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Kunstturnen: Steigerung im zweiten Anlauf

Im zweiten Wettkampf wusste sich die Zweitliga-Riege von Eintracht Frankfurt zu steigern.
Die Eintracht-Staffel: (hinten von links) Lasse Kleinstück, Aslan Ün, Pascal Brendel, Jukka Nissinen, (vorne von links) Daniel Roubo,Niclas Eckhard, Gabor Sütterlüty. Die Eintracht-Staffel: (hinten von links) Lasse Kleinstück, Aslan Ün, Pascal Brendel, Jukka Nissinen, (vorne von links) Daniel Roubo,Niclas Eckhard, Gabor Sütterlüty.
Frankfurt. 

Die Chancen der Turnerinnen von Eintracht Frankfurt, als Neuling die Zweite Bundesliga halten zu können, sind gewaltig gestiegen. Nach dem verpatzten Saisonauftakt in Stuttgart belegten die Adlerträgerinnen beim zweiten Wettkampf in Waging am See einen starken dritten Platz.

Dabei ist die personelle Lage bei der Eintracht alles andere als rosig. Die vorgesehenen Gastturnerinnen Elizaveta Kopchetkova aus Russland sowie Marieke van Egmond (Niederlande) standen nicht zur Verfügung. Lana Marodt fehlte beim Auftakt, Thea Klämt kann während des gesamten Frühjahrs nicht antreten und Laeticia Gloger aus gesundheitlichen Gründen nicht den kompletten Vierkampf bewältigen. Für den Auftakt Stuttgart wurde kurzfristig die Schweizerin Gaia Nesurini verpflichtet. Doch die Eidgenossin enttäuschte und kam statt der erhofften 45 Punkte nicht über 41,45 Zähler hinaus. „Die fehlenden Punkte waren die, die wir uns für Platz sieben ausgerechnet hatten“, so Eintracht-Funktionär Michael Schmidt.

In den drei Wochen zwischen den beiden Wettkämpfen begaben sich die Verantwortlichen auf die Suche nach einer Verstärkung. „Dank einer Empfehlung konnten wir die Weißrussin Hanna Traukova für uns gewinnen“, freut sich Schmidt. Von der 16 Jahre jungen EM-Teilnehmerin erhofften sich die Frankfurter 48 Punkte.

Und die Rechnung ging genau auf. Traukova dominierte an keinem Gerät, zeigte aber solide Leistungen. Ihre Paradedisziplin ist das Bodenturnen. Das schloss sie mit 12,25 Punkten als beste Teilnehmerin ab. Auch am Schwebebalken wurden ihre 11,95 von keiner Konkurrentin überboten. Dies reichte aus, um in dem kleinen oberbayerischen Ort mit 48,45 Punkten Tagesbeste zu werden. Mit den Punkten, die Nesurini drei Wochen zuvor holte, hätte es nur für Platz sechs gereicht. Doch alle Eintrachtlerinnen zeigten sich verbessert. „Angeschlagen waren alle. Deshalb mussten sie einige Geräte auslassen und bei ihren Übungen das eine oder andere schwierige Element weglassen. Da sie die einfacheren Übungen aber sicher durchturnten, gab es punktemäßig eine Verbesserung“, erläutert Schmidt.

Am deutlichsten steigerte sich Anouk Almeida de Olivi, die diesmal an allen Geräten antrat (40,25) und an allen zulegen konnte. Die erst zwölfjährige Marie Ahr zeigte einen ordentlichen Sprung und eine saubere Bodenübung, Seyna N’Doye packte beim Sprung 2,5 Zähler auf die Leistung in Stuttgart, Gloger konnte neben dem Schwebebalken diesmal auch am Boden turnen und die in Stuttgart noch abwesende Maroldt bekam für ihre Übung an dem tückischen, nur zehn Zentimeter breiten Holzbalken mit 10,70 Punkten die siebthöchste Wertung.

In der Gesamtwertung kletterte die Eintracht auf Rang sechs und ist nun sechs Zähler besser als die LG Lahn-Dill sowie der TSV Unterhaching. Der nächste Wettkampf steigt am 14. April in Monheim, der Abschluss folgt dann erst am 17. November in Berlin.

(löf )

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