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Fußball-Kreisoberliga: TSG Niederrad ist „gut drauf“

Der TuS Makkabi kommt nicht in Tritt. Die Mannschaft von Trainer Max Eilingsfeld unterlag auf eigenem Platz gegen Aufsteiger Union Niederrad.
Abgehoben: Croatias Daniel Soldo (links) und „Preuße“ Giuliano Amante. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Abgehoben: Croatias Daniel Soldo (links) und „Preuße“ Giuliano Amante.
Frankfurt. 

Am Tabellenende der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt verschaffte sich der SC Weiss-Blau mit dem 5:1 gegen den FV Saz-Rock etwas Luft.

SV Heddernheim – SV Blau-Gelb 0:0. – „Man hat gesehen, dass uns die Niederlage vom letzten Sonntag noch in den Köpfen und Füßen gesteckt hat“, analysierte Heddernheims Spielausschuss-Chef Klaus Schleicher. Nichtsdestotrotz bezeichnete Schleicher das Unentschieden als „gerechtes Ergebnis“. Die meiste Zeit wurde der Ball im Mittelfeld hin und her geschoben, Torchancen gab es kaum zu sehen. Was Klaus Schleicher zu folgendem Fazit kommen ließ: „Das Aufregendste war der Regen.“

FC Tempo – Germania Enkheim 3:3 (3:1). – Die Gastgeber bestimmten in der ersten Halbzeit das Geschehen. Zwar ging Enkheim durch Andreas Martinovic zunächst in Führung (7.), doch nur elf Minuten später stand es 3:1 – Vladimir Matic (12.), Spielertrainer Borislav Pilipovic (16.) und Enkheims Patrick Schneider trafen für Tempo (18.). Als im zweiten Abschnitt der Regen stärker wurde, wandelte sich die Partie in ein Kampfspiel. Die Gäste warfen noch einmal alles hinein und wurden am Ende belohnt. Jeweils nach einer Ecke war zuerst Marcel Dücker zur Stelle (90.), dann drückte Benjamin Binz den Ball über die Linie (90.+3). Aufgrund der späten Gegentore fand Tempos Sportlicher Leiter Zoran Marcetic, dass es „unglücklich gelaufen“ sei. Er meinte aber auch, dass die Germania sich „mannschaftlich sehr geschlossen“ präsentiert habe.

SC Weiss-Blau – FV Saz Rock 5:1 (4:1). – Gegen den Aufsteiger schossen sich die Niederräder, die zuvor nur einen Saisonsieg verbuchen konnten, den Frust von der Seele. Florian Stiepel besorgte schon nach vier Minuten das 1:0. Kapitän Oscar Kosok (14.) und Hatem Fekih (25.) legten nach. Auch der Gegentreffer durch David Rosato (31., Foulelfmeter) änderte nichts an den Kräfteverhältnissen. Tim Schubert erhöhte noch auf 5:1 (41./54.). FV-Trainer Ibrahim Uyanik war ob der Leistung seiner Mannschaft sehr enttäuscht: „Einige Spieler haben das Spiel wohl auf die leichte Schulter genommen. Weiss-Blau wollte den Sieg mehr als wir.“

Viktoria Preußen – FC Croatia 6:3 (3:1). – Die Taktik der Gastgeber, mit langen Bällen auf ihre schnellen Stürmer zu operieren, ging auf. Lars Jung (3.), Oskar Copik (24.) und Ibrahim Abbouz (32.) trafen für die „Preußen“. Dann ließen es die Gastgeber ruhiger angehen. Adrian Braic konnte verkürzen (38.). Nach der Pause ging das muntere Toreschießen weiter: Abdelhadi Assim erzielte das 4:1 (49.), dann war Ivan Duvnjak auf der Gegenseite erfolgreich (61.). Copik markierte seinen zweiten Treffer (73.), für Croatia traf Kapitän Daniel Soldo (79.). Den Schlusspunkt setzte noch einmal Assim (82.). Viktoria-Coach Ramzi Kallel war zufrieden: „Ich wollte von meiner Mannschaft nach dem Enkheim-Spiel eine Reaktion, und die habe ich gesehen.“

SG Westend – Concordia Eschersheim 0:0. – Westends Vereinsboss Esad Golos, der den verhinderten Trainer Thomas Horn vertrat, konnte es nicht fassen: „Das Spiel hätte sieben oder acht zu null ausgehen müssen. Wir haben Eschersheim an die Wand gespielt.“ Doch selbst „Knipser“ Victor Gonta fehlte das Schussglück. Am Ende hatten sogar Fabio Comes und Daniel Hopf noch einen Treffer für die Gäste auf dem Fuß, doch selbst Concordia-Trainer Roland Stipp meinte: „Das wäre zu viel des Guten gewesen.“

TuS Makkabi – Union Niederrad 0:1 (0:0). – Das schlechte Wetter machte ein reguläres Fußballspiel fast nicht möglich. In der 75. Minute wurde die Partie zudem wegen Hagels für eine Viertelstunde unterbrochen. Anschließend hatte Philipp Giessler die Führung für Makkabi auf dem Fuß, doch die Kugel ging nach seinem Drehschuss an die Unterkante der Latte und sprang wieder ins Feld. Im Gegenzug machten es die Gäste besser: Nach starker Vorarbeit von Martin Wojciechowski war Ayoub El Mallem zur Stelle (80.).

Spvgg. Griesheim – FC Posavina 3:2 (2:0). – Die Verletzung von Verteidiger Lukas Hanschmann war bitter für die Gastgeber: Nach einem Foul musste er ins Krankenhaus gebracht werden (20.). Hussain Chaudhary (15./65.) und Daniel Sikorski (35.) hatten die spielbestimmenden Griesheimer nach vorne gebracht. In der Schlussphase wurde die Partie wegen des starken Regenfalls für einige Minuten unterbrochen. Danach gab der Unparteiische einen umstrittenen Foulelfmeter für Posavina, Goran Juric verwandelte (90.+3). Zwei Minuten später gelang Stijepan Piljic auch noch das 2:3.

TSG Niederrad – FC Kalbach II 3:1 (0:1). – Die Gastgeber waren klar tonangebend, mussten aber erst mal einem Rückstand hinterher laufen: Simon Kutt hatte die erste Chance der Gäste genutzt (35.). Nach dem Seitenwechsel machte Niederrad weiter Druck und Stürmer Okan Koyun hatte seine fünf Minuten: Koyun drehte mit drei Toren alleine das Spiel (51./53./55.). „Okan Koyun war der Mann des Spiels“, berichtete Niederrads Sportlicher Leiter Claus Flick und lobte das ganze Team: „Die Jungs sind gut drauf.“

(omü)

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