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Fußball-Kreisoberliga: TSG Niederrad erlebt ein Desaster

Dass Fußball ein Spiel ist, in dem es um Sport und Spaß geht, haben in der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt bei der Begegnung des BSC gegen Griesheim Tarik wohl nicht nur einige Spieler sonder auch Zuschauer vergessen.
Kein Tor: Croatias Tomislav Sandrk taucht allein vor Torwart Hilmo Preljevic. Überwinden konnte er den Keeper der SG Westend aber nicht. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Kein Tor: Croatias Tomislav Sandrk taucht allein vor Torwart Hilmo Preljevic. Überwinden konnte er den Keeper der SG Westend aber nicht.
Frankfurt. 

Wieder kein Punkt für Blau-Gelb – nach einem Viertel der Saison steht der Aufsteiger mit null Punkten auf dem letzten Platz.

Rödelheimer FC – SV Blau-Gelb 2:1 (1:1). – Wenige Minuten fehlten den Gästen zum ersten Punktgewinn, doch auch in Rödelheim hatte es nicht sollen sein. Sebastian Gaese brachte Blau-Gelb in Führung (29.). Zurecht, da die Ginnheimer etwas mehr vom Spiel hatten. Nach einem Doppelpass von Sayed Hashimi mit Nuno Pires Lopes egalisierte Hashimi mit einem Schuss ins obere Tordreieck (44.). Im zweiten Abschnitt gab es gute Chancen auf beiden Seiten. Einen Foulelfmeter von Pires Lopes konnte Keeper Mario Blümel problemlos halten (67.). Wieder Gaese hätte für den Aufsteiger alles klarmachen können, doch er schoss aus fünf Metern frei vor dem Tor über das Gehäuse (84.). Dagegen nutzte Otmane Fakhri seine Möglichkeit und traf zum 2:1 (86.).

BSC Schwarz-Weiß 19 – SV Griesheim Tarik 2:5 (1:3). – Warum es in der 75. Minute zu tumultartigen Szenen auf dem Roseggersportplatz kam, konnte oder wollte danach keiner sagen. Es gab wohl zunächst ein Wortgefecht zwischen BSC-Akteur Zian Allouss und einem Gegenspieler. Im weiteren Verlauf kam es zur Rudelbildung und schließlich stürmten Zuschauer auf den Platz. Hier kam es dann zu Tätlichkeiten und verbalen Ausfällen. Allouss sah „Gelb-Rot“ und Gästespieler Mostafa El Aadmi die Rote Karte. „Der Schiedsrichter hätte das Spiel auch abbrechen können“, meinte Gäste-Coach Jorge Huberman. Was er aber nicht tat, sondern er leitete, nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, die Partie zu Ende. Die Torfolge: 0:1, 0:2 Fikri El Haj Ali (16./22.), 1:2 Roy Mokrzycki (33.), 1:3 Mostafa El Aadmi (37.), 1:4 Younes Kabbouch (59.), 2:4 Mokrzycki (64., Foulelfmeter), 2:5 Zakaria Amjahid (83.).

TSG Niederrad – Spvgg. Fechenheim 3:7 (0:3). – Nach einer Tätlichkeit sah TSG-Spieler Mohammed Rachidi die Rote Karte (31.). Zuvor soll er von Fechenheims Tamim Jusofie getreten worden sein. Bis dahin führten die Gäste nach den Toren von Carlo Winkelmann (15.) und Tolga Tuygar (19.) mit 2:0. Ouassim Ouass erhöhte mit dem Halbzeitpfiff (45.). Dann nahmen sich die Gastgeber eine Auszeit – „das war ein Desaster“, meinte TSG-Pressesprecher Sven Hilbich zu den zehn Minuten nach der Pause. Kamil Yikilmaz (49.), Daniel Lotz (51.) und Tuygar (52./55.) schraubten das Ergebnis hoch. Niederrad fing sich aber wieder und konnte durch Max Fiege (79.), Oktay Sen (83.) und Ali Sina Kanawezi (85.) verkürzen.

FC Tempo – Concordia Eschersheim 2:1 (2:0). – Die Gastgeber waren gefährlicher. Per Foulelfmeter traf Borislav Pilipovic zum 1:0, Vladan Nikolic legte nach (44.). Als Pilipovic mit „Gelb-Rot“ vom Platz gegangen war (57.), zog sich Tempo zurück und lauerte auf Konter. Doch die Eschersheimer waren zu harmlos und kamen durch Boris Wiedemer nur zum 1:2 (86.). Wiedemer sah wegen Meckerns ob des Zeitspiels der Gastgeber noch die Rote Karte (88.). Concordia-Coach Roland Stipp war bedient: „So gewinnt man kein Spiel.“

TSG 51 – TuS Makkabi 0:6 (0:0). – Ibrahim Abbouz war der gefeierte Mann, er erzielte gleich fünf Tore (47./49./55./60./80.). Josip Dolic markierte das 3:0 (52.). Makkabis Trainer Max Eilingsfeld war mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden, zumal die Partie auf dem schwer zu bespielenden Hartplatz stattfand: „Wir waren die bessere Mannschaft und haben in 13 Minuten alles klargemacht. Mit unserem schnellen Umschaltspiel war die TSG überfordert.“

FC Croatia – SG Westend 4:3 (1:2). – Wieder bekam die SG Westend den „Knockout“ kurz vor dem Abpfiff – Ivan Puljic traf per Freistoß aus 40 Metern zum 4:3 (90.+3). Zuvor war das Spiel hin- und her gegangen. Lovro Vukovski traf zuerst für die Gastgeber (25.), doch Feyzullah Elmas (45.) und Sead Zemanic (45.+3) drehten die Partie. Dennis Grancic gelang das 2:2 (48.), doch Alen Tahirovic war wieder für Westend erfolgreich (68.). Puljic markierte den Ausgleich aus 16 Metern (73.), ehe sein letzter Freistoß die Croatia jubeln ließ.

Viktoria Preußen – FC Kalbach II 1:1 (0:1). – Lukas Höll brachte die Gäste nach vorne (10.), Oskar Copik egalisierte (47.). „Nach dem Seitenwechsel war es ein schöner Spätsommer-Kick“, urteilte Viktorias Sportlicher Leiter Thomas Mahlau. Dem stimmt Kalbachs Coach Karol Drynda nicht zu: „Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gut verteidigt.“

(omü)
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