball-Hessenliga: Spvgg. Neu-Isenburg "wiederhergestellt": Vertrauen in eigene Tugenden

Nach den Abreibungen gegen Baunatal (1:4) und Watzenborn-Steinberg (0:5) hat für die Spvgg. Neu-Isenburg in der Hessenliga der Abstiegskampf begonnen. Soweit die pessimistische Betrachtungsweise.
Leicht wird es nicht mit dem Klassenerhalt in der Hessenliga, das weiß Peter Hoffmann. Für Pessimismus sieht der Neu-Isenburger Trainer aber auch keinen Anlass. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Leicht wird es nicht mit dem Klassenerhalt in der Hessenliga, das weiß Peter Hoffmann. Für Pessimismus sieht der Neu-Isenburger Trainer aber auch keinen Anlass.
Neu-Isenburg. 

Aufsteiger Spvgg. Neu-Isenburg hat nach neun Spielen immerhin 13 Punkte auf dem Konto und steht über dem Strich, der das übrige Feld in der Fußball-Hessenliga von der Abstiegszone abgrenzt – zumindest bis zum Spiel beim Tabellen-13. Viktoria Griesheim am heutigen Samstag (15 Uhr) – , das bisherige Abschneiden kann also auch positiv gesehen werden.

Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann hat sich und vor allem sein Team darauf vorbereitet, was in der Hessenliga auf einen Aufsteiger zukommt und eine relativ genaue Rechnung aufgestellt: „Man kann davon ausgehen, dass man ungefähr 16 Spiele verliert und elf oder zwölf gewinnt, in den restlichen muss man versuchen, einen Punkt mitzunehmen.“ So gesehen seien die Niederlagen gegen Spitzenteams wie Baunatal und Watzenborn an sich kein Weltuntergang. „Das wären für uns nur Zusatzpunkte gewesen. Bitter ist es aber natürlich schon, wenn man in zwei Spielen neun Gegentore kassiert“, räumt Hoffmann ein.

In Watzenborn war Neu-Isenburg aus Sicht des Trainers „zum ersten Mal hoffnungslos unterlegen“, machte zu viele Fehler und war nach dem Spiel gegen Baunatal „auch etwas müde“. Ansonsten hätten die Leistungen überwiegend gestimmt. „Wir haben die Fehler analysiert, die vor allem im Abwehrverhalten zu finden waren. Jetzt sind wir einigermaßen wiederhergestellt und wollen versuchen, in Griesheim etwas mitzunehmen“, so der Coach weiter.

Wie viele Absteiger?

Im Abstiegskampf wähnt sich Hoffmann übrigens noch nicht. „Jedenfalls nicht als neue Situation, denn es war ja von Anfang an klar, dass wir wie viele andere darum spielen, die Liga zu halten“, sagt er. Die Zahl der Absteiger sei mitentscheidend dafür, wie wahrscheinlich das Erreichen des Klassenziels sei: „Steigen drei Mannschaften ab, sehe ich sehr gute Chancen, bei vier auch. Gibt es fünf Absteiger, wird es natürlich ein langer Weg.“ Und genau deshalb wird der Trainer wohl bis nach der Winterpause auf Stürmer Jan Gebhardt verzichten, der nach ersten Trainingsversuchen doch noch Schmerzen im verletzten Fuß verspüre und wieder pausieren muss. Damit fehlt neben Aljoscha Atzberger auch der zweite Torjäger wohl bis ins neue Jahr. „Auch wenn die Ausfälle schmerzen, wir müssen Vernunft walten lassen und Geduld haben“, findet der Coach. Immerhin steht Patrick Albert wieder zur Verfügung und auch das Comeback des lange verletzten Paul Schellhorn steht in Aussicht.

In Griesheim vertraut Hoffmann auf die ureigenen Tugenden seines Teams. „Wir sind eine eingespielte und stabile Mannschaft, die normalerweise eine gute Ordnung hat und nicht leicht auszuspielen ist. Darauf müssen wir uns besinnen und außerdem unsere kämpferischen Qualitäten in die Waagschale werfen“, fordert er. Außerdem spreche für seine Mannschaft, dass Griesheim unbedingt gewinnen müsse, um in der Tabelle vorbeizuziehen. „Das sollte uns entgegenkommen“, sagt Hoffmann.

(rst)
Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse