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Leichtathletik: Start in die Lauf-Saison

Das Interesse am 16. Frankfurter Halbmarathon ist unvermindert groß. Alle 6000 Startnummern waren schon Ende Januar online ausverkauft. Am morgigen Veranstaltungs-Sonntag gibt es aber noch 500 Nachmelderplätze.
So lief es im vergangenen Jahr: Tilahun Babsa vom Veranstalter Spiridon war der Schnellste, den für Hanau-Rodenbach startenden Solomo Merne Eshete hatte er am Ende abgehängt. Foto: Christian Klein (FotoKlein) So lief es im vergangenen Jahr: Tilahun Babsa vom Veranstalter Spiridon war der Schnellste, den für Hanau-Rodenbach startenden Solomo Merne Eshete hatte er am Ende abgehängt.
Frankfurt. 

Die Läufer werden an der Frankfurter WM-Arena um 10 Uhr auf eine schnelle Rundstrecke durch die Bürostadt Niederrad und Sachsenhausen geschickt. Das Ziel ist direkt im Stadion. Der Halbmarathon ist gleichzeitig der Auftakt des Rosbacher Main-Lauf-Cup 2018. Dazu werden die Meister des Kreises Frankfurt ermittelt. Siegerin und Sieger winkt ein eigens gestalteter Bembel als Trophäe.

„Diese Veranstaltung lebt von der Masse und kommt eigentlich auch ohne Spitzenläufer aus. Dennoch wundert es mich Jahr für Jahr, dass nicht einige der deutschen Topläufer nach Frankfurt kommen. Schließlich ist dies eine der schnellsten City-Strecken in Deutschland und für Rekorde geeignet“, unterstreicht Renn-Direktor Thomas Rautenberg vor dem inoffiziellen Auftakt der Laufsaison im Rhein-Main-Gebiet. Auf die jeweils fünf erstplatzierten Männer und Frauen des Elitelaufs warten wertvolle Sachpreise. Die beiden Sieger dürfen sich über einen Warengutschein im Wert von 500 Euro freuen. „Das ist doch ordentlich“, findet Rautenberg. Er erwartet bei entsprechendem Wetter über 5000 Starter, da erfahrungsgemäß nicht alle, die sich vorab angemeldet haben, auch erscheinen.

Bei den Männern sind die ersten Drei des vergangenen Jahres – Tilahun Babsa vom Veranstalter Spiridon Frankfurt, der sich auf den letzten zwei Kilometern ein packendes Finish mit Solomo Merne Eshete (SSC Hanau Rodenbach) lieferte, sowie Marcel Krieghoff vom SC Impuls Erfurt – wieder am Start. Bei den Frauen fehlt bisher die schnelle Prominenz. „Erfahrungsgemäß kommt am Veranstaltungstag einer der Sieganwärter unerwartet und meldet nach“, schließt Rautenberg einen jetzt noch abzusehenden Gewinner nicht aus.

Wie üblich bei den Großveranstaltungen von Spiridon Frankfurt werden Tempomacher als Hilfe für das Erreichen bestimmter Zeiten mit auf die 21,1 Kilometer lange Strecke gehen. Ein spezielles Zugläufer-Angebot gibt es für alle Teilnehmer, die die Distanz in einem Kilometerschnitt von vier Minuten in 1:24:24 Stunden bewältigen wollen. Der mehrfache Deutsche Meister Kurt Stenzel und sein Sohn Yannic sorgen dafür, dass die Zeit erreicht werden kann. Die angebotenen Zeiten danach sind in jeweils fünf Minuten-Abstände gestaffelt, dann gibt es noch zwei Richtzeiten für langsamere Läufer.

Auf Rekordjagd

Einen besonderen Gag hat sich Kerstin Bertsch (SSC Hanau Rodenbach) ausgedacht. Die Gewinnerin der Main-Lauf-Cup-Serie von 2017 will in das Guinness Buch der Rekorde und zwar mit einem Lauf mit ihrem Nachwuchs im Doppel Baby Jogger unter 1:40 Stunden.

Die Strecke ist für den Verkehr natürlich gesperrt, so dass es am Sonntag zu Behinderungen kommen wird. Insbesondere in Sachsenhausen rund um den Schweizer Platz und die Stresemannallee sind diverse Straßen zwischen 10 und 12.30 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. Ebenfalls wird es zu Einschränkungen im Betrieb von Bus- und Straßenbahnlinien kommen, die die Strecke kreuzen. Die entsprechenden Informationen sind an den Haltestellen ausgeschildert. Die Straßensperren werden, sobald das Läuferfeld den Ort passiert hat, sofort wieder aufgehoben.

(löf )

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