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Fußball -Gruppenliga: TSG Nieder-Erlenbach will sich selbst belohnen

Am achten Spieltag der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West müssen sich die führenden Mannschaften aus Oberrad (siehe Extratext) und Kalbach bei Aufsteigern behaupten.
Luca Calla (links) möchte mit der TSG Nieder-Erlenbach die Negativserie umgehend beenden. Am besten gleich am Sonntag mit einem Sieg beim SV BKC Bosnien. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Luca Calla (links) möchte mit der TSG Nieder-Erlenbach die Negativserie umgehend beenden. Am besten gleich am Sonntag mit einem Sieg beim SV BKC Bosnien.
Frankfurt. 

Der FC Kalbach war zuletzt in Neu-Anspach und gegen Bornheim/Grün-Weiß erfolgreich. „Jetzt möchte wir diese kleine Serie gerne beim FSV Friedrichsdorf fortsetzen“, sagt der Sportliche Leiter Christian Fischer, wohlwissend, dass am Sonntag (alle Spiele 15 Uhr) ein kompakt aufgestellter Gegner auf seine Mannschaft wartet. „Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, möchten aber das Maximum herausholen.“ Auf einige Akteure muss Spielertrainer Elton da Costa allerdings verzichten. Neben Stjepan Jurisic (Prellung) fallen noch Dumitru Chiriloae, Ouassim Bouzarzar (beide im Urlaub) und Naoki Fujiwara (verhindert) aus.

Den Gegner ernstnehmen

Nach zwei Siegen in Folge, zuletzt gelang ein 3:0 gegen Aufsteiger Hausen, ist der SV BKC Bosnien auf Tabellenrang neun geklettert. Vorstandsmitglied Admir Malohodzic freut sich darüber natürlich, wiegelt aber auch ab: „Nach zwei verlorenen Spielen wäre wir wieder unten.“ Dazu soll es aber nicht kommen, denn gegen die TSG Nieder-Erlenbach soll auf der heimischen Ackermannwiese gepunktet werden. Den Gegner nimmt Malohodzic ungeachtet seiner negativen Bilanz sehr ernst: „Die Nieder-Erlenbacher haben eine gute Mannschaft, die von der Qualität her nicht ans Tabellenende gehört. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann bei ihnen der Knoten platzt, hoffentlich nicht bei uns. Ich vermute, dass es für uns diesmal schwerer wird als zuletzt gegen Hausen.“ Da musste Trainer Rasim Grabovica kurzfristig auf vier erkrankte Akteure verzichten. Allerdings fällt Ermin Mehmedinovic weiter aus (Anbruch des Fußgelenks).

„Wir haben viel Pech in letzter Zeit, beim 1:2 gegen die Sportfreunde haben wir beispielsweise neben vielen klaren Torchancen aus zwei Metern nur die Latte getroffen“, erzählt Vito Raimondi. Der Spielertrainer der TSG Nieder-Erlenbach hadert ungeachtet dessen aber nicht. „Ich bin positiv eingestellt, wir werden weiterarbeiten, Gas geben und uns dann auch irgendwann belohnen, die Kurve kriegen und den für uns sehr ungewohnten letzten Tabellenrang wieder verlassen. Klar ist aber auch, dass wir nichts geschenkt bekommen.“ Immerhin ist der Kader für die morgige Partie komplett.

Wohltuende Pause

Die zuletzt spielfreie FG Seckbach empfängt den TuS Merzhausen. „Wir wollen uns die drei Punkte holen“, gibt Trainer Thorsten Spahn die Losung aus und fügt hinzu: „Die Pause hat uns gutgetan. Bis auf den noch für zwei Spiele gesperrten Ali Wardak haben wir alle Mann an Bord. Unsere Spielertrainer Jonas Scheitza und Manuel May haben ihre Verletzungen mittlerweile auskuriert. Dadurch haben wir auch im Training eine höhere Qualität.“ Vor dem Besuch des ambitionierten Usinger Stadtteilvereins zogen die Seckbacher noch mit dem 5:1 beim Kreisoberligisten SV Blau-Gelb in die dritte Runde des Kreispokals ein.

Die SG Bornheim/Grün-Weiß wusste beim 2:4 in Kalbach spielerisch zu überzeugen, bezog aber vermeidbare Gegentore und war zudem im Torabschluss zu ineffektiv. „Wir wollen das Gute aus dieser Begegnung mitnehmen“, sagt Trainer Maik Rudolf und ergänzt: „Ergebnistechnisch müssen wir das Heimspiel gegen Beienheim natürlich besser abschließen. Mal sehen, wie es diesmal im Kopf funktioniert. Wir haben zumindest im Training alles dafür getan, um am Sonntag Erfolg zu haben.“ Dass dies aber nicht einfach werden dürfte, ist dem Coach klar: „Es kommt eine Mannschaft zu uns, die als Aufsteiger euphorisch ist und mit viel Herzblut auftritt. Wir wissen, dass die Beienheimer Mannschaft unangenehm sein kann.“ Während Louis Cordes ausfällt (Leistenbeschweren), steht hinter dem Einsatz von Parwes Naziri (krank) noch ein Fragezeichen.

Weiter viele Ausfälle

Die Personalsituation hat sich beim FV Hausen noch nicht gebessert. Unter den insgesamt acht Ausfällen befinden sich auch die Stammkräfte Yannik Zimmer, der sich beim 0:3 gegen Bosnien einen Kreuzbandriss zuzog, und Sina Shakouri (Muskelfaserriss). Möglicherweise muss sich Trainer Martin Reyschmidt im Heimspiel gegen den FC Neu-Anspach erneut wieder selbst aufstellen. Reyschmidt betont: „Wir werden alles versuchen, um gegen den favorisierten Gegner zu punkten.

(ehr)
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